MIN-Fakultät
Department Informatik
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Das sagen Absolventinnen und Absolventen des Departments Informatik zum Studium an der Uni Hamburg

Dipl.-Wirt.-Inf. Alexander Will

Dipl.-Wirt.-Inf. Alexander Will

Dipl.-Wirt.-Inf. Alexander Will (27), ist heute Online-Produktmanager bei einem großen Versandhaus in Hamburg.

Alexander Will (27), Dipl.-Wirtschaftsinformatiker (2005), Ergänzungsfach Soziologie, heute: Online-Produktmanager bei einem großen Versandhaus in Hamburg

Was hat ihn seinerzeit zum Studium der Informatik bewogen?
Schon während der Oberstufe hatte ich sehr großen Spaß an Softwareentwicklung. An meinem Gymnasium gab es sogar einen Leistungskurs Informatik, in dem wir schon etwas über Sortieralgorithmen erfahren haben und auch ersten Kontakt mit der Funktionalen Programmierung (Scheme) hatten. Das Interesse an Informatik und Mathematik habe ich also mitgebracht. Vom Studium der Wirtschaftsinformatik habe ich mir einen starken Anwendungsbezug versprochen. Außerdem habe ich mir damals vorgestellt durch das Wirtschafts-Präfix noch attraktiver für Arbeitgeber zu sein.
Haben sich die damaligen Erwartungen erfüllt?
Ich hatte keine konkreten Erwartungen an das Studium. Ich hatte Spaß an Informatik und wollte mich für die Wirtschaft attraktiv machen. Daher die Studiengangwahl. Nach wie vor bin ich sehr glücklich mit meiner Wahl.
Hat das Studium in der Hamburger Informatik Spaß gemacht? Was besonders?
Ja. Alles was mit den Arbeitsbereichen SWT und ASI zu tun gehabt hat. Insbesondere die Veranstaltungen von Axel (Schmolitzky).
Was zeichnet für ihn ein Studium an der Universität aus?
Von der Idee, von der Uni fit fürs Berufsleben gemacht zu werden, habe ich mich spätestens nach dem Vordiplom verabschiedet. Das ist aber auch nicht der Anspruch einer Hochschule und das ist auch gut so. Dass man im Studium lernt, strukturiert zu denken und sich selbst zu organisieren, hat man - bevor man anfängt - nicht als primäres Ausbildungsziel im Kopf. Ich zumindest nicht. Das Kennenlernen von vielen verschiedenen Themengebieten hilft, sich eine Orientierung in der Fachwelt zu verschaffen und unterstützt einen dabei, Dinge schnell einordnen und bewerten zu können. Praxistauglich ist das allerdings alleine noch nicht. Daher ist es in meinen Augen umso wichtiger, frühzeitig Erfahrungen in der Praxis zu sammeln. Dabei hat mir HITeC sehr geholfen. In meinem ersten Projekt in dem ich über HITeC am Ende des 2. Fachsemesters bei Europcar gearbeitet habe, habe ich sehr viel gelernt. Die Chance auf diese Art und Weise eine Verknüpfung zur Praxis herstellen zu können, zeichnet das Studium am Informatikum in meinen Augen aus.
Wo sieht er aus seiner beruflichen Position heraus zukünftige Herausforderungen?
IT ist allgegenwärtig. Die Vermittlung zwischen der IT und den Fachbereichen in einem Unternehmen wird immer wichtiger. Denn IT ist kein Selbstzweck, sondern in der Regel in einen organisatorischen Kontext eingebunden.
Welcher Mix an Fähigkeiten ist hierfür erforderlich?
Eine solide methodische Ausbildung. Die Fähigkeit zur Abstraktion. Strukturiertes Vorgehen. Die Fähigkeit zum Denken in Modellen hilft dabei, schneller einen Blick auf die wesentlichen Zusammenhänge einer Problemsituation zu gewinnen. Mindestens ebenso wichtig sind starke kommunikative Fähigkeiten. Letztendlich müssen bei der Analyse und der Lösung von Problemen immer Menschen überzeugt werden. Hier sehe ich noch ein Defizit in der Ausbildung am Informatikum.
Welche (Er-)Kenntnisse aus dem Informatikstudium nutzt er in der Berufspraxis?
Jede auch noch so komplex erscheinende Aufgabe lässt sich in beherrschbare Teilprobleme zerlegen.
Was hat er Nichtinformatiker/innen, die ähnliche berufliche Positionen ausfüllen, voraus?
Ein stärkeres Abstraktionsvermögen.
Was ich einem interessierten Schüler/ einer interessierten Schülerin empfehle!
Rechtzeitig informieren, wie Informatik an der Uni so ist. Z.B. während der Hochschultage. Mathe in der Schule ernstnehmen. Nicht denken, dass Informatik etwas mit PC-Schrauben zu tun hat.

Sabrina Hilger sagt:

"Ich wollte etwas machen, was Zukunft hat, mehr wusste ich nicht. Informatik hat Zukunft. Ich war gut in Mathematik, stellte aber fest, dass ich gerade mal Word und Excel kannte und gar keine Ahnung hatte, von dem, was alles möglich ist mit dem Computer... Es machte Spaß, ich war gut, und so begann ich das Studium."

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Sabrina Hilger