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Fachbereich Informatik

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Jahresbericht 2007 - Informatik UniHH (PDF)

Vorwort - FBE-Übersicht - Teilberichte

Arbeitsbereich Angewandte und Sozialorientierte Informatik (ASI)

Der Arbeitsbereich „Angewandte und sozialorientierte Informatik” (ASI) hat sich unter dem Leitbild der sozial­verträglichen Gestaltung von Informatiksystemen und -anwendungen die folgenden Aufgaben gestellt:

Er lei­stet ins­be­son­de­re Bei­trä­ge zum Leit­the­ma "Netz­ba­sier­te Soft­ware­un­ter­stüt­zung für ko­o­pe­ra­ti­ves Han­deln" des Departments In­for­ma­tik und zu an­de­ren Zu­kunfts­the­men wie z.B. Nach­hal­tig­keit und E-Learning. Durch Auf­bau ei­ner Ju­nior­pro­fes­sur wer­den in­no­va­ti­ve In­ter­ak­tions­tech­no­lo­gien und An­wen­dun­gen im Be­reich in­ter­ak­ti­ve Me­dien / vir­tuel­le Um­ge­bun­gen ver­folgt.

Jahresbericht ASI (PDF)

Arbeitsgruppe Informationstechnikgestaltung und Genderperspektive (ITG)

Die Arbeitsgruppe besitzt zwei Schwerpunkte. Der erste widmet sich Genderaspekten bei der Informations­technikgestaltung und der Aneignung informatischen Wissens. Der zweite befasst sich mit verzahnter Software- und Organisations­entwicklung bei der Entwicklung und Einführung von Informationssystemen in Unternehmen und bei Aufgaben der IT-Governance.

Der Schwerpunkt Genderperspektive der Arbeitsgruppe ITG untersucht das gängige Bild der Informatik, seine Entstehung und Reproduktion und seine Auswirkungen auf die Studien- und Berufswahl junger Frauen und Männer einerseits sowie genderbezogene Auswirkungen von Design-Entscheidungen bei der Entwick­lung von Informatikprodukten andererseits. Wesentliche Aktivitäten im Bereich Genderperspektive waren in diesem Jahr die Organisation und Durch­führung des Girls' Day 2007 (s. 2.5) und des „Schnupperstudiums” (s. 2.6). Sowohl die Lehr­materialen, die inzwischen in verschiedenen Kontexten wie Schulprojektwochen in der Sekundarstufe I, Girls' Day und Schnupperstudium erprobt worden sind, als auch der innerhalb der Arbeitsgruppe erarbeitete didaktische Ansatz zur Vermittlung informatischer Inhalte, Techniken und Methoden werden regelmäßig bei der Fachtagung der GI-HiLL (GI-Fachgruppe Hamburger Informatik­lehrerinnen und -lehrer) vorgestellt und mit Fachlehrern diskutiert.

Der Schwerpunkt Software- und Organisationsentwicklung betont die Kommunikation zwischen Fachbereichen und IT sowohl im Rahmen von Entwicklungs- und Einführungsprojekten von Anwendungssystemen als auch von IT-Governance-Aufgaben. Hierzu stellen wir Modellierungsansätze bereit, die in erweiterten Vorgehensmodellen mit neu einzuführenden Prozessen eingesetzt werden.
Im Bereich Systementwicklung konzentriert sich Arbeit auf geeignete Ansätze zur Kooperationsmodellierung. Die übliche Anforderungsanalyse ist hierbei durch Anforderungsdesign zu ersetzen, das nur gemeinsam, d.h. zwischen Vertretern der Fachlichkeit und der Informatik, erfolgen kann. Hierbei sind in explizit zu machenden Designschritten Alternativen zu kommunizieren, um Entscheidungen vorzubereiten.
Im Bereich IT-Governance liegt der Schwerpunkt auf dem IT-Projektportfoliomanagement (PPM), das als Umsetzungsinstrument der IT-Strategie zentrale Bedeutung erlangt.  Entscheidend ist ein „inhaltliches” PPM, bei dem die inhaltlichen Abhängigkeiten zwischen Projekten in den Zuschnitt des Portfolios und der Projekte einbezogen und Bearbeitungszustände transparent gemacht werden. Hierzu verfolgen wir Visualisierungsansätze im Sinne der Softwarekartographie. Unser Ansatz bietet Modellierungen des Portfolios auf unterschiedlichen Abstraktionsebenen und Kartengründen. Diese werden in Zusammenarbeit mit Unternehmen entwickelt.

Jahresbericht ITG (PDF)

Arbeitsbereich Kognitive Systeme (KOGS)
 und Labor für Künstliche Intelligenz (LKI)

Der Arbeitsbereich Kognitive Systeme (AB KOGS) besteht seit Beginn der Informatik an der Universität Hamburg im Jahre 1971. Zu seinem ursprünglichen Arbeitsschwerpunkt in der Bildverarbeitung sind im Laufe der Jahre weitere Arbeitsschwerpunkte aus der Künstlichen Intelligenz hinzugetreten. Die universitären Stellen des Arbeitsbereichs (zur Zeit 3 Professuren, 1 wissenschaftlicher Mitarbeiter, 1 Techniker, 1 fremdsprachliche Angestellte) decken nur einen Teil der Aktivitäten ab; ein größerer Teil wird durch Drittmittelprojekte finanziert.

Das wissenschaftliche Programm des Arbeitsbereichs zielt darauf ab, den Bogen von theoretischen Grundlagen bis hin zu Anwendungsentwicklungen zu spannen. Dazu besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Labor für Künstliche Intelligenz (LKI) des Fachbereiches Informatik.

Das LKI ist ein 1988 gegründetes Kompetenzzentrum für Anwen­dungen der Künstlichen Intelligenz. Mit dem Ziel des Technologietrans­fers bietet das LKI Forschung und Entwicklung in Kooperation mit Unternehmen sowie Ausbildung und Beratung für zahlreiche Einsatz­felder an. Das LKI greift dabei auf langjährige Erfah­rungen mit indu­striellen Anwendun­gen sowie erfolg­reiche Forschungen in einem breiten Methodenspektrum zurück, u.a. Modellie­rung und Simu­lation techni­scher Anlagen, rechnergestützte Diagnose und Konfigurie­rung, Falldatenauswertung, Informations- und Wissensmanagement, Zeichnungs­analyse und Bildverarbeitung. Die Arbeiten finden in Kooperation mit dem Projektbereich "Intelligente Systeme" des Hamburger Informatik Technologie-Centers HITeC statt, und einige der Projekte werden auch über HITeC abgewickelt.

Jahresbericht KOGS (PDF)

Arbeitsbereich Natürlichsprachliche Systeme (NatS)

Ziel der Forschungsarbeiten im Arbeitsbereich NatS ist der Entwurf und die prototypische Realisierung komplexer sprachverarbeitender Systeme mit dem Schwerpunkt auf schriftlich realisierter Sprache (language) bis hin zur kommunikativen Bewertung. Vor dem Hintergrund unterschiedlicher Anwendungsbeispiele werden Voraussetzungen und Lösungsansätze für die Einbeziehung der jeweils relevanten sprachlichen Ebenen in den Verarbeitungsprozess untersucht, wobei auf integrative Systemarchitekturen besonderer Wert gelegt wird. Daneben werden Fragen der maschinellen Übersetzung und Bedingungen mehrsprachiger Systeme theoretisch untersucht und prototypisch implementiert.

Zum 1.10.2007 hat der langjährige Arbeitsbereichsleiter, Prof. Dr. Walther von Hahn, seinen Ruhestand angetreten. In diesem Zusammenhang wurde der Arbeitsbereich formal aufgelöst. Die laufenden Forschungsarbeiten werden jedoch weiterhin fortgeführt.

Jahresbericht NatS (PDF)

Arbeitsbereich Sicherheit in Verteilten Systemen (SVS)

Der Arbeitsbereich Sicherheit in Verteilten Systemen wurde im Dezember 2003 gegründet; der vorliegende Bericht skizziert somit die Entwicklungen im vierten Jahr des Arbeitsbereiches.

Forschungsschwerpunkt des Arbeitsbereiches ist anwendungsorientierte Sicherheit im Umfeld verteilter Systeme. Das Sicherheitslabor dient als Plattform und Infrastruktur für Forschungsarbeiten und Lehrveranstaltungen. Das Labor ist seit 2006 vollständig etabliert. Dazu wurde ein DFG-Antrag aus dem WAP-Programm im Volumen ca. 150 T€ gestellt, der Mitte 2005 genehmigt und 2006 in entsprechende Beschaffungen umgesetzt wurde; die Komponenten sind im Berichtszeitraum installiert und in Betrieb genommen worden.

Im Bereich der Lehre wurden 2007 zwei Vorlesungen: „GBI” und „Sicherheit in Mobilen Anwendungen” angeboten; weiterhin wurden zwei Projekte (Praktika) im Rahmen des Sicherheitslabors abgehalten, in dem Studierenden praktische Kenntnisse von Sicherheitstechnologie vermittelt werden. Die Veranstaltungen waren sehr gut besucht, für die Arbeit im Labor konnte leider nur etwa zwei Drittel der Interessierten berücksichtigt werden. Die Lehrveranstaltungen wurden 2007 weiterentwickelt, und an die (veränderten) Randbedingungen des Bachelor/Master-Studienganges angepasst.

Im internationalen Wissenschaftsbetrieb ist der Arbeitsbereich gut eingebunden und z.B. in mehreren Programmkomitees renommierter Sicherheits-Konferenzen vertreten.

Eine Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl „Sicherheit in verteilten Anwendungen” der TUHH (Prof. Gollmann) ist inzwischen gut etabliert, z.B. auch in Form einer gemeinsamen Lehrveranstaltung (Oberseminar). Diese Zusammenarbeit soll 2008 weiter intensiviert werden.

Jahresbericht SVS (PDF)

Arbeitsbereich Softwaretechnik (SWT)

Der Arbeitsbereich Softwaretechnik vertritt einen anwendungsnahen und menschenzentrierten Ansatz und befasst sich primär mit Entwurf und Konstruktion, Auswahl, Einsatz und Weiterentwicklung von interaktiver Software zur Unterstützung von qualifizierten Aufgaben in Wirtschaft und Verwaltung. Dabei kommt dem objektorientierten Paradigma eine besondere Bedeutung zu.

Im Mittelpunkt steht das Anliegen, qualitativ hochwertige Software so zu entwickeln, dass sie praxisgerecht, verständlich und handhabbar zur technischen und methodischen Unterstützung von Arbeitsprozessen einge­setzt werden kann. Der Arbeitsbereich geht davon aus, dass dies nur mit einem erweiterten Blick auf die or­ganisatorische und soziale Einbettung von Softwaresystemen in ihrem Einsatzumfeld gewährleistet werden kann.

Der Ansatz wurde zunächst vor allem für Anwendungssysteme im Büro- und Verwaltungsbereich ausgearbeitet und praktisch erprobt. Später kamen vielfältige Anwendungen, u. a. im medizinischen und technischen Bereich sowie im e-Government dazu.

Jahresbericht SWT (PDF)

Arbeitsbereich Technische Aspekte Multimodaler Systeme (TAMS)

Der Arbeitsbereich Technische Aspekte multimodaler Systeme (TAMS) unter der Leitung von Prof. Dr. Jianwei Zhang hat die allgemeine Zielsetzung, wissenschaftliche Methoden zu entwickeln, die aus vielfältigen Kanälen wie maschinellem Sehen, aus Sprache, Klang oder Tastsinn und durch aktive robotische Bewegungen und Manipulation Informationen gewinnen. Diese Methoden sollen auf integrierten Echtzeitsystemen angewandt und evaluiert werden. Die Forschungsschwerpunkte umfassen multimodale Informationsverarbeitung, effiziente Kodierung und Übertragung von Audio-Videodaten, sensorgestützte Manipulation, kognitive Robotik, robotisches Lernen, kognitive E-Learning Systeme, Mensch-Maschine-Interaktion und den Bereich des VLSI Entwurfs. Die Anwendungsbereiche sind Service-Roboter, intelligente Sensoren, aktive Medien und hochentwickelte Nano-Manipulationsplattformen. Schon in den vergangenen Jahren hatte sich bei uns ein Wandel vollzogen von der einfachen Trennung zwischen Hardware und Software hin zur Systemsicht, bei der die Aufgabenstellung im Vordergrund steht, während die Trennung in Hard- und Softwareanteile ein Teil des Systementwurfsprozesses wurde. Sensorik erfordert generell hohe Datenverarbeitungsleistung, wie z.B. im Fall einer Smart-Kamera. Hier kommt dem Arbeitsbereich die lange Mitgliedschaft im Projekt EUROPRACTICE zugute sowie auch die Erfahrung im Bereich der digitalen Signalverarbeitung.

Jahresbericht TAMS (PDF)

Arbeitsbereich Theoretische Grundlagen der Informatik (TGI)

Die schnelle technologische Entwicklung und der zunehmende Einsatz von Informatiksystemen machen theoretische Studien und Grundlagenforschung immer notwendiger. Ein wichtiger Schwerpunkt des Arbeitsbereichs TGI ist daher die Untersuchung von komplexen Systemen auf der Grundlage formaler Modelle. Dabei stehen folgende Problemkreise im Vordergrund: korrekte Darstellung (Syntax), inhaltliche Korrektheit (Semantik), Erfüllung von Spezifikationen (Verifikation), effiziente Realisierung (Komplexität). Der Arbeitsbereich ist darüber hinaus an der nichtformalen Informatik-Grundlagenforschung beteiligt (Selbstverständnis, erkenntnistheoretische und philosophische Bezüge, Auswirkungen von Problemen der Softwarekorrektheit, Informatikgrundlagen für Soziologieanwendungen).

Jahresbericht TGI (PDF)

Arbeitsbereich Technische Informatiksysteme (TIS)

Technische Informatiksysteme bilden einen der Grundpfeiler der so genannten Infor­ma­tionstechnologie, einer der Schlüsseltechnologien unserer modernen Gesell­schaft. Die Hauptaufgaben des Arbeitsbereichs Technische Infor­ma­tik­systeme liegen damit primär in der Ent­wick­lung formaler, maschinell durchführbarer Verfah­ren zur Lösung in­for­­ma­tions­­technischer Probleme, die häufig als Teil­pro­bleme komplexer Kom­­mu­ni­kations- und/oder Organisations­strukturen im Rahmen heterogener Systemum­ge­bungen auftreten, und so die metho­dischen Grund­la­gen zur systematischen Ver­ar­bei­­tung heterogener Informa­tio­nen mittels digitaler Systeme ermöglichen. Technische Informatiksysteme repräsentieren in diesem Sinne eine Synthese aus ma­the­ma­tischer Methodik und ingenieurwissenschaftlicher Gegenständ­lich­keit, rea­lisiert im jeweiligen techni­schen Konstrukt. So ge­se­hen stellen Technische Informatiksysteme eine Strukturwis­sen­schaft der Informa­tions­technologie dar die sich auszeichnet durch

Da die global steigende Informationsflut heute mehr denn je die sys­te­ma­tische bzw. strukturierte Arbeit mit Informationen erfordert, die in der Regel auf digitalen Systemen vollzogen wird, bieten Technische Infor­ma­tik­systeme damit Hil­fen überall dort an, wo

Der Arbeitsbereich Technische Informatiksysteme arbeitet damit einerseits an Antworten auf die im Zuge der in­ter­nationalen Globalisierung drängenden Pro­blemstellungen mit ihren Aus­wirkungen sowohl auf die In­dus­trie- als auch auf die Hochschullandschaft, andererseits an innovativen Themen der Grundlagenforschung. Per se ist Glo­ba­lisierung dabei durch den starken Einsatz der moder­nen Informa­ti­ons­technologie gekenn­zeichnet. Um den da­raus resultie­ren­den An­for­derungen zu genü­gen, hat sich der Arbeits­bereich Technische Infor­ma­tik­­systeme in seiner fach­lichen Ausrichtung als metho­disches und an­wen­dungs­nahes Kompetenz­zentrum sowohl im europäischen als auch im internationalen Rahmen  positioniert, in dem Grund­lagen­forschung und erste pro­to­ty­pische Um­set­zungen neu entwickelter Modelle, Methoden, Ver­fah­ren, Kom­po­nenten, etc., im Zusam­men­spiel mit Wissen­schaft und Wirtschaft, ihren ge­mein­samen Platz haben.

Die fachliche Ausrichtung der Forschungsgebiete des Arbeitsbereiches Tech­ni­sche Informatiksysteme liegen dabei, wie bereits dargestellt, auf der methodischen und anwendungs­nahen Forschung und Entwick­lung von Informatikmethoden und deren Um­setzung in unterschiedlichen Forschungsschwer­punkten.

Jahresbericht TIS (PDF)

Arbeitsgruppe Telekommunikation und Rechnernetze (TKRN)

Die Arbeitsgruppe Telekommunikation und Rechnernetze arbeitet an Fragestellungen zu Netzarchitekturen, der Konzipierung und effizienten Realisierung innovativer Protokolle (”Protocol Engineering”) sowie der Leistungs-/Zuverlässigkeitsanalyse, der Verkehrscharakterisierung bzw. -beeinflussung (”Traffic Enginee­ring”) und dem Dienst­güte (QoS)-Management für Kommunikations- und Rechnernetze. Der Bereich der betrachteten Kommunikations- und Rechensysteme umfasst in erster Linie heterogene, sowohl lokale, regio­nale als auch globale Rechnernetze (u.a. Internet, Mobilnetze) und reicht bis hin zu innovativen Rechnerar­chitekturen (u.a. Parallelrechner). Die methodischen Grundlagen der Forschungsaktivitäten betreffen insbe­sondere Verfahren zur mathematisch-analytischen und simulativen Bewertung von Rechnernetzen und den durch sie bereitgestellten anwendungsorientierten Diensten, Verfahren zur Parallelisierung und zur effizien­ten Implementierung von Kommunikationssoftware sowie den Einsatz von Mess-, Lastgenerierungs-, Lasttransformations- und Netzemulationswerkzeugen. Die Entwurfs-, Analyse- und Optimierungsverfahren werden erprobt und wei­terentwickelt bei der prototypischen Realisierung von Hochleistungsnetzen und von IP-basierten Rechnernetzen mit realzeitorientierten Kommunikationsdiensten sowie deren Nutzung zur Unterstützung verteilter multimedialer Anwendungen (insbesondere im Anwendungskontext E-Learning / Telelearning) mit Fokus auf qualitativ hochwertiger Audio-/Video- und Mobilkommunikation.

Jahresbericht TKRN (PDF)

Arbeitsbereich Verteilte Systeme und Informationssysteme (VSIS)

VSIS umfasst zwei Teilgruppen, die jeweils eigenständig auf unterschiedlichen aber thematisch verwandten Themengebieten forschen und lehren: dem der „Verteilten Systeme” (VS), geleitet von Prof. Dr. W. Lamersdorf, sowie dem der „Datenbanken und Informationssysteme” (IS), geleitet von Prof. Dr. N. Ritter.

Dabei werden im Bereich VS schwerpunktmäßig die Konzeption, prototypische Implementierung sowie der Einsatz und die Anwendung von Systemsoftware zur Unterstützung offener verteilter Anwendungen betrachtet; der Bereich IS beschäftigt sich vorrangig mit Entwurfs- und Implementierungsfragen von Informations-, Datenbank- und Datenbankverwaltungssystemen — speziell Modellierungs-, Architektur- und Realisierungskonzepten zur Unterstützung von komplexen Anwendungsbereichen.

Da die Komplexität aktueller Anwendungen beider Teilbereiche im Wesentlichen auf Probleme der Heterogenität und Verteilung zurückzuführen ist, ergänzen sich beide Teilbereiche gegenseitig und greifen thematisch ineinander. Exemplarische gemeinsame Arbeitsgebiete sind aktuelle Systemtechnologien wie Service Oriented Computing (SOC) bzw. Web-Services. Dies umfasst die Beschäftigung mit verschiedenen Arten von (Geschäfts-) Prozessen und verschiedenste Aspekte des GRID Com­pu­ting. Als Anwendungsgebiete dieser Technologien werden z.B. so praxisrelevante Gebiete wie dies des Electronic Business oder, allgemeiner, der E-Services, der Krankenhauslogistik ebenso wie verteilte, elektronische Informationssysteme oder auch kom­plexe Ingenieuranwendungen betrachtet.

Grundlage für diese Arbeiten bilden u.a. immer leistungsfähigere und weiter verbreitete Informations- und Kommunikationstechnologien, wie z.B. das Internet. Dabei sind Softwaresysteme zur Unterstützung dieser Anwendungsbereiche schon lange keine monolithischen Gebilde mehr, sondern setzen sich jeweils aus einer Vielzahl von (generischen System-) Komponenten zusammen, die entweder durch Anpassung bereits vorhandener Bausteine oder durch (möglicherweise sogar dynamisch zu entscheidende) Inanspruchnahme entfernter, z.B. über das Internet angebotener Dienste bereitgestellt werden. Und schließlich existieren jeweils spezifische Datenstrukturen und (Datenverarbeitungs-) Routinen, die eine Einbindung mächtiger, erweiterbarer und damit flexibel anpassbarer Datenverwaltungskomponenten erfordern — wobei Spezialisierung und Verteilung nicht nur Merkmale der Komponenten sind, die solche Anwendungssysteme bilden, sondern auch Merkmale von Benutzer(gruppe)n, die bei der Anwendung dieser Systeme im Rahmen neuartiger Kooperationen verschiedenster Benutzer/System-Konstellationen zusammenarbeiten.

Jahresbericht VSIS (PDF)

Arbeitsbereich Wissens- und Sprachverarbeitung (WSV)

Der Arbeitsbereich "Wissens- und Sprachverarbeitung" untersucht höhere kognitive Prozesse wie Sprach­ver­stehen und Sprachproduktion, Schlussfolgern und Problemlösen, Wissenserwerb und Lernen unter einer interdisziplinären Perspektive. Bei der Erforschung derartiger Prozesse werden die Methoden der Informatik/Künstlichen Intelligenz durch Methoden und Erkenntnisse der Sprachwissenschaft, Psychologie und Logik ergänzt; Ziel der Forschung ist die Entwicklung formaler Modelle kognitiver Leistungen, deren Überprüfung durch Simulationssysteme und die Konzeption und Realisierung von intelligenten Systemen auf kognitions­wissenschaftlicher Basis.

Jahresbericht WSV (PDF)

Graduiertenkolleg
Cross-modal Interaction in Natural and Artificial Cognitive Systems (CINACS)

The International Graduate College CINACS is carried out jointly by the departments of Informatics, the University Medical Center Hamburg-Eppendorf and the department of Psychology of the University of Hamburg, as well as by the University of Tsinghua in Beijing, China. The following groups of the department of Informatics are involved: the TAMS group (as coordinators) as well as the groups NATS and WSV.

The following, except in the general introduction to CINACS, refers to the CINACS-relevant activities of the members of the department of Informatics.
Within this international graduate college the principles of cross-modal interactions in natural and cognitive systems are investigated to implement them in artificial systems. Research primarily considers three sensory systems (vision, hearing and haptics) and their interactions. Multisensory interaction in natural systems is studied using behavioural, electrophysiological and neuroimaging techniques. Different paradigms including cross-modal association learning, sensorimotor control, cross-modal illusions and multisensory language perception is used to uncover the principles of multisensory processes and multimodal representation.
The research program aims at understanding the biological mechanisms of cross-modal processing and its role in perception and behavioural control. Furthermore, our goal is to design models, implement algorithms and architectures for more robust artificial multimodal systems which can function like natural systems.
The members of the department of Informatics are carrying out research in the subject areas „Development of grounded multimodal memory in robots”, „High-level information fusion for speech and language” and „Interaction of representational modalities in communication”.

Jahresbericht GK Cinacs (PDF)

Informatik-Bibliothek

Die Bibliothek des Departments Informatik ist das wissenschaftliche Literatur- und Informationszentrum für das Department Informatik. Sie ist kompetenter Partner von Studierenden, wissenschaftlichen MitarbeiterInnen und ProfessorInnen des Departments für schnelle, aktuelle Informationsversorgung. Sie unterstützt das Department in ihrem Anspruch nach qualitativ guten Studien-, Lehr-, und Forschungsbedingungen.

Die Bibliothek beschafft, erschließt und vermittelt Literatur und Information, die das Department in Forschung, Lehre und Studium wirksam unterstützen. Dabei kooperiert sie mit Bibliotheken vor Ort und überregional.
Die Bibliothek bietet einen modernen Literatur- und Medienbestand sowohl in konventioneller als auch in elektronischer Form.
Der gesamte Bestand der Bibliothek ist über das Internet im Campus-Katalog der Universität, im Regionalkatalog Hamburg und im GBV-Gesamtkatalog recherchierbar. Alle Neuanschaffungen werden ausgestellt und in den "Bibliotheksmitteilungen" elektronisch und in Papierform angezeigt.
Neue Informationsangebote werden stetig auf- und ausgebaut. Die Arbeit mit verschiedenen Katalogen und Datenbanken sowie die Entwicklung erfolgversprechender Suchstrategien ist komplex und erfordert gezielte Einstiegshilfen. Die Bibliothek fördert durch regelmäßige Schulungen die Informationskompetenz ihrer Benutzer, also die Fähigkeit zur Auswahl, Nutzung und kritischen Bewertung von Literatur. Benutzerschulung und die Förderung von Informationskompetenz haben einen hohen Stellenwert. Bibliothekarische Auskunft und Beratung durch das Fachpersonal gehören zu den zentralen Aufgaben der Bibliothek.

Die Besucher der Bibliothek haben über die in den Bibliotheksräumen aufgestellten PCs Zugang zum Internet. Sie haben die Möglichkeit, in zahlreichen Bibliothekskatalogen und (Volltext-)Datenbanken zu recherchieren. Darüber hinaus bietet die Website der Bibliothek eine Auswahl relevanter Informationsquellen verschiedener Art an, z.B. Links zu anderen wichtigen Bibliotheken und Datenbanken, sowie Sammlungen von elektronisch verfügbaren Dokumenten. Diese Seiten werden redaktionell und technisch von den Bibliothekarinnen betreut.

Jahresbericht Bibliothek (PDF)

Informatik-Rechenzentrum

Das Informatik-Rechenzentrum (RZ) betreibt einen Verbund aus zentralen Servern und Workstations unter den Betriebssystemen Solaris, Windows Server, Linux sowie PCs unter Windows XP, Linux und Mac-OS für Grundstudiumsausbildung, Projekte, Studien- und Diplomarbeiten im Haupt­studium sowie entsprechende Arbeiten und Veranstaltungen im Bachelor- und Masterstudium. Die zentralen Rechner werden außerdem für die Forschung und Lehre von Departmentmitgliedern und Doktoranden verwendet, soweit diese nicht arbeits­bereichs­eigene Rechner nutzen. Darüber hinaus trägt das Informatik-Rechenzentrum die Verantwortung für die Funktionalität und den weiteren Ausbau des Department­rechnernetzes in Kooperation mit dem RRZ.

Jahresbericht Rechenzentrum (PDF)

HIForum - Hamburger Informatik-Forum e.V.

Das Hamburger Informatik-Forum e.V. (Kurz HIForum - sprich wie "High Forum") wurde am 08. Juli 1998 als Alumni-Verein des Fachbereichs Informatik von 24 Mitgliedern gegründet. Es hat sich in der Zwischen­zeit zu einer Institution der neuen Fachbereichskultur entwickelt.

Zweck des Vereins ist die Förderung der Wissenschaft Informatik am Department Informatik der Universität Hamburg. Seine Ziele sind insbesondere:

Jahresbericht HIForum (PDF)

HITeC - Hamburger Informatik Technologie-Center e.V.

HITeC ist das Forschungs- und Technologietransferzentrum des Departments Informatik der Universität Hamburg (ehemals Fachbereich Informatik). Aufgrund seines unabhängigen Status bietet HITeC flexible und professionelle Kooperations­möglichkeiten. HITeC-Lösungen setzen auf neuesten Forschungs­ergebnissen auf und verschaffen Vorteile durch überlegene Technologien.

HITeC ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, der von Mitgliedern des Departments (ehemals Fachbereich) Informatik der Universität Hamburg getragen wird. Der Verein ist über einen Kooperationsvertrag mit der Universität Hamburg verbunden.

HITeC sieht seine Hauptaufgaben in der:

In 2007 hatte HITeC 16 Fördermitglieder, dies sind Firmen und Institutionen die HITeC unterstützen. Die Anzahl der aktiven persönlichen Mitglieder von HITeC liegt bei ca. 40 Personen.

Jahresbericht HITeC (PDF)

UmweltTeam (UT)

Zielsetzung des UmweltTeams ist die Berücksichtigung von Umweltgesichtspunkten in allen Aktivitäten des Department Informatik sowie die Verbindung von Umweltmanagement und Organisationsentwicklung. Umweltmanagement kann kaum von oben nach unten angeordnet werden. Deshalb soll nicht eine Expertengruppe die Geschäftsprozesse und Umweltwirkungen analysieren und Verbesserungen vorschlagen, sondern

Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Motivation, effektive Information und Kommunikation der Beteiligten gelegt, um grundsätzlich motivierte Personen und kollektive Akteure trotz Mangels an Zeit bzw. anderen Ressourcen den Weg zu einer aktiven Mitarbeit zu ebnen.

Jahresbericht Umweltteam (PDF)

Vorwort - FBE-Übersicht - Teilberichte