MIN-Fakultät
Department Informatik
form die zukunft!

Das sagen Absolventinnen und Absolventen des Departments Informatik zum Studium an der Uni Hamburg

Sabrina Hilger

Sabrina Hilger

Sabrina Hilger (26), ist heute Diplomandin.

Sabrina Hilger (26), Diplomandin, Ergänzungsfach Mathematik. Thema der Diplomarbeit: Konzeption und Implementierung einer didaktischen Entwicklungsumgebung für Sprachdialogsysteme
- Vorstandsmitglied der SH-HILL, GI-Fachgruppe für Informatik-Lehrerinnen und -Lehrer in SH und HH
- studentische Hilfskraft im Fachbereich Erziehungswissenschaften: Gestaltung einer E-Learning-Einheit für den Lernbereich Natur und Technik an Hamburger Hauptschulen

Wie kam sie zur Informatik?
Ich wollte etwas machen, was Zukunft hat, mehr wusste ich nicht. Informatik hat Zukunft. Ich war gut in Mathematik, stellte aber fest, dass ich gerade mal Word und Excel kannte und gar keine Ahnung hatte, von dem, was alles möglich ist mit dem Computer. Ich nahm dann nach dem Abitur an verschiedenen Fortbildungen teil, lernte etwas aus dem Bereich Webdesign kennen und bekam einen Einblick in das Programmieren. Es machte Spaß, ich war gut, und so begann ich das Studium. Wo es mich hinführen sollte, wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht.
Haben sich die damaligen Erwartungen erfüllt?
Ja, ich wollte etwas mit Zukunft machen.
Hat das Studium in der Hamburger Informatik Spaß gemacht? Was besonders?
Ich habe in Lübeck angefangen zu studieren und wechselte nach dem Vordiplom nach Hamburg. Grund war die größere Auswahl an Nebenfächern. Da ich auch zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste, welche vertiefende Richtung ich einschlagen möchte, brauchte ich dieses größere Angebot. Das bekam ich, auch innerhalb der Informatik. Ich fuhr nach Rumänien zur Mitarbeit an einem internationalen Projekt, arbeitete in verschiedenen Fachgruppen und betreute Schüler/innen durch Informatikprojekte oder Schnupperstudien. Letzteres erforderte nicht nur Kenntnisse über die Informatik, sondern auch über das Lehren und Lernen. Diese interdisziplinäre Arbeit fand ich besonders reizvoll.
Wo sieht sie aus einer beruflichen Position heraus zukünftige Herausforderungen?
Ich habe mich im Laufe des Studiums im Bereich Didaktik der Informatik gefunden. Es findet noch wenig Informatikunterricht in den Schulen statt, obwohl die Informatik uns mittlerweile so stark umgibt. Ich möchte mich stark machen und für mehr und vor allem guten Informatikunterricht einsetzen.

Nicht nur informatisches Wissen ist dafür notwendig, auch ein guter Umgang mit Menschen, vor allem Schüler/innen, ist gefragt. Ein informatisches Thema für Schüler/innen aufzuarbeiten bedeutet auch, es durchdringen zu können, um es auf das Wesentliche zu reduzieren.

Was hat sie Nichtinformatiker/innen voraus, die ähnliche berufliche Positionen ausfüllen?
Ich könnte nach dem Studium als Quereinsteiger in die Schule gehen und dort als Informatik- und Mathematiklehrerin arbeiten. Gleichzeitig habe ich aber auch die Möglichkeit, neue Lernsoftware für den Schulunterricht zu entwickeln und zu implementieren, also in einer Software-Entwicklungsfirma oder einem Verlag tätig zu sein.
Was sie einem interessierten Schüler/ einer interessierten Schülerin empfiehlt!
Auch wenn Du Dein Ziel noch nicht kennst, jedoch Spaß am abstrakten Denken und der Mathematik hast, ist ein Informatikstudium eine sehr gute Wahl. Das Gebiet der Informatik ist gross, und auch für Dich wird es Aufgaben bereit halten, die Dich fordern, wachsen lassen und Deine verschiedenen Fähigkeiten zum Einsatz kommen lassen.

Dipl.-Wirt.-Inf. Till Janner sagt:

"Hamburg ist nun mal die schönste Stadt der Welt, da kann studieren nur Spaß machen! Und ausserdem bietet Hamburg seinen Studenten (nicht nur der Informatik) hervorragende Möglichkeiten, studienbegleitend erste Praxiserfahrung zu machen."

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Dipl.-Wirt.-Inf. Till Janner