| Presse: Welt vom 11.02.2003 |
Der Hochschulsenat der Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik hat in seiner Sitzung die Empfehlungen der Strukturkommission zur Hochschulreform in Hamburg begrüßt, mit den Fachbereichen der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität zu einer eigenen Sektion zusammengeführt zu werden. Seine Bereitschaft für den Veränderungsprozess knüpft der Hochschulsenat aber an klare Bedingungen: So müsse von vornherein feststehen, dass am Zielpunkt der Entwicklung eine selbstständige Universität für Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften steht.
Zugleich betont der Senat, dass die HWP die Annäherung an die Universität bis zum Schluss als eigenständige Hochschule verfolgen wird. Für die Planungen sei eine Kommission zu bilden, die gleichberechtigt von Seiten der HWP und der Universität besetzt ist. Die Moderation dieser Kommission soll extern übernommen werden - unter Beteiligung der Wissenschaftsbehörde.
Diese Stellungnahme des HWP-Hochschulsenats macht zweierlei deutlich: Erstens die Furcht, bei den anstehenden Reformen von der deutlich größeren Universität geschluckt zu werden, und zweitens den Wunsch, möglichst schnell die von der Strukturkommission vorgeschlagenen Reformen einzuleiten.
mk