| Doktoranden | |
| Rehkämper, Klaus | Sind mentale Bilder bildhaft? Eine Fragestellung zwischen Philosophie und Wissenschaft. |
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| Drittmittelprojekt | |
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Dissertation am Fachbereich Philosophie und Sozialwissenschaft der Universität Hamburg.
Siehe auch Postdoktoranden |
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| Zeitraum: | Zugehörigkeit zum Kolleg: Als Doktorand Oktober 1990 bis Juni 1991 (Disputation) |
| Betreuer: | W. Künne, Ch. Habel |
| Externe Vorträge während der Kollegiatenzeit: |
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| Publikationen: |
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| Ruff, Claudia | Die Grammatikalisierung des Besitzes: ein Vergleich der Entwicklung von Possessivkonstruktionen von deutschen und italienischen Kindern |
| Kollegsprojekt | |
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Der Arbeit liegt die Konvergenztheorie der Sprachentwicklung von William Stern zugrunde, nach der Kinder ein angeborenes Sprachgefühl haben, aufgrund dessen sie grammatische Regeln in der gehörten Sprache entdecken können. Auf der anderen Seite spielt jedoch auch der semantische Inhalt der einzelnen Worte eine große Rolle im Aufbau der Sprache. Kinder gehen nun so vor, daß sie die Regeln der Erwachsenensprache nicht einfach "entdecken", sondern zunächst eigene Theorien, sogenannte Eigenregeln, entwerfen, wie denn wohl einzelne sprachliche Formen verwendet werden. Sie passen sich dann über den Vergleich mit der gehörten Sprache nach und nach der Sprache der Erwachsenen an.
In diesem Projekt werden die Besitzbezeichnungen wie "Mamas Brille" oder "mein Teddy" auf Eigenregeln etwa im Gebrauch von pronominalen und nominalen Formen untersucht. Dazu werden Kinder zweier Sprachgemeinschaften untersucht, deren Zielsprache sich in wichtigen Bereichen des Pronomengebrauchs unterscheiden. So wird im Italienischen das Pronomen häufig weggelassen und in einer klitischen Form dem Verb hinzugefügt. Damit wird es syntaktisch Teil des Verbs. Im Deutschen existieren Pronomen expliziter. Da der Entwicklungsverlauf im Bereich des Erwerbs grammatischer Regeln zu einem großen Teil kognitiv bestimmt ist, sollten sich Gemeinsamkeiten in der Entwicklung der Possessivkonstruktionen finden lassen. So könnte beispielsweise das bei deutschen Kindern gefundene frühere Auftreten der Formen des Pronomens "mein" im Vergleich zum entsprechenden Pronomen der zweiten Person Singular "dein" auch bei Kindern anderer Sprachgruppen gefunden werden, wenn es mit dem bekannten Egozentrismus des Kleinkindes in Verbindung steht. Der Einfluß der Merkmale der jeweiligen Muttersprache auf die Sprachentwicklung sollte an Unterschieden zwischen beiden Sprachgruppen erkennbar sein. So könnten die Kinder beider Gruppen beispielsweise verschiedene Fehlerstrukturen bei der Verwendung der Pronomen aufweisen, bedingt durch verschiedenartige Verwendung in der Zielsprache. Es wird die Entwicklung zweier Gruppen von Kindern untersucht: deutscher Kinder mit deutschen Eltern, die in Deutschland leben sowie italienischer Kinder mit italienischen Eltern, die in Italien leben. So kann der Einfluß der Umgebungssprache objektiv geprüft werden. Ziel des Projekts ist das Erheben einzelner Entwicklungsverläufe, die die kognitive Aktivität des einzelnen Kindes beim Erwerb der Possessivkonstruktionen seiner Muttersprache erkennbar werden lassen. |
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| Zeitraum: | April 1997 bis 1999 |
| Betreuer: | Werner Deutsch, Christopher Habel |
| Schwerpunkt: |
Sprachentwicklung und Sprachentwicklungsstörungen
Sprachproduktion und Sprachverstehen |
| Externe Vorträge während der Kollegiatenzeit: |
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| Weitere relevante Aktivitäten: |
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| Publikationen: |
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| Postdoktoranden | |
| Rehkämper, Klaus | Bilder, Ähnlichkeit und Perspektive - Eine Untersuchung zu bildhafter Repräsentation |
| Kollegsprojekt | |
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Welchen psychologischen Status haben Sinnesempfindungen? Dieses Forschungsprojekt verfolgt einen Ansatz, demzufolge Sinnesempfindungen kognitive mentale Episoden sind, und zwar analog repräsentierende mentale Episoden. Überlegungen hierzu wurden in Rehkämper (1991) präsentiert. Dort wurde u. a. auch davon ausgegangen, daß visuelles Wahrnehmen eng verbunden mit perspektivischem Sehen ist und daß perspektivische Bilder zu ihren Originalszenen in einem nicht konventionellen Repräsentationsverhältnis stehen. Nach Meinung von Panofsky und Goodman hingegen unterscheidet sich das Verhältnis perspektivisches Abbild - Originalszene nicht prinzipiell vom konventionell bestimmten Verhältnis Wort - bezeichneter Gegenstand; Goodman führt in seiner Kritik überdies ins Feld, daß einige natürlich wirkende Bilder gerade gegen bestimmte Regeln der Perspektive verstoßen müssen, um diesen Eindruck zu erzielen. Unter Bezugnahme auf die Geschichte der Perspektivtheorie, ihren Stellenwert in der gegenwärtigen wahrnehmungtheoretischen Diskussion (hier vor allen Dingen Gombrich vs. Goodman) und die Anatomie bzw. Physiologie des menschlichen Auges wird untersucht, ob diese Kritik stichhaltig ist.
Ein weiterer Punkt innerhalb dieses Projekts betrifft das Verhältnis der neuzeitlichen, kognitionswissenschaftlichen Diskussion um mentale Bilder - so der Terminus für die oben angesprochenen analog repräsentierenden, mentalen Entitäten - zu der Diskussion, die ihren Ausgang im englischen Empirismus genommen hat. Auch dort wurde schon ein enger Zusammenhang zwischen Wahrnehmen und Vorstellen, zwischen "impression” und "idea” (Hume) gesehen. Manche Argumente (z. B. Fodor), die heute vorgetragen werden, klingen so, als ob sie (allein) gegen die früheren Autoren gerichtet seien. Interessante Fragen in diesem Zusammenhang sind daher: (1) Welche Ähnlichkeit besteht zwischen einer modernen Theorie, die mentale Bilder als analoge Repräsentationen versteht, die sich in der (perspektivisch beschreibbaren) visuellen Wahrnehmung gründen, und den früher vorgetragenen Ansichten? (2) Bringt die kognitionswissenschaftlich geführte Debatte der 70er und 80er Jahre dieses Jahrhunderts neue Argumente in die alte Diskussion? Literatur:
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| Zeitraum: | Als Postdoktorand Juli 1991 bis September 1992 |
| Kooperationspartner: | Habel, Künne |
| Schwerpunkt: | Visuelle Wahrnehmung und Aufmerksamkeit |
| Externe Vorträge während der Kollegiatenzeit: |
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| Lehrveranstaltungen: |
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| Publikationen (bis 1995): |
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Graduiertenkolleg Kognitionswissenschaft
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