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Fachbereich Informatik

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Jahresbericht 2009 - Informatik UniHH (PDF)

Vorwort - FBE-Übersicht - Teilberichte

Zentrum für
Architektur und Gestaltung von IT-Systemen (AGIS)

Arbeitsbereich Angewandte und Sozialorientierte Informatik (ASI)

Der Arbeitsbereich „Angewandte und sozialorientierte Informatik“ (ASI) hat sich unter dem Leitbild der sozial­verträglichen Gestaltung von Informatiksystemen und -anwendungen die folgenden Aufgaben gestellt:

Durch Auf­bau ei­ner Ju­nior­pro­fes­sur wer­den in­no­va­ti­ve In­ter­ak­tions­tech­no­lo­gien und An­wen­dun­gen im Be­reich in­ter­ak­ti­ve Me­dien / vir­tuel­le Um­ge­bun­gen ver­folgt.

Jahresbericht ASI (PDF)

Arbeitsgruppe Informationstechnikgestaltung und Genderperspektive (ITG)

Die Arbeitsgruppe besitzt zwei Schwerpunkte. Der erste widmet sich Genderaspekten bei der Informations­technikgestaltung und der Aneignung informatischen Wissens. Der zweite befasst sich mit verzahnter Software- und Organisations­entwicklung bei der Entwicklung und Einführung von Informationssystemen in Unternehmen und bei Aufgaben der IT-Governance, insbesondere in Zusammenhang mit Projektportfolio- und Unternehmensarchitekturmanagement.
Der Schwerpunkt Genderperspektive der Arbeitsgruppe ITG untersucht zum einen das gängige Bild der Informatik, seine Entstehung und Reproduktion sowie seine Auswirkungen auf die Studien- und Berufswahl junger Frauen und Männer, zum anderen genderbezogene Auswirkungen von Design-Entscheidungen bei der Entwick­lung von Informatikprodukten. Eine wesentliche Aktivität im Bereich Genderperspektive war in diesem Jahr die Durch­führung von Fort­bildungen für Informatiklehrerinnen und -lehrer zu Unter­richts­einheiten, welche bei ITG entwickelt und inzwischen in verschiedenen Kontexten wie Schul­projekt­­­wochen in der Sekundarstufe I, Girls’ Day und Schnupperstudium erprobt worden sind.
Der Schwerpunkt Software- und Organisationsentwicklung betont die Kommunikation zwischen Fachbereichen und IT sowohl im Rahmen von Entwicklungs- und Einführungsprojekten von Anwendungssystemen als auch von IT-Governance-Aufgaben. Hierzu stellen wir Modellierungsansätze bereit, die in erweiterten Vorgehensmodellen mit neu einzuführenden Prozessen eingesetzt werden.

Jahresbericht ITG (PDF)

Arbeitsbereich Softwaretechnik (SWT)

Der Arbeitsbereich Softwaretechnik vertritt einen anwendungsnahen und menschenzentrierten Ansatz und befasst sich primär mit Entwurf und Konstruktion, Auswahl, Einsatz und Weiterentwicklung von interaktiver Software zur Unterstützung von qualifizierten Aufgaben in Wirtschaft und Verwaltung. Dabei kommt dem objektorientierten Paradigma eine besondere Bedeutung zu.
Im Mittelpunkt steht das Anliegen, qualitativ hochwertige Software so zu entwickeln, dass sie praxisgerecht, verständlich und handhabbar zur technischen und methodischen Unterstützung von Arbeitsprozessen einge­setzt werden kann. Der Arbeitsbereich geht davon aus, dass dies nur mit einem erweiterten Blick auf die or­ganisatorische und soziale Einbettung von Softwaresystemen in ihrem Einsatzumfeld gewährleistet werden kann.

Jahresbericht SWT (PDF)

Zentrum für Intelligente Systeme und Robotik

Arbeitsbereich Kognitive Systeme (KOGS)
 und Labor für Künstliche Intelligenz (LKI)

Der Arbeitsbereich Kognitive Systeme (AB KOGS) besteht seit Beginn der Informatik an der Universität Hamburg im Jahre 1971. Zu seinem ursprünglichen Arbeitsschwerpunkt in der Bildverarbeitung sind im Laufe der Jahre weitere Arbeitsschwerpunkte aus der Künstlichen Intelligenz hinzugetreten. Die universitären Stellen des Arbeitsbereichs (im Berichtszeitraum 3 Professuren, 2 wissenschaftlicher Mitarbeiter, 1 Techniker, 1 fremdsprachliche Angestellte) decken nur einen Teil der Aktivitäten ab; ein größerer Teil wird durch Drittmittelprojekte finanziert.
Das wissenschaftliche Programm des Arbeitsbereichs zielt darauf ab, den Bogen von theoretischen Grundlagen bis hin zu Anwendungsentwicklungen zu spannen. Dazu besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Labor für Künstliche Intelligenz (LKI) des Fachbereiches Informatik.
Das LKI ist ein 1988 gegründetes Kompetenzzentrum für Anwendungen der Künstlichen Intelligenz. Mit dem Ziel des Technologietransfers bietet das LKI Forschung und Entwicklung in Kooperation mit Unternehmen sowie Ausbildung und Beratung für zahlreiche Einsatzfelder an. Das LKI greift dabei auf langjährige Erfahrungen mit industriellen Anwendungen sowie erfolgreiche Forschungen in einem breiten Methodenspektrum zurück, u.a. Modellierung und Simulation technischer Anlagen, rechnergestützte Diagnose und Konfigurierung, Falldatenauswertung, Informations- und Wissensmanagement, Zeichnungsanalyse und Bildverarbeitung. Die Arbeiten finden in Kooperation mit dem Projektbereich "Intelligente Systeme" des Hamburger Informatik Technologie-Centers HITeC statt, und einige der Projekte werden auch über HITeC abgewickelt.

Jahresbericht KOGS (PDF)

Arbeitsbereich Natürlichsprachliche Systeme (NatS)

Ziel der Forschungsarbeiten im Arbeitsbereich NatS ist der Entwurf und die prototypische Realisierung komplexer sprachverarbeitender Systeme mit dem Schwerpunkt auf schriftlich realisierter Sprache (language) bis hin zur kommunikativen Bewertung. Vor dem Hintergrund unterschiedlicher Anwendungsbeispiele werden Voraussetzungen und Lösungsansätze für die Einbeziehung der jeweils relevanten sprachlichen Ebenen in den Verarbeitungsprozess untersucht, wobei auf integrative Systemarchitekturen besonderer Wert gelegt wird. Daneben werden Fragen der maschinellen Übrsetzung und Bedingungen mehrsprachiger Systeme theoretisch untersucht und prototypisch implementiert.
Zum 1.10.2007 hat der langjährige Arbeitsbereichsleiter, Prof. Dr. Walther von Hahn, seinen Ruhestand angetreten. In diesem Zusammenhang wurde der Arbeitsbereich formal aufgelöst. Die laufenden Forschungsarbeiten werden jedoch weiterhin fortgeführt.

Jahresbericht NatS (PDF)

Arbeitsbereich Technische Aspekte Multimodaler Systeme (TAMS)

Der Arbeitsbereich Technische Aspekte multimodaler Systeme (TAMS) unter der Leitung von Prof. Dr. Jianwei Zhang hat die allgemeine Zielsetzung, wissenschaftliche Methoden zu entwickeln, die aus vielfältigen Kanälen wie maschinellem Sehen, aus Sprache, Klang oder Tastsinn und durch aktive robotische Bewegungen und Manipulation Informationen gewinnen. Diese Methoden sollen auf integrierten Echtzeitsystemen angewandt und evaluiert werden. Die Forschungsschwerpunkte umfassen multimodale Informationsverarbeitung, effiziente Kodierung und Übertragung von Audio-Videodaten, sensorgestützte Manipulation, kognitive Robotik, robotisches Lernen, kognitive E-Learning Systeme, Mensch-Maschine-Interaktion und, für die praktische Umsetzung, den Bereich des VLSI Entwurfs. Die Anwendungsbereiche sind Service-Roboter, intelligente Sensoren, aktive Medien und hochentwickelte Nano-Manipulationsplattformen. Schon in den vergangenen Jahren hatte sich bei uns ein Wandel vollzogen von der a priori Separierung zwischen Hardware und Software hin zur Systemsicht, bei der die Aufgabenstellung im Vordergrund steht, während die Partitionierung in Hard- und Softwareanteile ein Teil des Systementwurfsprozesses wurde. Sensorik erfordert generell hohe Datenverarbeitungsleistung, wie z.B. im Fall einer Smart-Kamera. Hier kommt dem Arbeitsbereich die lange Mitgliedschaft im Projekt EUROPRACTICE zugute sowie auch die Erfahrung im Bereich der digitalen Signalverarbeitung.

Jahresbericht TAMS (PDF)

Arbeitsbereich Wissens- und Sprachverarbeitung (WSV)

Der Arbeitsbereich "Wissens- und Sprachverarbeitung" untersucht höhere kognitive Prozesse wie Sprachverstehen und Sprachproduktion, Schlussfolgern und Problemlösen, Wissenserwerb und Lernen unter einer interdisziplinären Perspektive. Bei der Erforschung derartiger Prozesse werden Methoden der Informatik (insbesondere aus den Bereichen der Künstlichen Intelligenz und der Mensch-Computer Interaktion) durch Methoden und Erkenntnisse der Sprachwissenschaft, Psychologie und Logik ergänzt; Ziel der Forschung ist die Entwicklung formaler Modelle kognitiver Leistungen, deren Überprüfung durch Simulationssysteme sowie die Konzeption und Realisierung von intelligenten Systemen und adäquaten Interfaces für die Mensch-Computer Interaktion auf kognitionswissenschaftlicher Basis.

Jahresbericht WSV (PDF)

Graduiertenkolleg
Cross-modal Interaction in Natural and Artificial Cognitive Systems (CINACS)

The International Graduate College CINACS is carried out jointly by the departments of Informatics, the University Medical Center Hamburg-Eppendorf and the department of Psychology of the University of Hamburg, as well as by the University of Tsinghua in Beijing, China. The following groups of the department of Informatics are involved: the TAMS group (as coordinators) as well as the groups NATS and WSV.

The following, except in the general introduction to CINACS, refers to the CINACS-relevant activities of the members of the department of Informatics.
Within this international graduate college the principles of cross-modal interactions in natural and cognitive systems are investigated to implement them in artificial systems. Research primarily considers three sensory systems (vision, hearing and haptics) and their interactions. Multisensory interaction in natural systems is studied using behavioural, electrophysiological and neuroimaging techniques. Different paradigms including cross-modal association learning, sensorimotor control, cross-modal illusions and multisensory language perception is used to uncover the principles of multisensory processes and multimodal representation.
The research program aims at understanding the biological mechanisms of cross-modal processing and its role in perception and behavioural control. Furthermore, our goal is to design models, implement algorithms and architectures for more robust artificial multimodal systems which can function like natural systems.
The members of the department of Informatics are carrying out research in the subject areas 'Development of grounded multimodal memory in robots', 'High-level information fusion for speech and language' and 'Interaction of representational modalities in communication'.

Jahresbericht GK Cinacs (PDF)

Zentrum für Verteilte Informationesysteme und Kommunikationssysteme

Arbeitsbereich Sicherheit in Verteilten Systemen (SVS)

Der Arbeitsbereich Sicherheit in Verteilten Systemen wurde im Dezember 2003 gegründet; der vorliegende Bericht skizziert somit die Entwicklungen im sechsten Jahr des Arbeitsbereiches. Dieses Jahr ist durch die Ausschreibung der Nachfolge von Prof. Posegga sowie der Verlängerung der Vertretung um ein weiteres Jahr (bis September 2010) gekennzeichnet, damit langfristig der Arbeitsbereich gehalten und konsolidiert werden kann. Alle bisherigen Projekte wurden beendet und erfolgreich abgewickelt. Neue Forschungsprojekte wurden planungsgemäß nicht begonnen, die Arbeit konzentriert sich auf die Überarbeitung und Neustrukturierung der Lehrinhalte im Zuge der ersten Master-Veranstaltungen und die verläßliche Durchführung der Lehre.
Im internationalen Wissenschaftsbetrieb ist der Arbeitsbereich nach wie vor gut eingebunden und z.B. in mehreren Programmkomitees renommierter Sicherheits-Konferenzen vertreten.
Auch die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl "Sicherheit in verteilten Anwendungen" der TUHH (Prof. Gollmann) wurde 2009 erfolgreich fortgesetzt, da Dr. Kossakowski bereits seit mehreren Jahren Lehraufträge an der TUHH erfüllt hat und daher z.B. auch die Durchführung gemeinsamer Lehrveranstaltung (Oberseminar) leicht fällt. Diese Zusammenarbeit soll 2010 weitergeführt werden.
Hervorzuheben ist auch die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Herrn Peter Schaar, Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit. Seine Gastvorlesung "Datenschutz in der Informationsgesellschaft" fand im Wintersemester 2009/2010 fakultätsübergreifend statt. Auch hier ist eine Fortsetzung der Zusammenarbeit in 2010 wünschenswert.

Jahresbericht SVS (PDF)

Arbeitsbereich Theoretische Grundlagen der Informatik (TGI)

Die schnelle technologische Entwicklung und der zunehmende Einsatz von Informatiksystemen machen theoretische Studien und Grundlagenforschung immer notwendiger. Ein wichtiger Schwerpunkt des Arbeitsbereichs TGI ist daher die Untersuchung von komplexen Systemen auf der Grundlage formaler Modelle. Dabei stehen folgende Problemkreise im Vordergrund: korrekte Darstellung (Syntax), inhaltliche Korrektheit (Semantik), Erfüllung von Spezifikationen (Verifikation), effiziente Realisierung (Komplexität). Der Arbeitsbereich ist darüber hinaus an der nichtformalen Informatik-Grundlagenforschung beteiligt (Selbstverständnis, erkenntnistheoretische und philosophische Bezüge, Auswirkungen von Problemen der Softwarekorrektheit, Informatikgrundlagen für Soziologieanwendungen).

Jahresbericht TGI (PDF)

Arbeitsgruppe Telekommunikation und Rechnernetze (TKRN)

Die Arbeitsgruppe Telekommunikation und Rechnernetze arbeitet an Fragestellungen zu Netzarchitekturen, der Konzipierung und effizienten Realisierung innovativer Protokolle ("Protocol Engineering") sowie der Leistungs-/Zuverlässigkeitsanalyse, der Verkehrscharakterisierung bzw. -beeinflussung ("Traffic Engineering") und dem Dienstgüte (QoS)-Management für Kommunikations- und Rechnernetze. Der Bereich der betrachteten Kommunikations- und Rechensysteme umfasst in erster Linie heterogene, sowohl lokale, regionale als auch globale Rechnernetze (u.a. Internet, Mobilnetze) und reicht bis hin zu innovativen Rechnerarchitekturen (u.a. Parallelrechner). Die methodischen Grundlagen der Forschungsaktivitäten betreffen insbesondere Verfahren zur mathematisch-analytischen und simulativen Bewertung von Rechnernetzen und den durch sie bereitgestellten anwendungsorientierten Diensten, Verfahren zur effizienten Implementierung von Kommunikationssoftware sowie die Entwicklung und den Einsatz von Mess-, Lastgenerierungs-, Lasttransformations- und Netzemulationswerkzeugen. Die Entwurfs-, Analyse- und Optimierungsverfahren werden erprobt und weiterentwickelt bei der prototypischen Realisierung von Hochleistungsnetzen und von IP-basierten Rechnernetzen mit realzeitorientierten Kommunikationsdiensten sowie deren Nutzung zur Unterstützung verteilter multimedialer Anwendungen (insbesondere im Anwendungskontext E-Learning / Telelearning). Ein besonderer Fokus der gegenwärtigen TKRN-Forschung liegt auf qualitativ hochwertiger Audio-/Videokommunikation (u.a. zur Bereitstellung von IPTV-Diensten) und auf Mobilkommunikation (u.a. in drahtlosen Netzen auf WLAN- und WiMAX-Basis).

Jahresbericht TKRN (PDF)

Arbeitsbereich Verteilte Systeme und Informationssysteme (VSIS)

VSIS umfasst zwei Teilgruppen, die jeweils eigenständig auf unterschiedlichen aber thematisch verwandten Themengebieten forschen und lehren: dem der "Verteilten Systeme" (VS), geleitet von Prof. Dr. W. Lamersdorf, sowie dem der "Datenbanken und Informationssysteme" (IS), geleitet von Prof. Dr. N. Ritter.
Dabei werden im Bereich VS schwerpunktmäßig die Konzeption, prototypische Implementierung sowie der Einsatz und die Anwendung von Systemsoftware zur Unterstützung offener verteilter Anwendungen betrachtet; der Bereich IS beschäftigt sich vorrangig mit Entwurfs-, Konzeptions- und Implementierungsfragen von Informations-, Datenbank- und Datenbankverwaltungssystemen - speziell Modellierungs-, Architektur- und Realisierungskonzepten zur Unterstützung der Datenverwaltung in komplexen Anwendungsbereichen.
Da die Komplexität aktueller Anwendungen beider Teilbereiche im Wesentlichen auf Probleme der Heterogenität und Verteilung zurückzuführen ist, ergänzen sich beide Teilbereiche gegenseitig und greifen thematisch ineinander. Exemplarische gemeinsame Arbeitsgebiete sind aktuelle Systemtechnologien wie z.B. Service Oriented Architectures (SOA) bzw. Web-Services. Dies umfasst auch die Beschäftigung mit verschiedenen Arten von (verteilten Geschäfts-) Prozessen (Workflows) und verschiedene Aspekte des GRID Computing auf der Grundlage der immer leistungsfähigeren und weiter verbreiteten Informations- und Kommunikationstechnologien, wie z.B. der des Internets.

Jahresbericht VSIS (PDF)

Weitere Einrichtungen

Arbeitsbereich Technische Informatiksysteme (TIS)

Technische Informatiksysteme bilden einen der Grundpfeiler der Informationstechnologie, einer Schlüsseltechnologie unserer modernen Wissensgesellschaft. Die Hauptaufgaben des Arbeitsbereichs Technische Informatiksysteme liegen damit primär in der Entwicklung formaler, maschinell durchführbarer Verfahren zur Lösung informationstechnischer Themenstellungen, die häufig im Rahmen heterogener Systemumgebungen auftreten und so die methodischen Grundlagen zur systematischen Verarbeitung heterogener Informationen mittels digitaler Verarbeitungssysteme ermöglichen. Technische Informatiksysteme repräsentieren in diesem Sinne eine Synthese aus mathematischer Methodik und ingenieurwissenschaftlicher Gegenständlichkeit, realisiert im jeweiligen technischen Konstrukt.
Der Arbeitsbereich Technische Informatiksysteme arbeitet damit einerseits an Antworten auf die im Zuge der Globalisierung drängenden Problemstellungen mit ihren Auswirkungen auf die Industrie-, die Hochschullandschaft und die Zivilgesellschaft, andererseits an innovativen Themen in der Grundlagenforschung per se. Um den daraus resultierenden Anforderungen auf höchstem Niveau zu genügen, hat sich der Arbeitsbereich Technische Informatiksysteme in seiner fachlichen Ausrichtung als zuverlässiger methodischer und anwendungsorientierter Partner im nationalen, im europäischen und im internationalen Rahmen positioniert, was durch die entsprechenden Drittmittelprojekte im nationalen, europäischen und internationalen Rahmen seinen Ausdruck findet. Hierauf wird nachfolgend noch im Detail eingegangen. So werden beispielsweise in der Grundlagenforschung neue innovative Methoden erarbeitet und im Anwendungszusammenhang erste prototypische Umsetzungen neu entwickelter Modelle, Methoden, Verfahren, Komponenten, etc., im Zusammenspiel mit Wissenschaft und Wirtschaft umgesetzt.
Damit ergibt sich die fachliche Ausrichtung der Forschungsgebiete des Arbeitsbereiches Technische Informatiksysteme. Diese liegen in der methodischen und anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung von informationswissenschaftlicher Methoden und deren Umsetzung in unterschiedlichen Forschungsschwerpunkten.

Jahresbericht TIS (PDF)

Informatik-Bibliothek

Die Bibliothek des Departments Informatik ist das wissenschaftliche Literatur- und Informationszentrum für das Department Informatik. Sie ist kompetenter Partner von Studierenden, wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Professorinnen und Professoren des Departments für schnelle, aktuelle Informationsversorgung. Sie unterstützt das Department in seinem Anspruch nach qualitativ guten Studien-, Lehr-, und Forschungsbedingungen.
Die Bibliothek beschafft, erschließt und vermittelt Literatur und Information, die das Department in Forschung, Lehre und Studium wirksam unterstützen. Dabei kooperiert sie mit Bibliotheken vor Ort und überregional. Die Bibliothek bietet einen modernen Literatur- und Medienbestand sowohl in konventioneller als auch in elektronischer Form.
Der gesamte Bestand der Bibliothek ist elektronisch recherchierbar. Alle Neuanschaffungen werden ausgestellt und in Neuerwerbungslisten angezeigt.
Die Besucherinnen und Besucher der Bibliothek haben über die in den Bibliotheksräumen aufgestellten PCs Zugang zum Internet. Die Bibliothek bietet über ihre Website eine Auswahl relevanter Informationsquellen verschiedener Art an, z.B. Links zu wichtigen Bibliothekskatalogen und Datenbanken, sowie Sammlungen von elektronisch verfügbaren Dokumenten (u. a. Zeitschriftenartikel). Die Website der Bibliothek wird redaktionell und technisch von den Bibliothekarinnen betreut.
Die Arbeit mit verschiedenen Katalogen und Datenbanken sowie die Entwicklung sinnvoller Suchstrategien sind komplex und erfordern gezielte Einstiegshilfen. Daher bietet die Bibliothek regelmäßig Schulungen und Veranstaltungen zur Förderung der Informationskompetenz an, in denen die Bibliothekskataloge und die elektronischen Angebote im Bereich der bibliographischen Datenbanken und E-Journals vorgestellt sowie gezielte Sucheinstiege vermittelt werden.

Jahresbericht Bibliothek (PDF)

Informatik-Rechenzentrum

Das Informatik-Rechenzentrum (RZ) betreibt einen Verbund aus zentralen Servern und Workstations unter den Betriebssystemen Solaris, Windows Server, Linux sowie PCs unter Windows XP, Linux und Mac-OS für Veranstaltungen im Bachelor- und Masterstudium sowie Projekte. Die zentralen Rechner werden außerdem für die Forschung und Lehre von Departmentmitgliedern und Doktoranden verwendet, soweit diese nicht arbeitsbereichseigene Rechner nutzen. Darüber hinaus trägt das Informatik-Rechenzentrum die Verantwortung für die Funktionalität und den weiteren Ausbau des Departmentrechnernetzes in Kooperation mit dem RRZ.

Jahresbericht Rechenzentrum (PDF)

UmweltTeam (UT)

Zielsetzung des UmweltTeams ist die Berücksichtigung von Umweltgesichtspunkten in allen Aktivitäten des Department Informatik sowie die Verbindung von Umweltmanagement und Organisationsentwicklung. Da Umweltmanagement kaum von oben nach unten angeordnet werden kann, sollten

Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Motivation, effektive Information und Kommunikation der Beteiligten gelegt, um grundsätzlich motivierte Personen und kollektive Akteure trotz Mangels an Zeit bzw. anderen Ressourcen den Weg zu einer aktiven Mitarbeit zu ebnen.

Jahresbericht Umweltteam (PDF)

Angegliederte Vereine

HIForum - Hamburger Informatik-Forum e.V.

Das Hamburger Informatik-Forum e.V. (Kurz HIForum - sprich wie "High Forum") wurde am 08. Juli 1998 als Alumni-Verein des Fachbereichs Informatik von 24 Mitgliedern gegründet. Es hat sich in der Zwischenzeit zu einer Institution der neuen Fachbereichskultur entwickelt.

Zweck des Vereins ist die Förderung der Wissenschaft Informatik am Department Informatik der Universität Hamburg. Seine Ziele sind insbesondere:

Jahresbericht HIForum (PDF)

HITeC - Hamburger Informatik Technologie-Center e.V.

HITeC ist das Forschungs- und Technologietransferzentrum des Departments Informatik der Universität Hamburg (ehemals Fachbereich Informatik). Aufgrund seines unabhängigen Status bietet HITeC flexible und professionelle Kooperationsmöglichkeiten. HITeC-Lösungen basieren auf neuesten Forschungsergebnissen und verschaffen Vorteile durch überlegene Technologien.

HITeC ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, der von Mitgliedern des Departments Informatik der Universität Hamburg getragen wird. Der Verein ist über einen Kooperationsvertrag mit der Universität Hamburg verbunden.
HITeC sieht seine Hauptaufgaben in der:

Jahresbericht HITeC (PDF)

Vorwort - FBE-Übersicht - Teilberichte