dokumentiert: Vollversammlung vom 13.01.2004

Resolution der Vollversammlung vom 13. Januar 2004:

Jetzt erst recht:
Kritische Wissenschaft und Bildung für Alle!

Der Hamburger CDU-FDP-Schill-Senat ist gestürzt. Für eilfertigen Gehorsam seitens der Universität gegenüber dem Senat gibt es nicht mal mehr scheinbar eine Grundlage. Für die Studierendenschaft ist dies eine erfreuliche Herausforderung, ihre Proteste gegen die neoliberale Politik fortzusetzen und auszubauen: Die politisch Verantwortlichen müssen massiv unter Druck gesetzt werden, so daß aus dem Regierungswechsel auch ein Politikwechsel wird.

Wir wollen diese Möglichkeit nutzen, uns den Bestrebungen nach einer Ökonomisierung und Entdemokratisierung der Hochschulen auch in Hamburg entgegenzustellen und unsere Forderungen in die Öffentlichkeit tragen, um eine andere – sozial gerechte, demokratische und für alle Menschen nützliche – Bildung und Forschung zu erwirken.

Entsprechend der Resolution der uniweiten studentischen Vollversammlung vom 13.01.2004 fordern wir:

Um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen, werden wir ab Mittwoch eine uniweiten Streik durchführen. Zusätzlich werden wir weiterhin mit verschiedenen kontinuierlichen Aktivitäten (z.B. Besuch im Akademischen Senat, Besuch von Wahlkampfveranstaltungen) unsere Positionen öffentlichkeitswirksam zur Geltung bringen und uns gleichzeitig in alternativen Seminaren und Veranstaltungen mit sinnvollen Bildungskonzepten auseinandersetzen und unsere Kritik und Forderungen konkretisieren und weiterentwickeln.

Wir werden uns in einer Woche am Dienstag, den 20. Januar um 12 Uhr im Audimax wieder treffen, um in Auswertung der zurückliegenden Aktivitäten das weitere Vorgehen zu beraten.

Weitere Beschlüsse der Vollversammlung vom 13. Januar 2004:

Hochschulrat

Der Hochschulrat wird aufgefordert geschlossen zurückzutreten.

V.i.S.d.P.: R. Jacosohn, A. Post-Martens, SP-Präsidium, AStA-Trakt, VMP5, 20146 Hamburg