Das Informatikum lässt sich nicht kaufen! (30. Januar 2004)

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[Bearbeiten] Das Informatikum lässt sich nicht kaufen!

[Bearbeiten] Resolution der außerordentlichen Vollversammlung der Fachschaft des Fachbereich 18 / Informatik vom 30.01.2004

Trotz der durch die aktuellen Umwälzungen in der Hamburger Hochschulgesetzgebung für den Fachbereich Informatik in Aussicht stehenden finanziellen Vorteile verurteilen deren Studierende diese Politik. Eine Umschichtung zu Lasten anderer Fachbereiche lehnen wir jedoch strikt ab. Die Fachschaft Informatik lässt sich nicht kaufen!

Um unsere Ablehnung deutlich zu machen, solidarisieren wir uns mit den bereits streikenden Studierenden und schließen uns den Forderungen des aktuellen Uni-Protests an. Letztere sind im Einzelnen:

Wir fordern darüber hinaus, dass den Studierenden durch die protestbedingten Ausfälle von Lehrveranstaltungen und/oder der Teilnahme an Aktivitäten im Rahmen des Protests keine schwerwiegenden Nachteile entstehen dürfen. Ferner fordern wir, dass solche Ausfälle nicht als Fehlstunden angerechnet werden, denn Streik schafft den notwendigen Freiraum, den studentischen Protest deutlich zu artikulieren.

Wir fordern deshalb den Dekan des Fachbereiches 18 / Informatik dazu auf, in der Diskussion um die Erteilung von Schienen trotz protestbedingter Abwesenheit in Seminaren und anderen Lehrveranstaltungen Position zu beziehen und beim Präsidium der Universität und der Professorenschaft daraufhin zu wirken, dass keine solchen Nachteile für die Studierenden entstehen.

Die Fachschaft hat sich darüber hinaus entschlossen, im Rahmen des Protests eigene Aktionen durchzuführen und fordert alle ihre Mitglieder dazu auf, sich daran zu beteiligen. Wir wünschen uns darüber hinaus die Unterstützung der Lehrenden des Fachbereiches.

Wir fordern die Fachschaft Informatik dazu auf, an der Norddemo und dem Aktionstag am 7. Februar unter dem Motto "Wissen verbindet - Gemeinsam gegen Bildungs- und Sozialabbau" gemeinsam mit anderen Fachbereichen und Hochschulen teilzunehmen.

Wir fordern die Studierenden dazu auf, am 5. Februar auf der uniweiten Vollversammlung im Audimax zu erscheinen und aktiv teilzunehmen.

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