Fachspezifische Bestimmungen für den Bachelorstudiengang Informatik
Vom 08.02.2006
Das Präsidium der Universität Hamburg hat am 09.02.2006 die vom Fakultätsrat der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften am 08.02.2006 aufgrund von § 91 Absatz 2 Nummer 1 Hamburgisches Hochschulgesetz (HmbHG) vom 18. Juli 2001 (HmbGVBl. S. 171) in der Fassung vom 29. Juni 2005 (HmbGVBl. S. 253) (HmbHG) beschlossenen Fachspezifischen Bestimmungen für den Bachelorstudiengang Informatik als Fach eines Studienganges mit dem Abschluss „Bachelor of Science“ (B.Sc.) gemäß § 108 Absatz 1 HmbHG genehmigt.
Präambel
Diese fachspezifischen Bestimmungen ergänzen die Regelungen der Prüfungsordnung der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften für Studiengänge mit dem Abschluss „Bachelor of Science“ (B.Sc.) vom 30. Juni 2005 (PO B.Sc.) und beschreiben die Module für das Fach und Nebenfach Informatik.
I. Ergänzende Regelungen zur PO.B.Sc.
Zu § 1 Abs. 1: Studienziel
(1) Neben den allgemeinen Studienzielen nach § 1 Absatz 1 PO B.Sc. vermittelt das Studium des Faches Informatik den Studierenden
- die Fähigkeit zur selbstständigen Anwendung von Informatikkenntnissen und
-fertigkeiten - die Fähigkeit, in ihrer Arbeit die wissenschaftlichen Methoden der Informatik anzuwenden,
- die Fähigkeit zum verantwortlichen Handeln, insbesondere im Hinblick auf die Auswirkungen des technologischen Wandels sowie gesellschaftliche Auswirkungen.
(2) Das Studium des Nebenfaches Informatik vermittelt den Studierenden
- die Fähigkeit zur Beherrschung von Informatikanwendungen,
- die Grundlagen für sachlich fundierte Entscheidungen, die Nutzen und Folgen der Einführung von Informatiksystemen berücksichtigen.
Zu § 1 Abs. 4: Durchführung des Studienganges
(1) Die Durchführung des Studienganges erfolgt durch die Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften.
Zu § 4: Studien- und Prüfungsaufbau
(1) Zu § 4 Absatz 2: Der Bachelorstudiengang Informatik besteht aus zwei inhaltlich definierten Studienabschnitten, wobei ersterer vor allem durch eine Reihe von fest vorgegebenen Pflichtmodulen geprägt ist, während der zweite eine Reihe von Wahlmöglichkeiten in Form von Wahlpflicht- und Wahlmodulen eröffnet.
(2) Zu § 4 Absätze 2 und 3:
- Detaillierte Beschreibungen aller Module finden sich unter II. Modulbeschreibungen dieser Fachspezifischen Bestimmungen für Informatik.
- Das Pflichtprogramm umfasst Module mit einem Gesamtumfang von 123 Leistungspunkten und setzt sich zusammen aus Informatik-Pflichtmodulen (IP1-IP13, 90 Leistungspunkte), Mathematik-Pflichtmodulen (MP1-MP3, 27 Leistungspunkte) und zwei ABK-Pflichtmodulen (AP1, AP2, jeweils 3 Leistungspunkte). Der Informatik-Wahlpflichtbereich umfasst 27, der Wahlbereich (Ergänzung / integrierte Anwendung) 18 Leistungspunkte und die Abschlussarbeit (Bachelorarbeit) 12 Leistungspunkte.
- Der Ausbildungsbereich Allgemeine Berufsbildende Kompetenzen (ABK) mit einem Gesamtumfang von 23 Leistungspunkten wird gebildet durch die beiden ABK-Pflichtmodule Methodenkompetenz (AP1, 3 Leistungspunkte) und Proseminar (AP2, 3 Leistungspunkte), die polyvalenten Module Softwareentwicklung II (IP2, ABK-Anteil von 3 Leistungspunkten), Praktikum (IP11, ABK-Anteil von 3 Leistungspunkten), Seminar (IP12, ABK-Anteil von 1,5 Leistungspunkten) und Projekt (IP13, ABK-Anteil von 4,5 Leistungspunkten), sowie jeweils kleineren ABK-Anteilen der Übungen der Module Softwareentwicklung I (IP1), Rechnerstrukturen (IP7), Formale Grundlagen der Informatik I (IP8), Diskrete Mathematik (MP1) und Analysis und Lineare Algebra (MP2) im Gesamtumfang von 5 Leistungspunkten, da in den Übungen der frühen Semester besonderen Wert auf die Übungsmethodik (insbesondere Gruppenarbeit und Präsentation von Ergebnissen) gelegt wird.
- Für den Wahlpflichtbereich stehen die unter II. Modulbeschreibungen dieser Fachspezifischen Bestimmungen beschriebenen Module der Kategorie Wahlpflichtmodul Bachelor zur Verfügung. Darüber hinaus kann im Bachelorstudiengang auch aus der Kategorie Wahlpflichtmodul Master gewählt werden. Insgesamt sind 3 Wahlpflichtmodule zu belegen.
- Der Wahlbereich umfasst die Module Ergänzung/ Anwendung I und II (W1, W2, jeweils 9 Leistungspunkte). Für diese sind die Wahlmöglichkeiten insofern eingeschränkt, dass es sich entweder um ein integriertes Anwendungsfach (2 Module mit aufeinander abgestimmten Informatik-Inhalten und Inhalten eines Anwendungsfaches in etwa gleichem Umfang) oder um Wahlmodule von in der Regel anderen Fächern (Ergänzungsfach) handelt. Die Auswahl von Modulen im Ergänzungsfach muss insgesamt eine stimmige Einheit angemessenen Niveaus bilden und ist vom zuständigen Prüfungsausschuss zu genehmigen.
- Zum Studium der Informatik als Nebenfach werden neben dem Angebot spezifischer Module auch Module des Bachelorstudiengangs Informatik herangezogen. Die Modulbeschreibungen unter II. Modulbeschreibungen dieser Fachspezifischen Bestimmungen für Informatik weisen unter ‚Verwendbarkeit des Moduls’ aus, ob das jeweilige Modul für das Studium der Informatik als Nebenfach vorgesehen ist. Konkrete Modulpläne (im Umfang von jeweils 45 Leistungspunkten) hängen von den (Haupt-)Fächern der Nebenfachstudierenden ab und werden vom zuständigen Prüfungsausschuss festgelegt.
(3) Zu § 4 Absatz 5: Der Studiengang kann unter Beachtung der nachfolgenden Grundsätze für die Studienplanung im Teilzeitstudium absolviert werden:
- Teilzeitstudierende müssen ihren veränderten Studierendenstatus unverzüglich der Prüfungsstelle mitteilen (Bescheinigung des Zentrums für Studierende). Der veränderte Status wird von der Prüfungsstelle vermerkt.
- Bei einem Teilzeitstudium müssen im Regelfall die für das Vollzeitstudium in den Fachspezifischen Bestimmungen vorgesehenen Module und Leistungspunkte (30 LP) eines Fachsemesters in zwei Hochschulsemestern absolviert werden. Die für das Vollzeitstudium vorgesehene verbindliche Abfolge der Module ist im Regelfall einzuhalten.
- In besonders begründeten Härtefällen bzw. bei atypischen Studienverläufen können Teilzeitstudierende mit den jeweiligen Studienfachberatern und mit Zustimmung des Prüfungsausschusses verbindliche individuelle Studienvereinbarungen treffen.
Zu § 5: Lehrveranstaltungsarten
(1) Zu § 5 Satz 2: Alle Lehrveranstaltungsarten nach § 5 PO B.Sc. sind möglich. Typisch ist die Kombination von Vorlesungs- und Kleingruppenanteilen (Übungen, Seminar, Praktikum).
(2) Zu § 5 Satz 3: Die Lehrveranstaltungssprache ist innerhalb eines Moduls einheitlich und wird jeweils in den Modulbeschreibungen unter II. Modulbeschreibungen dieser Fachspezifischen Bestimmungen für Informatik beschrieben. Abweichungen werden ggf. zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.
(3) Zu § 5 Satz 4: Für alle Lehrveranstaltungen außer Vorlesungen gilt die Anwesenheitspflicht.
Zu § 8: Anrechnung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen
(1) Zu § 8 Absatz 2: Eine Anerkennung von berufspraktischen Tätigkeiten außerhalb eines Informatikstudiengangs oder eines verwandten bzw. vergleichbaren Studiengangs ist für das Fach Informatik ausgeschlossen und in der Regel für das Nebenfach ebenfalls nicht möglich.
(2) Zu § 8 Absatz 6: Eine Anrechnung von mehr als der Hälfte der Modulprüfungen ist nicht möglich. Die Bachelorarbeit kann ebenfalls nicht angerechnet werden.
Zu § 9: Zulassung zu Modulprüfungen
(1) Zu § 9 Absatz 4: Zu den mit diesem Studiengang verwandten Studiengängen zählen alle Informatik-Studiengänge an wissenschaftlichen Hochschulen im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes, insbesondere Typ-1- Bachelorstudiengänge nach den Empfehlungen der Gesellschaft für Informatik e.V. (Standards zur Akkreditierung von Studiengängen der Informatik und interdisziplinären Informatik-Studiengängen an deutschen Hochschulen, verabschiedet auf der Sitzung des Präsidiums der Gesellschaft für Informatik e.V. am 29. Juni 2000).
Zu § 13: Studienleistungen und Modulprüfungen
(1) Prüfungen werden in Deutsch oder Englisch abgenommen. Sie werden in der Regel in der Sprache abgenommen, in der die Lehrveranstaltungen des zu prüfenden Moduls abgehalten wurden. Im Einvernehmen zwischen Prüfer bzw. Prüferin und Prüfling kann die Prüfung in einer vom Modul abweichenden Sprache abgehalten werden.
Zu § 14: Bachelorarbeit
(1) Zu § 14 Absatz 2 Satz 1: Zur Bachelorarbeit kann zugelassen werden, wer alle Pflichtmodule außer Seminar (IP12) und Projekt (IP13) sowie ein Wahlpflichtmodul (vgl. II. Modulbeschreibungen dieser Fachspezifischen Bestimmungen für Informatik) erfolgreich absolviert, d. h. die zugehörigen Leistungspunkte erworben, hat.
(2) Zu § 14 Absatz 7 Satz 2: Der Bearbeitungszeitraum der Bachelorarbeit beträgt in der Regel 3 Monate.
(3) Zu § 14 Absatz 9: Verpflichtender Bestandteil der Bachelorarbeit ist ein Kolloquium bestehend aus einem Vortrag und einer wissenschaftlichen Diskussion zu den Inhalten der Arbeit. Der Vortrag geht zu einem Anteil von 1/10 in die Bewertung der Bachelorarbeit ein. Der Vortrag soll bis spätestens 6 Wochen nach Abgabe der schriftlichen Arbeit gehalten werden.
Zu § 15: Bewertung der Prüfungsleistungen
(1) Zu § 15 Absatz 3 Satz 4: Setzt sich eine Modulprüfung aus mehreren Teilprüfungsleistungen zusammen, so wird die (Gesamt-)Note als ein mittels Leistungspunkten gewichtetes Mittel der Noten für die Teilleistungen berechnet.
(2) Zu § 15 Absatz 3 Satz 8: Die Gesamtnote der Bachelorprüfung wird als ein mittels Leistungspunkten gewichtetes Mittel der Modulnoten berechnet, wobe
- die ABK-Pflichtmodule Methodenkompetenz (AP1) und Proseminar (AP2) sowie die ABK-Anteile der polyvalenten Module Softwareentwicklung II (IP2), Praktikum (IP11), Seminar (IP12) und Projekt (IP13) nicht berücksichtigt werden,
- Pflichtmodule außer Seminar (IP12) und Projekt (IP13) und die Wahlmodule Ergänzung/Anwendung I und II (W1, W2) einfach gewertet werden,
- Wahlpflichtmodule, Seminar (IP12) und Projekt (IP13) doppelt gewertet werden
- und die Bachelorarbeit 4-fach gewertet wird.
II. Modulbeschreibungen
Die nachfolgenden, detaillierten Modulbeschreibungen sind wie folgt strukturiert:
Beschreibungselement |
Anmerkung |
Modul-Kennung |
Identifikation des Moduls |
Modul-Titel |
Titel des Moduls |
Modultyp |
Informatik-Pflichtmodul, Mathematik-Pflichtmodul, ABK-Pflichtmodul, Wahlpflichtmodul Bachelor, Wahlpflichtmodul Master, Wahlmodul (Ergänzung/Anwendung) |
Inhalte und Qualifikationsziele |
In dem Modul behandelte Inhalte sowie zu vermittelnde Kompetenzen und Qualifikationen |
Unterrichtssprache |
Sprache (Deutsch oder Englisch), in der alle bzw. einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls durchgeführt werden |
Lehrformen |
In dem Modul enthaltene, einzelne Lehrveranstaltungen, zugehörige Lehrformen/ Veranstaltungsarten (z. B. V: Vorlesung, Ü: (praktische) Übungen, P: Praktikum, S: (Pro-)Seminar) und Umfang in Semesterwochenstunden (SWS) |
Verwendbarkeit des Moduls |
Zusammenhang mit anderen Modulen des Studiengangs sowie Verwendbarkeit für andere Studiengänge |
Voraussetzungen für die Teilnahme |
Voraussetzungen für die Teilnahme an dem Modul in den Unterkategorien Verbindliche Voraussetzungen (andere Module, die vor Modul-Beginn erfolgreich absolviert sein müssen, d. h., deren Prüfung bestanden wurde) und Empfohlene Voraussetzungen (vorausgesetzte Inhalte, die vor einer Teilnahme jedoch nicht nachgewiesen werden müssen) |
Studienabschnitt/-semester |
Studienabschnitt (1. oder 2.) und Semesterzuordnung; letztere in den Unterkategorien Referenzsemester (Fachsemesterangabe nach § 10, Absatz 2 der Prüfungsordnung der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften für Studiengänge mit dem Abschluss „Bachelor of Science“) und/oder Empfohlenes Semester (ohne prüfungsbezogene Implikationen) |
Art, Voraussetzungen und Sprache der (Teil-)Prüfung(en) |
Teilprüfungen, Modulprüfung, Prüfungsmodi (mündlich, schriftlich, …), Prüfungsvorleistungen (Prüfungszulassungsvoraussetzungen, Studienleistungen) und Prüfungssprache |
Arbeitsaufwand (für Teilleistungen und Gesamtaufwand) |
Arbeitsaufwand in Leistungspunkten für enthaltene Lehrveranstaltungen und insgesamt |
Häufigkeit des Angebots |
Angebotsturnus |
Dauer |
1 oder 2 Semester |
Ausführlichere Beschreibungen der Inhalte und Qualifikationsziele der einzelnen Module sind der Darstellung in einem Modulhandbuch vorbehalten.
Der Bachelor-Studiengang Informatik besteht aus folgenden Modulen:
Modul-Kennung |
IP1 |
Modul-Titel |
Softwareentwicklung I (SE I) |
Modultyp |
Informatik-Pflichtmodul |
Inhalte und Qualifikationsziele |
Dieses
Modul erläutert die grundlegenden Methoden und Konzepte der
Softwareentwicklung. Es bietet eine Einführung in die imperative und
objektorientierte Programmierung, in Standardnotationen wie die EBNF
und die UML. Elementare Algorithmen und Datenstrukturen, der Umgang mit
Bibliotheken und das Testen von Software werden behandelt. Die Teilnehmer sollen sicher mit einem Rechner umgehen, das grundlegende Handwerkszeug der Programmierung im Kleinen beherrschen, Lösungen rechtfertigen. Sie können Programmierwerkzeuge wie Compiler und Editoren nutzen sowie deren Grenzen einschätzen. Sie sollen die Konzepte der Programmierung über eine konkrete Programmiersprache hinaus verstehen, grundlegende Datenstrukturen kennen, einen ersten Eindruck vom Komplexitätsbegriff haben und die Tragweite von Tests abschätzen können. |
Unterrichtssprache |
Deutsch mit deutsch- und gegebenenfalls englischsprachigem Lehrmaterial |
Lehrformen |
Softwareentwicklung I (V, 2 SWS), Übungen/Praktikum zu Softwareentwicklung I (Ü/P, 2 SWS) |
Voraussetzungen für die Teilnahme |
Verbindlich: keine Empfohlen: keine |
Verwendbarkeit des Moduls |
Innerhalb
des Bachelorstudienganges: Das Modul bildet die Grundlage für alle
Veranstaltungen, in denen Software-Systeme erstellt oder deren
Entwicklung thematisiert wird. In anderen Studiengängen: Das Modul eignet sich als Nebenfachmodul sowie als Bestandteil von Wirtschafts- und Bioinformatik-Studiengängen. Darüber hinaus ist ein Einbringen als Wahlmodul im Rahmen naturwissenschaftlicher Studiengänge denkbar. |
Studienabschnitt/-semester |
Studienabschnitt: 1 Referenzsemester: 1 |
Art, Voraussetzungen und Sprache der (Teil-)Prüfung(en) |
Die Zulassung zur Modulprüfung setzt die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an Übungen/Praktikum voraus; die Teilnahme gilt grundsätzlich als erfolgreich, wenn alle Aufgaben bearbeitet und mindestens 50% richtig gelöst wurden; im Falle abweichender Kriterien müssen diese zu Beginn der Veranstaltung bekannt gemacht werden. Gemeinsame Modulprüfung für alle Lehrveranstaltungen des Moduls; in der Regel schriftlich (Klausur) und in deutscher Sprache; bei Modus-Abweichung Bekanntgabe zu Beginn der Veranstaltung. |
Arbeitsaufwand (für Teilleistungen und Gesamtaufwand) |
Gesamt: 6 Leistungspunkte (Softwareentwicklung I: 3 Leistungspunkte, Übungen/Praktikum zu Softwareentwicklung I: 3 Leistungspunkte) |
Häufigkeit des Angebots |
Wintersemester, jährlich |
Dauer |
1 Semester |
Modul-Kennung |
IP2 |
Modul-Titel |
Softwareentwicklung II (SE II) |
Modultyp |
Informatik-Pflichtmodul |
Inhalte und Qualifikationsziele |
Dieses
Modul behandelt fortgeschrittene Methoden und Konzepte der
objektorientierten Softwareentwicklung auf Entwurfs- und
Konstruktionsebene sowie grundlegende Konzepte der Softwaretechnik und
der Software-Ergonomie. Grundkenntnisse einer iterativ, zyklischen
Vorgehensweise sowie Grundlagen der Gestaltung interaktiver Systeme
werden vermittelt und in den Zusammenhang von softwaretechnischen
Aktivitäten wie Kontextanalyse, Anforderungsermittlung und
Anwendungsmodellierung eingebettet. Dabei wird auch der Bezug zum
Qualitätsbegriff für Software hergestellt. Die Studierenden sollen die Grundlagen zur Entwicklung kleiner, gebrauchstauglicher Anwendungen mit Hilfe objektorientierter Konzepte beherrschen sowie Gestaltungsregeln von Benutzungsmodellen und zentrale Konzepte zur Abstraktion und Modularisierung kennen. Weiterhin sollen sie fortgeschrittene Programmiersprachkonzepte sowie die Konzepte von Entwurfsmustern und Refactorings kennen und mit integrierten Entwicklungsumgebungen umgehen können. Um die Praxis der Softwareentwicklung erfahrbar zu machen, sind die Übungen projektartig gestaltet. Die Studierenden arbeiten in Kleingruppen von etwa vier Personen kontinuierlich an aufeinander aufbauenden Problemstellungen zusammen. So werden zum einen die in der Vorlesung behandelten Konzepte auf den Ebenen Anforderungsermittlung, Modellierung, Architektur und Programmierung vertieft und praktisch umgesetzt. Zum anderen üben die Studierenden softwarebezogene Kommunikation und Teamarbeit ein. Sie lernen, in der Gruppe eine allmählich reifende Lösungsidee zu entwickeln, zu bewerten und zu revidieren, eigene und fremde Softwareentwürfe zu präsentieren, entstehende Softwarelösungen zu beschreiben und einer Qualitätssicherung zu unterziehen, sich in der Gruppenarbeit zu koordinieren und über den Softwareentwicklungsprozess zu reflektieren. |
Unterrichtssprache |
Deutsch mit deutsch- und ggf. englischsprachigem Lehrmaterial |
Lehrformen |
Objektorientierte Programmierung und Modellierung (V, 2 SWS), Softwaretechnik und Software-Ergonomie (V, 2 SWS) Übungen zu Softwareentwicklung II (Ü/P, 2 SWS) |
Voraussetzungen für die Teilnahme |
Verbindlich: keine Empfohlen: Softwareentwicklung I |
Verwendbarkeit des Moduls |
Innerhalb
des Bachelorstudienganges: Das Modul bildet die Grundlage für alle
Veranstaltungen, in denen Software-Systeme entworfen, konstruiert und
analysiert werden sollen. Im konsekutiven Masterstudiengang: Das Modul schafft die Voraussetzung für Software-Projekte und Vertiefungen im Bereich Software-Architektur. In anderen Studiengängen: Das Modul eignet sich als Nebenfachmodul sowie Bestandteil von Wirtschafts- und Bioinformatik-Studiengängen. Darüber hinaus ist ein Einbringen als Wahlmodul im Rahmen naturwissenschaftlicher Studiengänge denkbar. |
Studienabschnitt/-semester |
Studienabschnitt: 1 Referenzsemester: 2 |
Art, Voraussetzungen und Sprache der (Teil-)Prüfung(en) |
Die Zulassung zur Modulprüfung setzt die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an den Übungen voraus; die Teilnahme gilt grundsätzlich als erfolgreich, wenn alle Aufgaben bearbeitet und mindestens 50% richtig gelöst wurden; im Falle abweichender Kriterien müssen diese zu Beginn der Veranstaltung bekannt gemacht werden. Gemeinsame Modulprüfung für alle Lehrveranstaltungen des Moduls; in der Regel schriftlich (Klausur) und in deutscher Sprache; bei Modus-Abweichung Bekanntgabe zu Beginn der Veranstaltung. |
Arbeitsaufwand (für Teilleistungen und Gesamtaufwand) |
Gesamt: 9 Leistungspunkte (Objektorientierte Programmierung und Modellierung: 3 Leistungspunkte, Softwaretechnik und Software-Ergonomie: 3 Leistungspunkte, Übungen zu Softwareentwicklung II: 3 Leistungspunkte) Der ABK-Anteil dieses Moduls beträgt 3 Leistungspunkte |
Häufigkeit des Angebots |
Sommersemester, jährlich |
Dauer |
1 Semester |
Modul-Kennung |
IP3 |
Modul-Titel |
Softwareentwicklung III (SE III) |
Modultyp |
Informatik-Pflichtmodul |
Inhalte und Qualifikationsziele |
Das
Modul soll Kenntnisse und Fertigkeiten in den Paradigmen zur
deklarativen Programmierung vermitteln. Es werden zwei alternative
Veranstaltungen zur funktionalen bzw. Logikprogrammierung angeboten,
aus denen eine gewählt werden muss. Neben einer vergleichenden
Einordnung der Verarbeitungsmodelle werden fortgeschrittene Konzepte im
jeweils gewählten Paradigma vermittelt und ihr Einsatz zur Lösung
von Softwareentwicklungsaufgaben thematisiert. Durch
intensives Üben soll eine Tiefe der Ausbildung erreicht werden, die
nicht nur zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den Vor- und
Nachteilen der verschiedenen Programmierparadigmen befähigt,
sondern auch eine aktive Anwendung der Kenntnisse zur eigenständigen
Problemlösung ermöglichen. In beiden Veranstaltungen stehen Techniken und
Anwendungen rekursiver Programmierung im Mittelpunkt. Am Beispiel der
jeweiligen programmiersprachlichen Konstrukte wird exemplarisch
die wissenschaftliche Methodik der Informatik im Hinblick auf
das Zusammenwirken von formaltheoretischem Grundlagenwissen und
programmiersprachlicher Umsetzung veranschaulicht. Thematische Schwerpunkte im Bereich der funktionalen Programmierung sind die Begriffe Funktion, funktionale Auswertung, Bezugstransparenz und Funktionen höherer Ordnung. Darüber hinaus wird der systematische Entwurf und der Korrektheitsbeweis für rekursive Funktionen behandelt. Wesentliche Themen der Logikprogrammierung sind der Begriff der Relation als richtungsunabhängige Berechnungsvorschrift und ihre Implementierung als relationale bzw. deduktive Datenbank. Einen Schwerpunkt bildet die Arbeit mit rekursiven und unvollständigen (variablenhaltigen) Datenstrukturen. Behandelt werden außerdem die Möglichkeiten und das Potenzial der gezielten Veränderung von Syntax und Semantik der Programmiersprache. |
Unterrichtssprache |
Deutsch mit deutsch- und gegebenenfalls englischsprachigem Lehrmaterial |
Lehrformen |
Softwareentwicklung III (V, 2 SWS), Übungen/Praktikum zu Softwareentwicklung III (Ü/P, 2 SWS) |
Voraussetzungen für die Teilnahme |
Verbindlich: keine Empfohlen: Softwareentwicklung I, Softwareentwicklung II, Formale Grundlagen der Informatik I |
Verwendbarkeit des Moduls |
Innerhalb des Bachelorstudiengangs: Das Modul
ergänzt die Ausbildung im Zyklus Entwicklung von
Softwaresystemen um vertiefte Kenntnisse in einem
deklarativen Programmierparadigma. Damit werden
Voraussetzungen geschaffen, auf denen insbesondere
im Bereich der Wahlpflichtveranstaltungen
(insbesondere Grundlagen der Wissensverarbeitung)
aufgebaut werden soll und die im Hinblick auf das
integrierte Anwendungsfach Sprachverarbeitung von
Bedeutung ist. Im konsekutiven Masterstudiengang: Das Modul schafft Voraussetzungen, auf denen im Bereich der Wahlpflichtveranstaltungen (insbesondere Datenbanken und Informationssysteme) aufgebaut werden soll und die im Hinblick auf das integrierte Anwendungsfach Sprachverarbeitung sowie eine spätere Vertiefung im Bereich der Intelligenten Systeme von Bedeutung ist. In anderen Studiengängen: Das Modul eignet sich als Nebenfachmodul. |
Studienabschnitt/-semester |
Studienabschnitt: 1 Referenzsemester: 5 |
Art, Voraussetzungen und Sprache der (Teil-)Prüfung(en) |
Die Zulassung zur Modulprüfung setzt die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an Übungen/Praktikum voraus; die Teilnahme gilt grundsätzlich als erfolgreich, wenn alle Aufgaben bearbeitet und mindestens 50% richtig gelöst wurden; im Falle abweichender Kriterien müssen diese zu Beginn der Veranstaltung bekannt gemacht werden. Alternative Modulprüfungen mit Schwerpunkt im jeweils gewählten Programmierparadigma; in der Regel schriftlich (Klausur) und in deutscher Sprache; bei Modus-Abweichung Bekanntgabe zu Beginn der Veranstaltung. |
Arbeitsaufwand (für Teilleistungen und Gesamtaufwand) |
Gesamt: 6 Leistungspunkte (Softwareentwicklung III: 3 Leistungspunkte, Übungen/Praktikum zu Softwareentwicklung III: 3 Leistungspunkte) |
Häufigkeit des Angebots |
Wintersemester, jährlich |
Dauer |
1 Semester |
Modul-Kennung |
IP4 |
Modul-Titel |
Algorithmen und Datenstrukturen (AD) |
Modultyp |
Informatik-Pflichtmodul |
Inhalte und Qualifikationsziele |
Dieses
Modul vermittelt Kenntnisse über algorithmische Lösungen und ihre
Bewertung im Hinblick auf Problemadäquatheit, Zeit- und
Platzkomplexität, (strukturelle) Echtzeitfähigkeit, Korrektheit und
Vollständigkeit. Behandelt werden Algorithmen zur Arbeit mit linearen,
hierarchischen und graphstrukturierten Datenstrukturen. Einen
besonderen Schwerpunkt bilden die nichtdeterministischen Suchverfahren.
Mit dem Modul sollen grundlegende Fertigkeiten für die Auswahl,
Umsetzung und Modifikation von Algorithmen vor dem Hintergrund
konkreter Informationsverarbeitungsaufgaben entwickelt werden. |
Unterrichtssprache |
Deutsch mit deutsch- und ggf. englischsprachigem Lehrmaterial |
Lehrformen |
Algorithmen und Datenstrukturen (V, 3 SWS), Übungen/Praktikum zu Algorithmen und Datenstrukturen (Ü/P, 1 SWS) |
Voraussetzungen für die Teilnahme |
Verbindlich: keine Empfohlen: Softwareentwicklung I, Diskrete Mathematik, Formale Grundlagen der Informatik I |
Verwendbarkeit des Moduls |
Innerhalb
des Studiengangs: Aufbauend auf Kenntnissen und Fertigkeiten aus dem
Zyklus Entwicklung von Softwaresystemen und dem Modul Formale
Grundlagen der Informatik I schafft das Modul die Voraussetzungen für
das Verständnis der algorithmischen Grundlagen von Informatiksystemen,
insbesondere in den Wahlpflichtmodulen Interaktive Visuelle Computing,
Grundlagen der Wissensverarbeitung, Verteilte Systeme und
Informationssicherheit, sowie Datenbanken und Informationssysteme. Eine
weitere Vertiefung ist im Wahlpflichtmodul Algorithmik möglich. In anderen Studiengängen: Das Modul eignet sich als Nebenfachmodul sowie als Bestandteil von Wirtschafts- und Bioinformatik-Studiengängen. Darüber hinaus ist ein Einbringen als Wahlmodul naturwissenschaftlicher Studiengänge denkbar. |
Studienabschnitt/-semester |
Studienabschnitt: 1 Referenzsemester: 3 |
Art, Voraussetzungen und Sprache der (Teil-)Prüfung(en) |
Die Zulassung zur Modulprüfung setzt die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an Übungen/Praktikum voraus; die Teilnahme gilt grundsätzlich als erfolgreich, wenn alle Aufgaben bearbeitet und mindestens 50% richtig gelöst wurden; im Falle abweichender Kriterien müssen diese zu Beginn der Veranstaltung bekannt gemacht werden. Gemeinsame Modulprüfung für alle Lehrveranstaltungen des Moduls; in der Regel schriftlich (Klausur) und in deutscher Sprache; bei Modus-Abweichung Bekanntgabe zu Beginn der Veranstaltung. |
Arbeitsaufwand (für Teilleistungen und Gesamtaufwand) |
Gesamt: 6 Leistungspunkte (Algorithmen und Datenstrukturen: 3 Leistungspunkte, Übungen zu Algorithmen und Datenstrukturen: 3 Leistungspunkte) |
Häufigkeit des Angebots |
Wintersemester, jährlich |
Dauer |
1 Semester |
Modul-Kennung |
IP5 |
Modul-Titel |
Grundlagen von Datenbanken (GDB) |
Modultyp |
Informatik-Pflichtmodul |
Inhalte und Qualifikationsziele |
Dieses
Modul behandelt die grundlegenden Methoden und Konzepte von Datenbank-
und Informationssystemen, in dem fundierte Kenntnisse über die
Modellierung von Daten- und Wissensbeständen sowie über
Datenstrukturen, Sprachen und Anwendungsprogrammierschnittstellen zu
deren effizienter Verwaltung sowie zum Zugriff auf diese erworben
werden. Im Mittelpunkt stehen Informationsmodelle, das relationale
Datenmodell mit der Anfragesprache SQL sowie semistrukturierte Daten
anhand XML. Besonderen Wert wird auf die Vermittlung von Fähigkeiten
der Anwendungsmodellierung und des DB-Entwurfs sowie der konkreten
Anwendung der grundlegenden Methoden und Mechanismen der DB-basierten
und XML-basierten Datenverarbeitung gelegt. |
Unterrichtssprache |
Deutsch mit deutsch- und ggf. englischsprachigem Lehrmaterial |
Lehrformen |
Grundlagen von Datenbanken (V, 3 SWS), Übungen/Praktikum zu Grundlagen von Datenbanken (Ü/P, 1 SWS) |
Voraussetzungen für die Teilnahme |
Verbindlich: keine Empfohlen: Softwareentwicklung I, Softwareentwicklung II, Formale Grundlagen der Informatik I |
Verwendbarkeit des Moduls |
Innerhalb
des Studienganges: Im Rahmen der Pflichtmodule steht das Modul
inhaltlich in Zusammenhang vor allem mit den Modulen Algorithmen und
Datenstrukturen, Grundlagen der Systemsoftware sowie dem Zyklus
Entwicklung von Softwaresystemen. Das Modul legt Grundlagen für
Wahlpflichtmodule, insbesondere Grundlagen der Wissensverarbeitung. Im konsekutiven Masterstudiengang: Das Modul legt Grundlagen für Wahlpflichtmodule, insbesondere Datenbanken und Informationssysteme. In anderen Studiengängen: Das Modul eignet sich als Nebenfachmodul sowie als Bestandteil von Wirtschafts- und Bioinformatik-Studiengängen. Darüber hinaus ist ein Einbringen als Wahlmodul im Rahmen naturwissenschaftlicher Studiengänge denkbar. |
Studienabschnitt/-semester |
Studienabschnitt: 1 Referenzsemester: 5 Empfohlenes Semester: 3 |
Art, Voraussetzungen und Sprache der (Teil-)Prüfung(en) |
Die Zulassung zur Modulprüfung setzt die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an Übungen/Praktikum voraus; die Teilnahme gilt grundsätzlich als erfolgreich, wenn alle Aufgaben bearbeitet und mindestens 50% richtig gelöst wurden; im Falle abweichender Kriterien müssen diese zu Beginn der Veranstaltung bekannt gemacht werden. Gemeinsame Modulprüfung für alle Lehrveranstaltungen des Moduls; in der Regel schriftlich (Klausur) und in deutscher Sprache; bei Modus-Abweichung Bekanntgabe zu Beginn der Veranstaltung. |
Arbeitsaufwand (für Teilleistungen und Gesamtaufwand) |
Gesamt: 6 Leistungspunkte (Grundlagen von Datenbanken: 3 Leistungspunkte, Übungen/Praktikum zu Grundlagen von Datenbanken: 3 Leistungspunkte) |
Häufigkeit des Angebots |
Wintersemester, jährlich |
Dauer |
1 Semester |
Modul-Kennung |
IP6 |
Modul-Titel |
Grundlagen der Systemsoftware (GSS) |
Modultyp |
Informatik-Pflichtmodul |
Inhalte und Qualifikationsziele |
Dieses
Modul vermittelt eine Übersicht über Grundkonzepte und Grundbausteine
der Systemsoftware und gibt einen Einblick in Architekturalternativen.
Dazu gehören Grundlagen von Betriebssystemen und Grundkonzepte der
Nebenläufigkeit und Verteilung (Prozessbegriff, Synchronisation,
Kommunikation zwischen Prozessen, Threads, Deadlocks), wobei auch auf
Anwendungen nebenläufiger Programmierung (z.B.
Betriebsmittelverwaltung) eingegangen wird. Weitergehend folgen eine Einführung in Konzepte und Architekturalternativen für Kommunikationsmechanismen (Dienste und Protokolle) und eine Einführung in die Agententechnologie. Als wesentlicher Bestandteil von Systemsoftware wird die Sicherheit gesehen. Diese Bedeutung von IT-Sicherheit für Systemsoftware wird durch die Behandlung von folgenden Themengebieten vermittelt: kryptographische Grundlagen, Authentication, Authorization, Access Control, Sicherheitsmodule (OTPs, Token, Smarcards), Sicherheit von Betriebssystemen. |
Unterrichtssprache |
Deutsch mit deutsch- und ggf. englischsprachigem Lehrmaterial |
Lehrformen |
Grundlagen der Systemsoftware (V, 3 SWS), Übungen/Praktikum zu Grundlagen der Systemsoftware (Ü/P, 1 SWS) |
Voraussetzungen für die Teilnahme |
Verbindlich: keine Empfohlen: Rechnerstrukturen, Softwareentwicklung I, Softwareentwicklung II, Formale Grundlagen der Informatik I und II |
Verwendbarkeit des Moduls |
Innerhalb
des Studienganges: Bezüge zu anderen Modulen aus dem Pflichtbereich
bestehen vor allem zu Grundlagen von Datenbanksystemen sowie (in den
Teilen, die sich mit Nebenläufigkeit beschäftigen) zu den Formalen
Grundlagen der Informatik. Im 2. Studienabschnitt werden dann
Teile der in diesem Modul eingeführten Grundlagen u.a. in dem
Wahlpflichtmodul Datenkommunikation und Rechnernetze weitergehend
behandelt. Im konsekutiven Masterstudiengang: Das Modul schafft Grundlagen für Wahlpflichtmodule, insbesondere Verteilte Systeme und Informationssicherheit und Datenbanken und Informationssysteme. In anderen Studiengängen: Das Modul eignet sich als Nebenfachmodul sowie als Bestandteil von Wirtschafts- und Bioinformatik-Studiengängen. Darüber hinaus ist ein Einbringen als Wahlmodul im Rahmen naturwissenschaftlicher Studiengänge denkbar. |
Studienabschnitt/-semester |
Studienabschnitt: 1 Referenzsemester: 4 |
Art, Voraussetzungen und Sprache der (Teil-)Prüfung(en) |
Die Zulassung zur Modulprüfung setzt die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an Übungen/Praktikum voraus; die Teilnahme gilt grundsätzlich als erfolgreich, wenn alle Aufgaben bearbeitet und mindestens 50% richtig gelöst wurden; im Falle abweichender Kriterien müssen diese zu Beginn der Veranstaltung bekannt gemacht werden. Gemeinsame Modulprüfung für alle Lehrveranstaltungen des Moduls; in der Regel schriftlich (Klausur) und in deutscher Sprache; bei Modus-Abweichung Bekanntgabe zu Beginn der Veranstaltung. |
Arbeitsaufwand (für Teilleistungen und Gesamtaufwand) |
Gesamt: 6 Leistungspunkte (Grundlagen der Systemsoftware: 3 Leistungspunkte, Übungen zu Grundlagen der Systemsoftware: 3 Leistungspunkte) |
Häufigkeit des Angebots |
Sommersemester, jährlich |
Dauer |
1 Semester |
Modul-Kennung |
IP7 |
Modul-Titel |
Rechnerstrukturen (RS) |
Modultyp |
Informatik-Pflichtmodul |
Inhalte und Qualifikationsziele |
Dieses
Modul behandelt im Rahmen der Vorlesung ein begrenztes und wohl
ausgewähltes Theorie- und Methodenrepertoire für die Konfigurierung,
den Entwurf, die Realisierung, und die angemessene Nutzung von
Rechnern- und Kommunikationsnetzen sowie ihrer Basiskomponenten, u. a.
unter Berücksichtigung technologischer, ökonomischer und
anwendungsspezifischer Randbedingungen. Der Vorlesungsstoff der
Lehreinheit Rechnerstrukturen wird in Übungen durch Beispiele
ergänzt, um das Verstehen der grundlegenden Konzepte,
Organisationsformen und Entwurfsmethoden von Rechnerarchitekturen und
deren Vernetzung, einschließlich der Betriebssoftware, durch die
eigenständige Beschäftigung mit den Inhalten besser zu verankern.
Darüber hinaus wird das technische Grundverständnis für
Rechnerstrukturen durch ein technisches Praktikum exemplarisch
vertieft, welches auf dem Prinzip „learning by doing“ aufbaut und den
Studierenden die praktische Handhabung von Komponenten für
Rechnerarchitekturen ermöglicht. |
Unterrichtssprache |
Deutsch mit deutsch- und gegebenenfalls englischsprachigem Lehrmaterial |
Lehrformen |
Rechnerstrukturen (V, 4 SWS), Übungen zu Rechnerstrukturen (Ü, 1 SWS), Praktikum zu Rechnerstrukturen (P, 1 SWS) |
Voraussetzungen für die Teilnahme |
Verbindlich: keine Empfohlen: keine |
Verwendbarkeit des Moduls |
Innerhalb
des Studienganges: Im Rahmen der Pflichtmodule legt das Modul
Rechnerstrukturen inhaltlich die Grundlagen für Wahlpflichtmodule,
insbesondere Eingebettete Systeme und Datenkommunikation und
Rechnernetze. Es legt darüber hinaus die Grundlagen für das integrierte
Anwendungsfach Eingebettete Systeme. In anderen Studiengängen: Das Modul eignet sich als Nebenfachmodul sowie als Bestandteil von Medizin- und Bioinformatik-Studiengängen. Darüber hinaus ist ein Einbringen als Wahlmodul im Rahmen naturwissenschaftlicher Studiengänge denkbar. |
Studienabschnitt/-semester |
Studienabschnitt: 1 Referenzsemester: 3 Empfohlenes Semester: 1 |
Art, Voraussetzungen und Sprache der (Teil-)Prüfung(en) |
Die Zulassung zur Modulprüfung setzt die regelmäßige
und erfolgreiche Teilnahme an Übungen und Praktikum
voraus; die Teilnahme gilt grundsätzlich als erfolgreich,
wenn alle Aufgaben bearbeitet und mindestens 50%
richtig gelöst wurden; im Falle abweichender Kriterien
müssen diese zu Beginn der Veranstaltung bekannt
gemacht werden. Gemeinsame Modulprüfung für alle Lehrveranstaltungen des Moduls; in der Regel schriftlich (Klausur) und in deutscher Sprache; bei Modus-Abweichung Bekanntgabe zu Beginn der Veranstaltung. |
Arbeitsaufwand (für Teilleistungen und Gesamtaufwand) |
Gesamt: 9 Leistungspunkte (Rechnerstrukturen: 4,0 Leistungspunkte, Übungen zu Rechnerstrukturen: 2,5 Leistungspunkte, Praktikum zu Rechnerstrukturen: 2,5 Leitungspunkte) |
Häufigkeit des Angebots |
Wintersemester, jährlich |
Dauer |
1 Semester |
Modul-Kennung |
IP8 |
Modul-Titel |
Formale Grundlagen der Informatik I (FGI I) |
Modultyp |
Informatik-Pflichtmodul |
Inhalte und Qualifikationsziele |
Die
angemessene Verwendung der in der Informatik benötigten Algorithmen
und Modellierungen gelingt nur, wenn formale Konzepte und
mathematische Methoden verstanden werden. Mit diesem Modul werden
Abstraktionen, Modellbildungen und Verfahren zur Beschreibung und
Analyse von Algorithmen und Prozessen auf ein sauberes theoretisches
Fundament gestellt und grundlegende Fertigkeiten für deren Einsatz
eingeübt. Das Teilgebiet Automatentheorie behandelt einfache mathematische Modelle die dem Computer und Algorithmen zu Grunde liegen. Mit Formalen Sprachen wird der prinzipielle, strukturelle Aufbau von Programmier- und Spezifikationssprachen beschrieben. Logik bildet die Grundlage für eine formale Semantik von sprachlichen Beschreibungen und Anweisungen in Programmier-, Spezifikations-, und Repräsentationssprachen. Die Theorie der Berechenbarkeit untersucht die Abgrenzung zwischen effektiv Ausführbarem und prinzipiell niemals Möglichem. |
Unterrichtssprache |
Deutsch mit deutsch- und gegebenenfalls englischsprachigem Lehrmaterial |
Lehrformen |
Formale Grundlagen der Informatik I (V, 4 SWS), Übungen zu Formale Grundlagen der Informatik I (Ü, 2 SWS) |
Verwendbarkeit des Moduls |
Innerhalb des Studienganges: Im Rahmen der Pflichtmodule greift das Modul auf das Modul Diskrete Mathematik zurück, unterstützt Teile der linearen Algebra und ist grundlegend für das Modul Algorithmen und Datenstrukturen. Es legt darüber hinaus die Grundlagen für das Modul Formale Grundlagen der Informatik II und das Wahlpflichtmodul Grundlagen der Wissensverarbeitung. Im konsekutiven Masterstudiengang: Das Modul schafft Grundlagen für das Theorie-Pflichtmodul sowie die Wahlpflichtmodule Datenbanken und Informationssysteme, Algorithmisches Lernen und Algorithmik. In anderen Studiengängen: Dieses Modul eignet sich als Nebenfachmodul sowie als Bestandteil von Wirtschafts- und Bioinformatik-Studiengängen. Darüber hinaus ist ein Einbringen als Wahlmodul naturwissenschaftlicher Studiengänge denkbar. |
Voraussetzungen für die Teilnahme |
Verbindlich: keine Empfohlen: Diskrete Mathematik, Softwareentwicklung I |
Studienabschnitt/-semester |
Studienabschnitt: 1 Referenzsemester: 2 |
Art, Voraussetzungen und Sprache der (Teil-)Prüfung(en) |
Die Zulassung zur Modulprüfung setzt die regelmäßige
und erfolgreiche Teilnahme an den Übungen voraus;
die Teilnahme gilt grundsätzlich als erfolgreich, wenn
alle Aufgaben bearbeitet und mindestens 50% richtig
gelöst wurden; im Falle abweichender Kriterien müssen
diese zu Beginn der Veranstaltung bekannt gemacht
werden. Gemeinsame Modulprüfung für alle Lehrveranstaltungen des Moduls; in der Regel schriftlich (Klausur) und in deutscher Sprache; bei Modus-Abweichung Bekanntgabe zu Beginn der Veranstaltung. |
Arbeitsaufwand (für Teilleistungen und Gesamtaufwand) |
Gesamt: 9 Leistungspunkte (Formale Grundlagen der Informatik I: 5 Leistungspunkte, Übungen zu Formale Grundlagen der Informatik I: 4 Leistungspunkte) |
Häufigkeit des Angebots |
Sommersemester, jährlich |
Dauer |
1 Semester |
Modul-Kennung |
IP9 |
Modul-Titel |
Formale Grundlagen der Informatik II (FGI II) |
Modultyp |
Informatik-Pflichtmodul |
Inhalte und Qualifikationsziele |
Während
dieses Modul methodisch die Ausbildung in formalen Methoden und die
Einsicht in ihre Zusammenhänge weiterführt, wird inhaltlich ein zum
Pflichtmodul Formale Grundlagen der Informatik I unterschiedlicher
Themenschwerpunkt gesetzt. Parallele und verteilte Informatiksysteme
sind von zunehmender Bedeutung in Anwendungen aller Art, gleichzeitig
aber wegen der Komplexität ihres Verhaltens besonders anfällig für
fehlerbehaftete Behandlung aufgrund unpräziser Methoden. Daher sind
„formal methods“ seit langem feste Bestandteile der Forschung und
Entwicklung auf diesem Gebiet. Diese Lehrveranstaltung verzahnt in besonderer Weise im Studiengang angebotene Inhalte der theoretischen mit solchen der praktischen Informatik, insbesondere solchen die aus der Befassung mit verteilter Software entstehen. So ist diese Veranstaltung einerseits stark auf die Vermittlung von Methoden ausgerichtet, muss aber andererseits alle zentralen Inhalte des Gebietes abdecken. Inhaltliche Schwerpunkte sind unterschiedliche Modellierungsmodelle, Spezifikations- und Verifikationsmethoden, prozessorientierte Begriffe, parallele und verteilte Algorithmen, Leistungs- und Zuverlässigkeitsmodellierung |
Unterrichtssprache |
Deutsch mit deutsch- und gegebenenfalls englischsprachigem Lehrmaterial |
Lehrformen |
Formale Grundlagen der Informatik II (V, 4 SWS), Übungen zu Formale Grundlagen der Informatik II (Ü, 2 SWS) |
Verwendbarkeit des Moduls |
Innerhalb
des Studienganges: Im Rahmen der Pflichtmodule werden theoretische
Grundlagen für die im Modul Grundlagen der Systemsoftware behandelten
Themen gelegt. Die Einsicht in Erscheinungen nebenläufiger Systeme und
die Kenntnis einschlägiger Methoden werden sowohl in Praktika und
Projekten wie auch den Wahlpflichtmoduln Mensch-Computer-Interaktion,
Eingebettete Systeme, Datenkommunikation und Rechnernetze, Grundlagen
der Wissensverarbeitung, Informatikgestützte Gestaltung und
Modellierung von Organisationen zum Teil grundlegend sein, zumindest
aber Verwendung finden. Im konsekutiven Masterstudiengang: Auch für das Theorie-Pflichtmodul und die Wahlpflichtmodule Verteilte Systeme und Informationssicherheit und Datenbanken und Informationssysteme sowie Projekte und Vertiefungsmodule legt dieses Modul wesentliche Grundlagen. In anderen Studiengängen: Vertiefungsmodule des Master-Studiengangs Informatik bauen auf diesem Modul inhaltlich auf. Es eignet sich weiter als Bestandteil von Wirtschafts- und Bioinformatik-Studiengängen. Darüber hinaus ist ein Einbringen als Wahlmodul im Rahmen naturwissenschaftlicher Studiengänge möglich. |
Voraussetzungen für die Teilnahme |
Verbindlich: keine Empfohlen: Diskrete Mathematik, Formale Grundlagen der Informatik I, Analysis und lineare Algebra, Softwareentwicklung I, Rechnerstrukturen |
Studienabschnitt/-semester |
Studienabschnitt: 1 Referenzsemester: 5 Empfohlenes Semester: 3 |
Art, Voraussetzungen und Sprache der (Teil-)Prüfung(en) |
Die Zulassung zur Modulprüfung setzt die regelmäßige
und erfolgreiche Teilnahme an den Übungen voraus;
die Teilnahme gilt grundsätzlich als erfolgreich, wenn alle Aufgaben bearbeitet und mindestens 50% richtig gelöst wurden; im Falle abweichender Kriterien müssen
diese zu Beginn der Veranstaltung bekannt gemacht
werden. Gemeinsame Modulprüfung für alle Lehrveranstaltungen des Moduls; in der Regel schriftlich (Klausur) und in deutscher Sprache; bei Modus-Abweichung Bekanntgabe zu Beginn der Veranstaltung. |
Arbeitsaufwand (für Teilleistungen und Gesamtaufwand) |
Gesamt: 9 Leistungspunkte (Formale Grundlagen der Informatik II: 5 Leistungspunkte, Übungen zu Formale Grundlagen der Informatik II: 4 Leistungspunkte) |
Häufigkeit des Angebots |
Wintersemester, jährlich |
Dauer |
1 Semester |
Modul-Kennung |
IP10 |
Modul-Titel |
Informatik im Kontext (IKON) |
Modultyp |
Informatik-Pflichtmodul |
Inhalte und Qualifikationsziele |
Die
Studierenden sollen erkennen, dass Einsatzkontexte Anforderungen an die
Entwicklung von Informatiksystemen stellen und dort Wirkungen
entfalten. Dazu ist es notwendig, Faktenwissen zu menschlicher
Informationsverarbeitung und zur Analyse von Anwendungskontexten zu
erwerben sowie Methodenwissen für Analyse und Gestaltung von
Informatiksystemen kennen zu lernen und Wechselwirkungen bewerten zu
können. Studierende sollen in die Lage versetzt werden, ein
tieferes Verständnis der Berufspraxis von InformatikerInnen zu erwerben
und ein gesellschaftliches und ethisches Bewusstsein aufzubauen. Inhaltliche Schwerpunkte sind a) Grundlagen der Mensch-Computer-Interaktion: natürliche und maschinelle Informationsverarbeitung, Wahrnehmung, Denken und Handeln, Gedächtnis, Kommunikation; interaktive Systeme im Kontext, Grundbegriffe der Software-Ergonomie, Fallbeispiele, Gestaltungsalternativen b) Informatiksysteme in Organisationen: Informatisches Modellieren und organisatorisches Formalisieren, Wissenschaftsverständnis von Informatik und Wirtschaftsinformatik, Gestaltung von Organisationskontexten, Techniknutzungspfade, Innovationstheorien, Informatik und (globale) Gesellschaft, Innovations- und Technikforschung, Nachhaltige Entwicklung |
Unterrichtssprache |
Deutsch mit deutsch- und gegebenenfalls englischsprachigem Lehrmaterial |
Lehrformen |
Grundlagen der Mensch-Computer-Interaktion (V, 2 SWS), Informatiksysteme in Organisationen (V, 2 SWS) |
Verwendbarkeit des Moduls |
Innerhalb des Studienganges: Dieses Modul legt die Grundlagen für eine Reihe von Wahlpflichtmodulen, insbesondere Mensch-Computer-Interaktion, Informatik-gestützte Gestaltung und Modellierung in Organisationen und Grundlagen der Wissensverarbeitung. Im konsekutiven Masterstudiengang: Das Modul schafft Grundlagen für das Wahlpflichtmodul Interaktives Visuelles Computing. In anderen Studiengängen: Dieses Modul eignet sich als Nebenfachmodul sowie als Bestandteil von Wirtschaftsinformatik-Studiengängen. Darüber hinaus ist ein Einbringen als Wahlmodul in weitere Studiengänge denkbar. |
Voraussetzungen für die Teilnahme |
Verbindlich: keine Empfohlen: keine |
Studienabschnitt/-semester |
Studienabschnitt: 1 Referenzsemester: 4 Empfohlenes Semester: 1, 2 |
Art, Voraussetzungen und Sprache der (Teil-) Prüfung(en) |
In
der Regel gemeinsame Modulprüfung für alle Lehrveranstaltungen des
Moduls; in der Regel schriftlich (Klausur) und in deutscher Sprache;
bei Modusabweichungen bzw. Aufteilung in 2 Teilprüfungen zu den beiden
enthaltenen Lehrveranstaltungen Bekanntgabe zu Beginn der Veranstaltung |
Arbeitsaufwand (für Teilleistungen und Gesamtaufwand) |
Gesamt: 6 Leistungspunkte (Grundlagen der Mensch-Computer-Interaktion: 3 Leistungspunkte, Informatiksysteme in Organisationen: 3 Leistungspunkte) |
Häufigkeit des Angebots |
Winter- (Beginn) und Sommersemester, jährlich |
Dauer |
2 Semester, Beginn im Wintersemester |
Modul-Kennung |
IP11 |
Modul-Titel |
Praktikum |
Modultyp |
Informatik-Pflichtmodul |
Inhalte und Qualifikationsziele |
In diesem Praktikum werden die in den Softwareentwicklung-
Modulen erworbenen Kenntnisse in
einem „Mini-Projekt“ angewandt und vertieft. Der Schwerpunkt des Praktikums liegt dabei auf der
Projektarbeit im Team. In einem kleinen, auf die
elementaren Aufgaben reduzierten Projekt werden in
kurzen Zyklen die Aktivitäten der Softwareentwicklung
im engeren Sinne von der Anforderungsspezifikation
über den Entwurf bis zu Implementierung und Test
durchlaufen und reflektiert. Die praktische Konstruktion
konkreter Software ist eine notwendige Voraussetzung
zum Erlernen von Softwaretechnik. Das kooperative
Arbeiten im Team als Gegenstand der Softwaretechnik
vermittelt darüber hinaus allgemeine berufsbefähigende
Kompetenzen. Dazu wird deutlich, wie die Methoden
der Softwaretechnik mit Fachinhalten weiterer Informatik-
Lehrgebiete verknüpft sind. Die im Praktikum
erlernten Methoden sind eine wichtige Voraussetzung
für die Projektmodule. |
Unterrichtssprache |
Deutsch oder Englisch |
Lehrformen |
Praktikum (4 SWS) |
Voraussetzungen für die Teilnahme |
Verbindlich: 51 Leistungspunkte, Softwareentwicklung I Empfohlen: Softwareentwicklung II, Softwareentwicklung III, Algorithmen und Datenstrukturen, Formale Grundlagen der Informatik I und II, Grundlagen von Datenbanken |
Verwendbarkeit des Moduls |
Innerhalb
des Studiengangs: Das Modul verbindet die Vermittlung von
Schlüsselqualifikationen (insbesondere Teamfähigkeiten) mit
konstruktiven Informatikmethoden und bildet somit die Grundlage für
nachfolgende Module, insbesondere Projekt und Abschlussarbeit. In anderen Studiengängen: Das Modul eignet sich als Nebenfachmodul sowie als Bestandteil von Wirtschafts- und Bioinformatik-Studiengängen. Darüber hinaus ist ein Einbringen als Wahlmodul im Rahmen naturwissenschaftlicher Studiengänge denkbar. |
Studienabschnitt/-semester |
Studienabschnitt: 1 Referenzsemester: 5 Empfohlenes Semester: 4 |
Art, Voraussetzungen und Sprache der (Teil-) Prüfung(en) |
Die
Zulassung zur Modulprüfung setzt die regelmäßige Teilnahme an dem
Praktikum, eine kontinuierliche Beteiligung sowie eine erfolgreiche
Mitarbeit als Prüfungsvorleistung voraus. Die Modulprüfung findet in
Form von Kolloquien und/oder schriftlichen Ausarbeitungen in der
Unterrichtssprache statt; die genaue Prüfungsart wird zu Beginn
der Veranstaltung bekannt gegeben. |
Arbeitsaufwand/ Leistungspunkte |
6 Leistungspunkte (ABK-Anteil von 3 Leistungspunkten) |
Häufigkeit des Angebots |
Jedes Semester |
Dauer |
1 Semester |
Modul-Kennung |
IP12 |
Modul-Titel |
Seminar |
Modultyp |
Informatik-Pflichtmodul |
Inhalte und Qualifikationsziele |
Das
Seminarmodul stärkt die Fähigkeit der Studierenden zur
wissenschaftlichen Recherche und zur Präsentation wissenschaftlicher
Erkenntnisse. Es versetzt die Studierenden verstärkt in die Lage, sich
Erkenntnis und Wissen selbstständig aktiv zu erarbeiten und zu
reflektieren, statt diese überwiegend rezeptiv aufzunehmen. Durch die
exemplarische Vertiefung der im Studium behandelten Inhalte werden
Studierende auch im Bachelor-Studiengang an die Forschung herangeführt,
die für eine universitäre Ausbildung unverzichtbar ist. Im Seminarmodul vertiefen die Studierenden exemplarisch Inhalte der Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen und vertiefen ihre Kenntnisse im selbstständigen Arbeiten mit wissenschaftlicher Literatur sowie im mündlichen und schriftlichen Präsentieren von fachwissenschaftlichen Inhalten. In Diskussionen wird die Fähigkeit zur kritischen Reflektion geübt. |
Unterrichtssprache |
Deutsch oder Englisch |
Lehrformen |
Seminar (2 SWS) |
Voraussetzungen für die Teilnahme |
Verbindlich: Proseminar Empfohlen: alle Pflichtmodule, Wahlpflichtmodul mit inhaltlichem Bezug |
Verwendbarkeit des Moduls |
Innerhalb
des Studiengangs: Das Modul verbindet die Vermittlung von
Schlüsselqualifikationen (insbesondere Lesen, Aufbereiten
wissenschaftlicher Texte, Präsentation und Diskussion) mit
Informatikinhalten und bildet somit die Grundlage für nachfolgende
Module, insbesondere Abschlussarbeit. In anderen Studiengängen: Das Modul eignet sich als Bestandteil von Wirtschafts- und Bioinformatik-Studiengängen. |
Studienabschnitt/-semester |
Studienabschnitt: 2 Referenzsemester: 6 Empfohlenes Semester: 5 |
Art, Voraussetzungen und Sprache der (Teil-) Prüfung(en) |
Die
Zulassung zur Modulprüfung setzt die regelmäßige Teilnahme an dem
Seminar voraus. Die Modulprüfung findet in Form einer
Seminararbeit (Hausarbeit) und eines Referats in der Unterrichtssprache
statt. |
Arbeitsaufwand/ Leistungspunkte |
3 Leistungspunkte (jeweils 1,5 Leistungspunkte für Hausarbeit und Referat, ABK-Anteil von 1,5 Leistungspunkten) |
Häufigkeit des Angebots |
Jedes Semester |
Dauer |
1 Semester |
Modul-Kennung |
IP13 |
Modul-Titel |
Projekt |
Modultyp |
Informatik-Pflichtmodul |
Inhalte und Qualifikationsziele |
Das Projekt-Modul stärkt die Fähigkeit der Studierenden zum Lösen anspruchsvoller Informatik- Aufgaben unter praktisch experimenteller Anwendung des im Bachelorstudium vermittelten Theorie- und Methodenwissens der Informatik. Die typischen Phasen eines Entwicklungsprojektes werden unter der beruflichen Praxis weitestgehend entsprechenden Rahmenbedingungen im Team durchlaufen, um berufsbefähigende Kompetenzen zu vermitteln. Aktuelle Entwicklungen werden i.d.R. einbezogen, um mittels wissenschaftlichen Arbeitens (unter Anleitung) die Problemlösungskompetenz weiter auszuformen. Des Weiteren wird die Transferkompetenz besonders gestärkt, da der Theorie- und Methodenschatz der Informatik auf komplexe Probleme anzuwenden ist. Neben der Bearbeitung größerer theoretischer, konstruktiver und/oder experimenteller Aufgaben (i.d.R. Systementwicklung nach Softwaretechnik- Methoden) in einem Informatik-Fachgebiet soll auch die Recherche aktueller Publikationen zum übergeordneten Projektthema und die gegenseitige Vermittlung der inhaltlichen Grundlagen Gegenstand des Projektes sein. |
Unterrichtssprache |
Deutsch oder Englisch |
Lehrformen |
Projekt (6 SWS) |
Voraussetzungen für die Teilnahme |
Verbindlich: 80 Leistungspunkte, Proseminar, Praktikum Empfohlen: alle Pflichtmodule, Wahlpflichtmodul mit inhaltlichem Bezug |
Verwendbarkeit des Moduls |
Innerhalb
des Studiengangs: Das Modul verbindet die Vermittlung von
Schlüsselqualifikationen (insbesondere arbeitsteilige
Systementwicklung) mit Informatikinhalten und bildet somit die
Grundlage für nachfolgende Module, insbesondere Abschlussarbeit. In anderen Studiengängen: Das Modul eignet sich als Bestandteil von Wirtschaftsinformatik-Studiengängen. |
Studienabschnitt/-semester |
Studienabschnitt: 2 Referenzsemester: 6 Empfohlenes Semester: 5 |
Art, Voraussetzungen und Sprache der (Teil-) Prüfung(en) |
Die
Zulassung zur Modulprüfung setzt die regelmäßige Teilnahme an dem
Projekt, eine kontinuierliche Beteiligung sowie eine erfolgreiche
Projektmitarbeit als Prüfungsvorleistung voraus. Modulprüfung: Vorstellung der Ergebnisse/ Lösungsansätze in Referatsform und/oder Abschlussbericht in der Unterrichtssprache; die genaue Prüfungsart wird zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben. |
Arbeitsaufwand/ Leistungspunkte |
9 Leistungspunkte (ABK-Anteil von 4,5 Leistungspunkten) |
Häufigkeit des Angebots |
Jedes Semester |
Dauer |
1 Semester |
Modul-Kennung |
IP14 |
Modul-Titel |
Bachelorarbeit |
Modultyp |
Informatik-Pflichtmodul |
Inhalte und Qualifikationsziele |
Die Bachelorarbeit dient dazu, die Fähigkeit des Studierenden zu formen und zu beurteilen, eine komplexe Problemstellung aus dem Gebiet der Informatik selbstständig unter Anwendung des Theorie- und Methodenwissens der Informatik zu bearbeiten und gemäß wissenschaftlichen Standards zu dokumentieren. Das Thema der Arbeit sollte die Anwendung, Weiterentwicklung, Implementierung und/oder Validierung einer informatischen Methode umfassen. Die Bearbeitung erfolgt in der Regel in folgenden Phasen:
Qualifikationsziele im Einzelnen:
|
Unterrichtssprache |
Deutsch mit deutsch- und ggf. englischsprachigem Lehrmaterial und/oder Englisch mit englischsprachigem Lehrmaterial |
Lehrformen |
Bachelorarbeit und Seminar |
Voraussetzungen für die Teilnahme |
Siehe unter I. Ergänzende Regelungen, Zu § 14 Bachelorarbeit, (1) Zu § 14 Absatz 2 Satz 1 dieser Fachspezifischen Bestimmungen für den Bachelorstudiengang Informatik |
Verwendbarkeit des Moduls |
Abschlussmodul |
Studienabschnitt/-semester |
Empfohlenes Semester: 6 |
Art, Voraussetzungen und Sprache der (Teil-) Prüfung(en) |
Voraussetzung für die Modulprüfung ist die kontinuierliche Bearbeitung der Aufgabenstellung. Näheres zur Modulprüfung regelt § 14 der Prüfungsordnung der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften für Studiengänge mit dem Abschluss Bachelor of Science sowie die Fachspezifischen Bestimmungen unter I. Ergänzende Regelungen, Zu § 14 Bachelorarbeit dieser Fachspezifischen Bestimmungen für den Bachelorstudiengang Informatik |
Arbeitsaufwand/ Leistungspunkte |
12 Leistungspunkte |
Häufigkeit des Angebots |
Jedes Semester |
Dauer |
Siehe § 14, Absatz (7) der Prüfungsordnung der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften für Studiengänge mit dem Abschluss Bachelor of Science |
Modul-Kennung |
AP1 |
Modul-Titel |
Methodenkompetenz |
Modultyp |
ABK-Pflichtmodul; (Wahlmöglichkeit aus Veranstaltungen Hamburger Hochschulen, die eines oder mehrere der unten angeführten Lernziele verfolgen und vom zuständigen Prüfungsausschuss vorab freigegeben wurden) |
Inhalte und Qualifikationsziele |
Erwerb
so genannter Schlüsselqualifikationen; dazu gehören
ökonomische, ökologische, arbeitswissenschaftliche
und juristische Grundkompetenz ebenso wie die Fähigkeit, sich
selbst und seine Projekte zu organisieren und mit Kritik und Konflikten
angemessen umzugehen. Darüber hinaus soll das Denken in
fachübergreifenden Zusammenhängen geschult werden sowie strategische
Handlungskompetenz und unternehmerisches Denken vermittelt werden.
Weiter ist eine Förderung der Qualifikation in Fremdsprachen sinnvoll,
damit die Absolventen auch im internationalen Rahmen entsprechend
agieren können. Z.B. einer oder mehrere der folgenden Inhalte: Allgemeinbildung, Fremdsprachen, interkulturelles Wissen, wirtschaftliches und juristisches Grundwissen, schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit, Präsentationstechniken, Diskussionsfähigkeit und zielorientierte Kommunikation, Konflikt- und Kritikfähigkeit, Teamfähigkeit, Kundenorientierung und Einfühlungsvermögen, Organisation des eigenen Denkens, Arbeitsorganisation und Führungskompetenz |
Unterrichtssprache |
Nach Maßgabe des Veranstalters |
Lehrformen |
Nach Maßgabe des Veranstalters (2 SWS) |
Voraussetzungen für die Teilnahme |
Verbindlich: keine Empfohlen: keine |
Verwendbarkeit des Moduls |
Das Modul vermittelt Schlüsselqualifikationen als Grundlage für weitere Module. |
Studienabschnitt/-semester |
Studienabschnitt: 1 Referenzsemester: 5 Empfohlenes Semester: 1, 2 oder 3 |
Art, Voraussetzungen und Sprache der (Teil-)Prüfung(en) |
Nach Maßgabe des Veranstalters |
Arbeitsaufwand/ Leistungspunkte |
3 Leistungspunkte (vollständig dem ABK-Bereich zuzurechnen) |
Häufigkeit des Angebots |
Jedes Semester |
Dauer |
1 Semester |
Modul-Kennung |
AP2 |
Modul-Titel |
Proseminar |
Modultyp |
ABK-Pflichtmodul |
Inhalte und Qualifikationsziele |
In
diesem Modul werden Schlüsselqualifikationen durch selbstständiges
Recherchieren, Strukturieren, Präsentieren und Moderieren erworben. Die
vorrangig angestrebte Vermittlung von Schlüsselqualifikationen wird
anhand von Fachinhalten verknüpft mit gesellschaftlichen
Wechselwirkungen vorgenommen. |
Unterrichtssprache |
Deutsch oder Englisch |
Lehrformen |
Proseminar (2 SWS) |
Voraussetzungen für die Teilnahme |
Verbindlich: keine Empfohlen: keine |
Verwendbarkeit des Moduls |
Innerhalb
des Studiengangs: Das Modul verbindet die Vermittlung von
Schlüsselqualifikationen (insbesondere Präsentationsfähigkeiten) mit
Informatikinhalten und bildet somit die Grundlage für nachfolgende
Module, insbesondere Seminar, Projekt und Abschlussarbeit. In anderen Studiengängen: Das Modul eignet sich als Nebenfachmodul sowie als Bestandteil von Wirtschafts- und Bioinformatik-Studiengängen. Darüber hinaus ist ein Einbringen als Wahlmodul im Rahmen naturwissenschaftlicher Studiengänge denkbar. |
Studienabschnitt/-semester |
Studienabschnitt: 1 Referenzsemester: 4 Empfohlenes Semester: 1 oder 3 |
Art, Voraussetzungen und Sprache der (Teil-) Prüfung(en) |
Die
Zulassung zur Modulprüfung setzt die regelmäßige Teilnahme an dem
Proseminar voraus. Es finden Modulteilprüfungen in Form einer
Proseminararbeit (Hausarbeit) und eines Referats in der
Unterrichtssprache
statt. |
Arbeitsaufwand/ Leistungspunkte |
3 Leistungspunkte (jeweils 1,5 Leistungspunkte für Hausarbeit und Referat, vollständig dem ABK-Bereich zuzurechnen) |
Häufigkeit des Angebots |
Jedes Semester |
Dauer |
1 Semester |
Modul-Kennung |
MP1 |
Modul-Titel |
Diskrete Mathematik (DM) |
Modultyp |
Mathematik-Pflichtmodul |
Inhalte und Qualifikationsziele |
Das
Modul vermittelt Kenntnisse grundlegender mathematischer Begriffe und
Methoden, sowie die für die Informatik wichtigsten Begriffsbildungen
und Methoden der Diskreten Mathematik. Dazu gehören insbesondere:
Mengen und Abbildungen; natürliche, ganze, rationale, reelle und
komplexe Zahlenbereiche; Grundbegriffe der Zahlentheorie, Modulare Arithmetik Beweistechniken, insbesondere vollständige Induktion und Widerspruchsbeweis; Elementare Kombinatorik; Relationen; Graphen; Grundlegendes über Algebraische Strukturen; Matrizenalgebra; Anfänge der Gruppentheorie; Permutationsgruppen; Weiterführendes über Ringe und Körper, insbesondere Polynomringe und endliche Körper; Ring der formalen Potenzreihen, Erzeugende Funktionen; Rekursionsgleichungen. Qualifikationsziele sind insbesondere Fähigkeiten zur Modellierung und Analyse von komplexen Zusammenhängen anhand abstrakter mathematischer Strukturen. |
Unterrichtssprache |
Deutsch mit deutsch- und gegebenenfalls englischsprachigem Lehrmaterial |
Lehrformen |
Diskrete Mathematik (V, 4 SWS), Übungen zu Diskrete Mathematik (Ü, 2 SWS) |
Voraussetzungen für die Teilnahme |
Verbindlich: keine Empfohlen: keine |
Verwendbarkeit des Moduls |
Innerhalb
des Studienganges: Im Rahmen der Pflichtmodule schafft das Modul
Voraussetzungen für formale Beschreibungsmethoden in allen
Teilbereichen der Informatik. |
Studienabschnitt/-semester |
Studienabschnitt: 1 Referenzsemester: 1 |
Art, Voraussetzungen und Sprache der (Teil-)Prüfung(en) |
Die Zulassung zur Modulprüfung setzt die regelmäßige
und erfolgreiche Teilnahme an den Übungen voraus;
die Teilnahme gilt grundsätzlich als erfolgreich, wenn
alle Aufgaben bearbeitet und mindestens 50% richtig
gelöst wurden; im Falle abweichender Kriterien müssen
diese zu Beginn der Veranstaltung bekannt gemacht
werden. Gemeinsame Modulprüfung für alle Lehrveranstaltungen des Moduls; in der Regel schriftlich (Klausur) und in deutscher Sprache; bei Modus-Abweichung Bekanntgabe zu Beginn der Veranstaltung. |
Arbeitsaufwand (für Teilleistungen und Gesamtaufwand) |
Gesamt: 9 Leistungspunkte (Diskrete Mathematik: 5 Leistungspunkte, Übungen zu Diskrete Mathematik: 4 Leistungspunkte) |
Häufigkeit des Angebots |
Wintersemester, jährlich |
Dauer |
1 Semester |
Modul-Kennung |
MP2 |
Modul-Titel |
Analysis und Lineare Algebra (ALA) |
Modultyp |
Mathematik-Pflichtmodul |
Inhalte und Qualifikationsziele |
Das
Modul vermittelt grundlegende Kenntnisse aus der Analysis und Linearen
Algebra, die für die Bachelorstudiengänge Informatik und
Wirtschaftsinformatik erforderlich sind. Dabei werden Bezüge zu
Modellen und Strukturen der Informatik hergestellt, die für
Formalisierungen in verschiedenen Informatik-Modulen eine Rolle spielen. Themen der Analysis: Konvergenz und Stetigkeit; Differentialrechnung; Trigonometrische und hyperbolische Funktionen; Integralrechnung; Reihen; Funktionen mehrerer Veränderlicher. Themen der Linearen Algebra: Vektorräume; Lineare Abbildungen; Matrizenrechnung; Determinanten; Lineare Gleichungssysteme. |
Unterrichtssprache |
Deutsch mit deutsch- und gegebenenfalls englischsprachigem Lehrmaterial |
Lehrformen |
Analysis und Lineare Algebra (V, 4 SWS), Übungen zu Analysis und Lineare Algebra (Ü, 2 SWS) |
Voraussetzungen für die Teilnahme |
Verbindlich: keine Empfohlen: Diskrete Mathematik |
Verwendbarkeit des Moduls |
Innerhalb
des Studienganges: Im Rahmen der Pflichtmodule schafft das Modul
weitere Voraussetzungen für formale Beschreibungsmethoden in allen
Teilbereichen der Informatik. |
Studienabschnitt/-semester |
Studienabschnitt: 1 Referenzsemester: 4 Empfohlenes Semester: 2 |
Art, Voraussetzungen und Sprache der (Teil-)Prüfung(en) |
Die Zulassung zur Modulprüfung setzt die regelmäßige
und erfolgreiche Teilnahme an den Übungen voraus;
die Teilnahme gilt grundsätzlich als erfolgreich, wenn
alle Aufgaben bearbeitet und mindestens 50% richtig
gelöst wurden; im Falle abweichender Kriterien müssen
diese zu Beginn der Veranstaltung bekannt gemacht
werden. Gemeinsame Modulprüfung für alle Lehrveranstaltungen des Moduls; in der Regel schriftlich (Klausur) und in deutscher Sprache; bei Modus-Abweichung Bekanntgabe zu Beginn der Veranstaltung. |
Arbeitsaufwand (für Teilleistungen und Gesamtaufwand) |
Gesamt: 9 Leistungspunkte (Analysis und Lineare Algebra: 5 Leistungspunkte, Übungen zu Analysis und Lineare Algebra: 4 Leistungspunkte) |
Häufigkeit des Angebots |
Sommersemester, jährlich |
Dauer |
1 Semester |
Modul-Kennung |
MP3 |
Modul-Titel |
Stochastik (STO) |
Modultyp |
Mathematik-Pflichtmodul |
Inhalte und Qualifikationsziele |
Das
Modul vermittelt grundlegende Kenntnisse aus der Stochastik, die im
Bachelorstudiengang Informatik zur Modellierung und Analyse von
komplexen Zusammenhängen anhand probabilistischer Strukturen
erforderlich sind. Themen sind: Wahrscheinlichkeitsmodelle und Zufallsexperimente; Zufallsvariable und Bildmaße, Kenngrößen von Zufallsvariablen und Verteilungen; Übergangswahrscheinlichkeiten und stochastische Unabhängigkeit; Wahrscheinlichkeitsungleichungen; Exemplarische Behandlung von Fragestellungen aus den Gebieten Statistik, stochastische Prozesse, stochastische Simulation; Probleme der stochastischen Modellierung; Markov´sche Ketten; Warteschlangensysteme; Zufallszahlen und stochastische Simulation, Monte-Carlo-Methoden; Schätzverfahren, insbesondere Maximum-Likelihood- und Substitutions-Methode; Testverfahren, insbesondere bei Normalverteilungen; Konfidenzbereiche. |
Unterrichtssprache |
Deutsch mit deutsch- und gegebenenfalls englischsprachigem Lehrmaterial |
Lehrformen |
Stochastik (V, 4 SWS), Übungen zu Stochastik (Ü, 2 SWS) |
Voraussetzungen für die Teilnahme |
Verbindlich: keine Empfohlen: Diskrete Mathematik, Analysis und Lineare Algebra |
Verwendbarkeit des Moduls |
Innerhalb
des Studienganges: Im Rahmen der Pflichtmodule vermittelt das Modul
Grundlagen probabilistischer Beschreibungsmethoden, die in mehreren
Teilbereichen der Informatik erforderlich sind. |
Studienabschnitt/-semester |
Studienabschnitt: 1 Referenzsemester: 6 Empfohlenes Semester: 4 |
Art, Voraussetzungen und Sprache der (Teil-)Prüfung(en) |
Die Zulassung zur Modulprüfung setzt die regelmäßige
und erfolgreiche Teilnahme an den Übungen voraus;
die Teilnahme gilt grundsätzlich als erfolgreich, wenn
alle Aufgaben bearbeitet und mindestens 50% richtig
gelöst wurden; im Falle abweichender Kriterien müssen
diese zu Beginn der Veranstaltung bekannt gemacht
werden. Gemeinsame Modulprüfung für alle Lehrveranstaltungen des Moduls; in der Regel schriftlich (Klausur) und in deutscher Sprache; bei Modus-Abweichung Bekanntgabe zu Beginn der Veranstaltung. |
Arbeitsaufwand (für Teilleistungen und Gesamtaufwand) |
Gesamt: 9 Leistungspunkte (Stochastik: 5 Leistungspunkte, Übungen zu Stochastik: 4 Leistungspunkte) |
Häufigkeit des Angebots |
Sommersemester, jährlich |
Dauer |
1 Semester |
Modul-Nummer |
W1 |
Modul-Kennung |
Ergänzung/Anwendung I |
Modultyp |
Wahlmodul Ergänzung/Anwendung |
Inhalte und Qualifikationsziele |
Ergänzungsfachinhalte oder Verknüpfung von Informatikinhalten mit Anwendungsfachinhalten. |
Unterrichtssprache |
Nach Maßgabe des Veranstalters |
Lehrformen |
Nach Maßgabe des Veranstalters |
Voraussetzungen für die Teilnahme |
Nach Maßgabe des Veranstalters |
Verwendbarkeit des Moduls |
Dieses Modul stellt den Anwendungsbezug von Informatikinhalten heraus. |
Studienabschnitt/-semester |
Studienabschnitt: 2 |
Art, Voraussetzungen und Sprache der (Teil-) Prüfung(en) |
Nach Maßgabe des Veranstalters |
Arbeitsaufwand/ Leistungspunkte |
Module/Veranstaltungen im Umfang von insgesamt mindestens 9 Leistungspunkten |
Häufigkeit des Angebots |
Jedes Semester |
Dauer |
1 Semester |
Modul-Nummer |
W2 |
Modul-Kennung |
Ergänzung/Anwendung II |
Modultyp |
Wahlmodule Ergänzung/Anwendung |
Inhalte und Qualifikationsziele |
Ergänzungsfachinhalte oder Verknüpfung von Informatikinhalten mit Anwendungsfachinhalten. |
Unterrichtssprache |
Nach Maßgabe des Veranstalters |
Lehrformen |
Nach Maßgabe des Veranstalters |
Voraussetzungen für die Teilnahme |
Nach Maßgabe des Veranstalters |
Verwendbarkeit des Moduls |
Dieses Modul stellt den den Anwendungsbezug von Informatikinhalten heraus. |
Studienabschnitt/-semester |
Studienabschnitt: 2 |
Art, Voraussetzungen und Sprache der (Teil-) Prüfung(en) |
Nach Maßgabe des Veranstalters |
Arbeitsaufwand/ Leistungspunkte |
Module/Veranstaltungen im Umfang von insgesamt mindestens 9 Leistungspunkten |
Häufigkeit des Angebots |
Jedes Semester |
Dauer |
1 Semester |
Modul-Kennung |
WPB1 |
Modul-Titel |
Mensch-Computer-Interaktion (MCI) |
Modultyp |
Wahlpflichtmodul Bachelor |
Inhalte und Qualifikationsziele |
In
diesem Modul werden grundlegende Aspekte der
Mensch-Computer-Interaktion (MCI) und der Gestaltung interaktiver
Systeme vermittelt. Studierende sollen in die Lage versetzt werden, vor
dem Hintergrund fachübergreifenden Wissens und in Kenntnis von
Gesetzen, Richtlinien und Normen bei der Konzeptualisierung,
Realisierung und Evaluation benutzergerechter interaktiver Software
kompetent in interdisziplinären Teams mitzuwirken. Inhaltliche Schwerpunkte sind: a) Interaktionsdesign: Historie der MCI, interdisziplinäre Grundlagen der MCI, Gestaltungsebenen, Gestaltungsregeln, traditionelle Interaktionsformen und Unterstützungen, Gestaltungsprozesse, Einsatzfelder, Evaluationsmethoden b) Modalitäten, innovative Interaktionstechnolgie und Anwendung: menschliche Modalitäten, technische Schnittstellen (Sensorik, Motorik), innovative Interaktionsformen, spezielle Evaluationsformen |
Unterrichtssprache |
Deutsch mit deutsch- und gegebenenfalls englischsprachigem Lehrmaterial oder Englisch mit englischsprachigem Lehrmaterial |
Lehrformen |
Interaktionsdesign
(V, Ü/S/P integriert, 3 SWS), Modalitäten, innovative
Interaktionstechnologie und Anwendung (V, Ü/S/P integriert, 3 SWS) |
Verwendbarkeit des Moduls |
Im
Bachelorstudiengang: Im Rahmen der Wahlpflichtmodule steht das Modul
inhaltlich vor allem im Zusammenhang mit den Modulen Grundlagen der
Wissensverarbeitung und Informatikgestützte Gestaltung und Modellierung
von Organisationen. Im konsekutiven Masterstudiengang: Im Rahmen der Wahlpflichtmodule steht das Modul inhaltlich vor allem im Zusammenhang mit dem Modul Interaktives Visuelles Computing. Vertiefungsmodule des Master-Studiengangs Informatik bauen auf diesem Modul inhaltlich auf. In anderen Studiengängen: Geeignet als Nebenfachmodul sowie als Bestandteil von Wirtschaftsinformatik-Studiengängen und interdisziplinär ausgerichteten Studiengängen mit Informatikanteilen. |
Voraussetzungen für die Teilnahme |
Verbindlich: 51 Leistungspunkte, Informatik im Kontext, Softwareentwicklung I Empfohlen: Softwareentwicklung II, mindestens 3 Semester Informatik-Studium |
Studienabschnitt/-semester |
Studienabschnitt: 2 Referenzsemester: keines |
| Art, Voraussetzungen und Sprache der (Teil-) Prüfung(en) | Die Zulassung zur Modulprüfung setzt die regelmäßige
und erfolgreiche Teilnahme an
Übungen/Seminar/Praktikum voraus; die Teilnahme an
Übungen/Praktikum gilt grundsätzlich als erfolgreich,
wenn alle Aufgaben bearbeitet und mindestens 50%
richtig gelöst wurden; die Teilnahme an einem Seminar
gilt grundsätzlich als erfolgreich, wenn das zugeordnete
Themenfeld verstanden, angemessen präsentiert und
ggf. angemessen schriftlich aufgearbeitet wurde; im
Falle abweichender Kriterien müssen diese zu Beginn
der Veranstaltung bekannt gemacht werden.
In der Regel gemeinsame Modulprüfung für alle
Lehrveranstaltungen des Moduls; mündlich und in der
Unterrichtssprache. |
Arbeitsaufwand (für Teilleistungen und Gesamtaufwand) |
Gesamt: 9 Leistungspunkte (Interaktionsdesign: 4,5 Leistungspunkte, Modalitäten, innovative Interaktionstechnologie und Anwendung: 4,5 Leistungspunkte) |
Häufigkeit des Angebots |
Sommersemester, jährlich |
Dauer |
1 Semester |
Modul-Kennung |
WPB2 |
Modul-Titel |
Eingebettete Systeme (ES) |
Modultyp |
Wahlpflichtmodul Bachelor |
Inhalte und Qualifikationsziele |
Dieses
Modul behandelt im Rahmen der Vorlesung ein begrenztes und wohl
ausgewähltes Theorie- und Methodenrepertoire für die
Konfigurierung, den Entwurf, die Realisierung, und die angemessene
Nutzung von eingebetteten Systemen, insbesondere unter
Berücksichtigung der aus der Praxis resultierenden Anforderungen
hinsichtlich Responsivität, Rekonfigurierbarkeit, Skalierbarkeit,
Partitionierung, Effizienz, Kosten, Technologie, Entwurfszeit,
Fehlerfreiheit, Abstraktionsebenen, usw. Hinzu kommen spezifische
Randbedingungen technologischer, ökonomischer und/oder
anwendungsspezifischer Genesis. Der Vorlesungsstoff wird in den
Übungen durch Beispiele ergänzt um das Verstehen der grundlegenden
Konzepte und Entwurfsmethoden von Eingebetteten Systemen durch
eigenständige Beschäftigung mit den Inhalten besser zu
verankern. Anhand ausgewählter Demonstrationen im Labor werden
darüber hinaus vertiefende Hinweise auf die praktische Umsetzung
beim Entwurf eingebetteter Systeme gegeben. Zusammen mit dem
Integrierten Anwendungsfach bildet das Wahlpflichtmodul Eingebettete
Systeme eine synergetische Einheit da die
methodisch-systematischen Entwurfsmethoden im Integrierten
Anwendungsfach anhand eines ausgewählten Beispiels exemplarisch
implementatorisch umgesetzt werden können, was dem Prinzip learning
by doing Rechnung trägt, da es den Studierenden die praktische
Handhabung der Componentware Eingebetteter Systeme ermöglicht. |
Unterrichtssprache |
Deutsch (oder Englisch) mit deutsch- und/oder gegebenenfalls englischsprachigem Lehrmaterial |
Lehrformen |
Eingebettete Systeme (V, 4 SWS), Übungen/Seminar/Praktikum zu Eingebettete Systeme (Ü/S/P, 2 SWS) |
Voraussetzungen für die Teilnahme |
Verbindlich: 51 Leistungspunkte, Rechnerstrukturen, Empfohlen: Algorithmen und Datenstrukturen |
Verwendbarkeit des Moduls |
Innerhalb
des Studienganges: Im Rahmen der Wahl-Pflichtmodule legt das Modul
Eingebettete Systeme inhaltlich in Grundlagen für das integrierte
Anwendungsfach Eingebettete Systeme und die Projekte der technisch
orientierten Informatik. Im konsekutiven Masterstudiengang: Vertiefungsmodule des Master-Studiengangs Informatik bauen auf diesem Modul inhaltlich auf. In anderen Studiengängen: Das Wahl-Pflichtmodul eignet sich als Bestandteil von naturwissenschaftlichen Studiengängen, beispielsweise der Physik und der Geophysik. |
Studienabschnitt/-semester |
Studienabschnitt: 2 Referenzsemester: keines |
Art, Voraussetzungen und Sprache der (Teil-)Prüfung(en) |
Die Zulassung zur Modulprüfung setzt die regelmäßige
und erfolgreiche Teilnahme an
Übungen/Seminar/Praktikum voraus; die Teilnahme an
Übungen/Praktikum gilt grundsätzlich als erfolgreich,
wenn alle Aufgaben bearbeitet und mindestens 50%
richtig gelöst wurden; die Teilnahme an einem Seminar
gilt grundsätzlich als erfolgreich, wenn das zugeordnete
Themenfeld verstanden, angemessen präsentiert und
ggf. angemessen schriftlich aufgearbeitet wurde; im
Falle abweichender Kriterien müssen diese zu Beginn
der Veranstaltung bekannt gemacht werden.
Gemeinsame Modulprüfung für alle
Lehrveranstaltungen des Moduls; mündlich und in der
Unterrichtssprache. |
Arbeitsaufwand (für Teilleistungen und Gesamtaufwand) |
Gesamt: 9 Leistungspunkte (Eingebettete Systeme: 4 Leistungspunkte, Übungen/Seminar/Praktikum zu Eingebettete Systeme: 5 Leistungspunkte) |
Häufigkeit des Angebots |
Sommersemester, jährlich |
Dauer |
1 Semester |
Modul-Kennung |
WPB3 |
Modul-Titel |
Datenkommunikation und Rechnernetze (DKR) |
Modultyp |
Wahlpflichtmodul Bachelor |
Inhalte und Qualifikationsziele |
(Technische)
Kommunikationssysteme bilden die Basis für nahezu sämtliche zukünftigen
Informatiksysteme, da im Zuge der globalen Vernetzung und bedingt durch
die Tendenz zu ubiquitären Systemen und zum Mobile Computing – bereits
heutzutage und erst recht in der Zukunft – nahezu keine isolierten
Rechner und Endgeräte mehr existieren. Daher sind grundlegende
Kompetenzen zukünftiger Informatikabsolventen unverzichtbar, die diese
Personen in die Lage versetzen, zum einen das Verhalten komplexer
vernetzter Informatiksysteme in verschiedenen Anwendungs- und
Nutzungsszenarien in realistischer Weise zu prognostizieren (z.B. durch
Verständnis fundamentaler Systemzusammenhänge und gegebenenfalls unter Einsatz
von Mess- und Modellierungsmethoden) sowie zum anderen Netze sowohl im
lokalen als auch im Weitverkehrsbereich zu dimensionieren, zu
konfigurieren und gegebenenfalls zu optimieren im Hinblick auf zu erwartende
Anwendungsanforderungen. Schließlich sollen in diesem Modul auch
Kompetenzen vermittelt werden zu einer wissenschaftlich soliden
Anwendung von Methoden des „Protocol Engineerings“ und des „Traffic
Engineerings“ auf konkrete Kommunikationsprotokolle bzw.
Verkehrslasten, um dadurch Rechnernetze mit hoher Zuverlässigkeit,
Leistungsfähigkeit und/oder Echtzeitfähigkeit entwickeln und
realisieren zu können. Inhaltliche Schwerpunkte sind: Theoretische Grundlagen (insbesondere aus der Nachrichtentechnik), wie Informations- und Codierungstheorie, sowie Grundlagen der Signalübertragung und Kompression; Systemorientierte Sicht auf Kommunikations-/Rechnernetze, u.a. Rechnernetzarchitekturmodelle (Internet, ISO/OSI), Lokale Rechnernetze und Weitverkehrsnetze, Mobilkommunikation/Mobilnetze, Medien- und Echtzeitkommunikation; Methodenorientierte Sicht auf Kommunikations-/Rechnernetze, u.a. "Protocol Engineering" (Protokollspezifikation und -analyse), "Traffic Engineering" (Verkehrsmessung, Verkehrscharakterisierung), Netzmodellierung und -bewertung, Messmethoden, Netzplanung und -management. |
Unterrichtssprache |
Deutsch mit deutsch- und gegebenenfalls englischsprachigem Lehrmaterial oder Englisch mit englischsprachigem Lehrmaterial |
Lehrformen |
Datenkommunikation und Rechnernetze (V, 4 SWS), Übungen/Seminar/Praktikum zu Datenkommunikation und Rechnernetze (Ü/S/P, 2 SWS), |
Verwendbarkeit des Moduls |
Innerhalb
des Studienganges: Im Rahmen der Wahlpflichtmodule steht das Modul
inhaltlich in Zusammenhang vor allem mit dem Modul Eingebettete
Systeme. Im konsekutiven Masterstudiengang: Im Rahmen der Wahlpflichtmodule steht das Modul inhaltlich in Zusammenhang vor allem mit den Modulen Verteilte Systeme und Informationssicherheit und Multidimensionale und multimodale Signale. Vertiefungsmodule des Master-Studiengangs Informatik bauen auf diesem Modul inhaltlich auf. In anderen Studiengängen: Es eignet sich als Bestandteil von Wirtschaftsinformatik-Studiengängen. Darüber hinaus ist ein Einbringen als Wahlmodul im Rahmen naturwissenschaftlicher Studiengänge bedingt denkbar. |
Voraussetzungen für die Teilnahme |
Verbindlich: 51 Leistungspunkte, Rechnerstrukturen, Analysis und Lineare Algebra, Formale Grundlagen der Informatik I Empfohlen: Grundlagen der Systemsoftware, Softwareentwicklung I und II, Algorithmen und Datenstrukturen, Formale Grundlagen der Informatik II, Stochastik |
Studienabschnitt/-semester |
Studienabschnitt: 2 Referenzsemester: keines |
Art, Voraussetzungen und Sprache der (Teil-)Prüfung(en) |
Die Zulassung zur Modulprüfung setzt die regelmäßige
und erfolgreiche Teilnahme an
Übungen/Seminar/Praktikum voraus; die Teilnahme an
Übungen/Praktikum gilt grundsätzlich als erfolgreich,
wenn alle Aufgaben bearbeitet und mindestens 50%
richtig gelöst wurden; die Teilnahme an einem Seminar
gilt grundsätzlich als erfolgreich, wenn das zugeordnete
Themenfeld verstanden, angemessen präsentiert und
ggf. angemessen schriftlich aufgearbeitet wurde; im
Falle abweichender Kriterien müssen diese zu Beginn
der Veranstaltung bekannt gemacht werden.
Gemeinsame Modulprüfung für alle
Lehrveranstaltungen des Moduls; mündlich und in der
Unterrichtssprache. |
Arbeitsaufwand (für Teilleistungen und Gesamtaufwand) |
Gesamt: 9 Leistungspunkte (Datenkommunikation und Rechnernetze: 4,5 Leistungspunkte, Übungen/Seminar/Praktikum zu Datenkommunikation und Rechnernetze: 4,5 Leistungspunkte) |
Häufigkeit des Angebots |
Wintersemester, jährlich |
Dauer |
1 Semester |
Modul-Kennung |
WPB4 |
Modul-Titel |
Grundlagen der Wissensverarbeitung (GWV) |
Modultyp |
Wahlpflichtmodul Bachelor |
Inhalte und Qualifikationsziele |
Mit diesem Modul wird ein vertieftes Verständnis der Handhabung von Daten-, Informations- und Wissensbeständen geschaffen. Da
Wissensrepräsentation und Wissensverarbeitung im Rahmen komplexer
Anwendungs- und Problemfelder eingesetzt wird, werden in diesem Modul
Kompetenzen in Konzeptualisierung, formaler Spezifikation und Realisierung vermittelt.
Durch die für die Wissensverarbeitung charakteristische Integration von
formalen Vorgehensweisen der Theoretischen Informatik und von
systematischen Methoden der Praktischen Informatik wird mit diesem
Modul eine wesentliche Grundlage für wissenschaftliches Arbeiten in der
Informatik gelegt. Inhaltliche Schwerpunkte sind grundlegende Methoden und Konzeptionen für die Bereiche: Wissensrepräsentationssprachen und -formalismen; Maschinelle Suche und Problemlösen; Automatisches Schließen; Maschinelles Lernen; Wissensbasierter Agenten; Wissensmanagement und Wissensorganisation; Assistenzsysteme. |
Unterrichtssprache |
Deutsch mit deutsch- und gegebenenfalls englischsprachigem Lehrmaterial oder Englisch mit englischsprachigem Lehrmaterial |
Lehrformen |
Wissensbasierte Systeme (V, 2 SWS), Wissensmanagement und Assistenzsysteme (V, 2 SWS), Übungen/Seminar/Praktikum zu Grundlagen der Wissensverarbeitung (Ü/S/P, 2 SWS) |
Verwendbarkeit des Moduls |
Innerhalb
des Bachelorstudienganges: Im Rahmen der Wahlpflichtmodule steht das
Modul inhaltlich in Zusammenhang vor allem mit den Modulen
Mensch-Computer-Interaktion (MCI) und Informatikgestützte Gestaltung
und Modellierung von Organisationen (IGMO), sowie dem integrierten
Anwendungsfach Computerlinguistik. Im konsekutiven Masterstudiengang: Sowohl Wahlpflichtmodule (Multidimensionale und multimodale Signale und Algorithmisches Lernen) sowie Vertiefungsmodule des Master-Studiengangs Informatik bauen auf diesem Modul inhaltlich auf. Darüber hinaus ergeben sich relevante Ergänzungen durch die Module Datenbanken und Informationssysteme und Interaktives Visuelles Computing. In anderen Studiengängen: Das Modul eignet sich weiter als Bestandteil von Wirtschafts- und Bioinformatik-Studiengängen. Darüber hinaus ist ein Einbringen als Wahlmodul im Rahmen naturwissenschaftlicher Studiengänge bedingt denkbar. |
Voraussetzungen für die Teilnahme |
Verbindlich: 51 Leistungspunkte, Softwareentwicklung I, Softwareentwicklung II, Formale Grundlagen der Informatik I Empfohlen: Grundlagen von Datenbanken, Softwareentwicklung III, Algorithmen und Datenstrukturen, Grundlagen der Systemsoftware, Informatik im Kontext |
Studienabschnitt/-semester |
Studienabschnitt: 2 Referenzsemester: keines |
Art, Voraussetzungen und Sprache der (Teil-)Prüfung(en) |
Die Zulassung zur Modulprüfung setzt die regelmäßige
und erfolgreiche Teilnahme an
Übungen/Seminar/Praktikum voraus; die Teilnahme an
Übungen/Praktikum gilt grundsätzlich als erfolgreich,
wenn alle Aufgaben bearbeitet und mindestens 50%
richtig gelöst wurden; die Teilnahme an einem Seminar gilt grundsätzlich als erfolgreich, wenn das zugeordnete
Themenfeld verstanden, angemessen präsentiert und
ggf. angemessen schriftlich aufgearbeitet wurde; im
Falle abweichender Kriterien müssen diese zu Beginn
der Veranstaltung bekannt gemacht werden.
Gemeinsame Modulprüfung für alle
Lehrveranstaltungen des Moduls; mündlich und in der
Unterrichtssprache. |
Arbeitsaufwand (für Teilleistungen und Gesamtaufwand) |
Gesamt: 9 Leistungspunkte (Vorlesung Wissensbasierte Systeme 3 Leistungspunkte, Wissensmanagement und Assistenzsysteme 3 Leistungspunkte, Übungen/Seminar zu Grundlagen der Wissensverarbeitung 3 Leistungspunkte) |
Häufigkeit des Angebots |
Wintersemester, jährlich |
Dauer |
1 Semester |
Modul-Kennung |
WPB5 |
Modul-Titel |
Informatikgestützte Gestaltung und Modellierung von Organisationen (IGMO) |
Modultyp |
Wahlpflichtmodul Bachelor |
Inhalte und Qualifikationsziele |
Der
WPM versteht sich als Teil einer anwendungsorientierten
Informatik, indem es eine Brücke zu Anwendungsgebieten und zu
interdisziplinär angelegten Nutzungskontexten schlägt. Es dient dazu,
organisatorische Systeme mit Hilfe interdisziplinärer Methoden und
Modelle zu analysieren und angepasste konstruktive Informatiklösungen
zu entwerfen. Auf der Basis komplexer systemdynamischer
Modellierungen und fundierter wirtschafts- und
sozialwissenschaftlicher Erkenntnisse sollen Informatiksysteme in
organisatorischen Kontexten, auch hinsichtlich ihrer Wirkungen,
begriffen und gestaltet werden.
Folgende für die Informatik insgesamt grundlegende Kernkompetenzen sollen in dem Modul IGMO entwickelt werden:
Inhaltliche
Schwerpunkte sind: Modellbildungszyklus, Aufbau zeitdiskreter
Simulationsmodelle; Modellentwurf mittels UML; statistische
Simulationsexperimente; Simulationswerkzeuge; Simulationsanwendungen,
insbesondere in der Logistik; heuristische Simulationsoptimierung.
Grundlagen wirtschafts- und sozialwissenschaftlicher
Organisationstheorien; IT in Organisationen; Designtheorien;
Projektmanagement-Modelle; TA-Modelle und Methoden;
Innovationsforschung |
Unterrichtssprache |
Deutsch
mit deutsch- und englischsprachigem Lehrmaterialien; bei Bedarf
in Englisch mit englischsprachigem Lehrmaterial |
Lehrformen |
Informatikgestützte Gestaltung und Modellierung von Organisationen (V, 4 SWS), Übungen/Seminar/Praktikum zu Informatikgestützte Gestaltung und Modellierung von Organisationen (Ü/S/P, 2 SWS) |
Verwendbarkeit des Moduls |
Innerhalb
des Studienganges: Das Modul baut auf die im Pflichtmodul
Informatiksysteme im Kontext erarbeiteten Kompetenzen auf. Methoden der
Modellierung und Simulation stehen über ihre systemtheoretische Basis
in direkter Beziehung zu den formalen Grundlagen der Informatik (z.B.
Systemtheorie oder Modellierung mit Petrinetzen). Über die von ihr
behandelten Entwicklungsprinzipien geeigneter (zunehmend grafischer)
Modellierungswerkzeuge hat es ebenfalls Bezüge zur Softwaretechnik und
zu Computergrafik/Virtuellen Umgebungen. Darüber hinaus
stellen Simulationsverfahren auch für verschiedene andere
Informatikgebiete (u.a. Kommunikationssysteme und Rechnernetze oder
Datenbanksysteme) wichtige Analysemethoden dar. Im konsekutiven Masterstudiengang: Vertiefungsmodule des Master-Studiengangs Informatik bauen auf diesem Modul inhaltlich auf. In anderen Studiengängen: Es eignet sich weiter als Komponente der Wirtschaftsinformatik-Studiengänge. |
Voraussetzungen für die Teilnahme |
Verbindlich: 51 Leistungspunkte, Softwareentwicklung I, Softwareentwicklung II, Informatik im Kontext, Empfohlen: Softwareentwicklung III, Grundlagen von Datenbanken, Stochastik, Formale Grundlagen der Informatik I; |
Studienabschnitt/-semester |
Studienabschnitt: 2 Referenzsemester: keines |
Art, Voraussetzungen und Sprache der (Teil-)Prüfung(en) |
Die Zulassung zur Modulprüfung setzt die regelmäßige
und erfolgreiche Teilnahme an
Übungen/Seminar/Praktikum voraus; die Teilnahme an
Übungen/Praktikum gilt grundsätzlich als erfolgreich,
wenn alle Aufgaben bearbeitet und mindestens 50%
richtig gelöst wurden; die Teilnahme an einem Seminar
gilt grundsätzlich als erfolgreich, wenn das zugeordnete
Themenfeld verstanden, angemessen präsentiert und ggf. angemessen schriftlich aufgearbeitet wurde; im
Falle abweichender Kriterien müssen diese zu Beginn
der Veranstaltung bekannt gemacht werden.
Gemeinsame Modulprüfung für alle
Lehrveranstaltungen des Moduls; mündlich und in der
Unterrichtssprache. |
Arbeitsaufwand (für Teilleistungen und Gesamtaufwand) |
Gesamt: 9 Leistungspunkte (Informatikgestützte Gestaltung und Modellierung von Organisationen: 5 Leistungspunkte, Übungen/Seminar/Praktikum zu Informatikgestützte Gestaltung und Modellierung von Organisationen: 4 Leistungspunkte) |
Häufigkeit des Angebots |
Sommersemester, jährlich |
Dauer |
1 Semester |
Modul-Kennung |
WPM1 |
Modul-Titel |
Interaktives Visuelles Computing (engl: Interactive Visual Computing, IVC) |
Modultyp |
Wahlpflichtmodul Master |
Inhalte und Qualifikationsziele |
Dieses
Modul verknüpft die gemeinsamen visuellen Aspekte der Teilbereiche
"Computer Vision" und "Computer Graphics" mit der darüber hinaus
gehenden Interaktivität der "Real-time Interactive Media". Entsprechend
dieser Grundidee führt das Modul in die wesentlichen Aspekte der
Bildverarbeitung, der Computergrafik und echtzeitfähiger, interaktiver
Systeme ein. Es werden die konzeptionellen und mathematischen
Grundlagen, sowie Algorithmen und Werkzeuge für die Erstellung und das
Verstehen grafischer Darstellungen behandelt. Im interaktiven Teil
behandelt das Modul die Mensch-Computer Interaktion von der
maschinellen Seite und befasst sich darüber hinaus mit Aspekten von
Echtzeitsystemen und Echtzeit Computergrafik. Lernziele sind Kenntnisse der mathematischen und technischen Grundlagen und Erfordernisse der Bildverarbeitung und Bilderzeugung für statische und dynamische, interaktiv erzeugte Bilder, sowie der Methoden der geometrischen, photometrischen und dynamischen Modellierung und deren Anwendungen in der Bildverarbeitung, Computergrafik, Echtzeit-Computergrafik sowie Methoden zur Erzeugung Virtueller Realität. |
Unterrichtssprache |
Deutsch mit deutsch- und gegebenenfalls englischsprachigem Lehrmaterial oder Englisch mit englischsprachigem Lehrmaterial |
Lehrformen |
Computer Vision (V, Ü/S/P integriert, 2 SWS), Computer Graphics (V, Ü/S/P integriert, 2 SWS), Real-time Interactive Media (V, Ü/S/P integriert, 2 SWS) |
Verwendbarkeit des Moduls |
Innerhalb
des Studienganges: Im Rahmen des Bachelorstudiengangs steht das Modul
inhaltlich in Zusammenhang vor allem mit den Modulen
Mensch-Computer-Interaktion und Grundlagen der Wissensverarbeitung.
|
Voraussetzungen für die Teilnahme |
Verbindlich: 72 Leistungspunkte, Softwareentwicklung I, Softwareentwicklung II, Rechnerstrukturen, Algorithmen und Datenstrukturen, Analysis und Lineare Algebra Empfohlen: Softwareentwicklung III, Grundlagen der Systemsoftware |
Studienabschnitt/-semester |
Studienabschnitt: 2 Referenzsemester: keines |
Art, Voraussetzungen und Sprache der (Teil-)Prüfung(en) |
Die Zulassung zur Modulprüfung setzt die regelmäßige
und erfolgreiche Teilnahme an
Übungen/Seminar/Praktikum voraus; die Teilnahme an
Übungen/Praktikum gilt grundsätzlich als erfolgreich,
wenn alle Aufgaben bearbeitet und mindestens 50%
richtig gelöst wurden; die Teilnahme an einem Seminar
gilt grundsätzlich als erfolgreich, wenn das zugeordnete
Themenfeld verstanden, angemessen präsentiert und
ggf. angemessen schriftlich aufgearbeitet wurde; im
Falle abweichender Kriterien müssen diese zu Beginn
der Veranstaltung bekannt gemacht werden.
Gemeinsame Modulprüfung für alle
Lehrveranstaltungen des Moduls; mündlich und in der
Unterrichtssprache.
|
Arbeitsaufwand (für Teilleistungen und Gesamtaufwand) |
Gesamt: 9 Leistungspunkte (Computer Vision: 3 Leistungspunkte, Computer Graphics: 3 Leistungspunkte, Real-time Interactive Media: 3 Leistungspunkte) |
Häufigkeit des Angebots |
Wintersemester, jährlich |
Dauer |
1 Semester |
Modul-Kennung |
WPM2 |
Modul-Titel |
Verteilte Systeme und Informationssicherheit (VIS) |
Modultyp |
Wahlpflichtmodul Master |
Inhalte und Qualifikationsziele |
In
dieser Veranstaltung erhalten die Studenten ein vertiefendes
Verständnis von Systemsoftware zur Unterstützung verteilter
Rechnersysteme – einschließlich der dabei notwenigen Sicherheitsaspekte. Dazu
gehören u.a. anwendungsnahe Kommunikations- und Kooperationstechniken,
erweiterte Betriebssystemfunktionen, Unterstützung für
Datenbankanwendungen usw. sowie jeweils die zugehörigen
Sicherheitsmechanismen. Aus dem Bereich Verteilte Systeme werden folgende Themen behandelt: Entfernter Prozeduraufruf, Namensverwaltung, Zeitsynchronisation, verteiltes Dateisystem, verteilte Transaktionsverwaltung, Zugang zu Datenbanken in verteilten Systemen, Middleware & relevante Standards und ausgewählte Anwendungsbeispiele. Ein Verständnis für die Probleme der Informationssicherheit und dazu gehöriger Lösungsansätze erlangen die Studenten durch die Betrachtung von grundlegenden Sicherheitsprotokollen/-standards und Sicherheitsarchitekturen. Des Weiteren werden AAA in verteilten Systemen sowie Netwerk- und Internetsicherheit behandelt. Eine Einführung in PKI (public key infrastructure) vertieft die erlangten Grundkenntnisse. |
Unterrichtssprache |
Deutsch mit deutsch- und gegebenenfalls englischsprachigem Lehrmaterial oder Englisch mit englischsprachigem Lehrmaterial |
Lehrformen |
Verteilte Systeme und Informationssicherheit (V, 4 SWS), Übungen/Seminar/Praktikum zu Verteilte Systeme und Informationssicherheit (Ü/S/P, 2 SWS) |
Verwendbarkeit des Moduls |
Innerhalb
des Studienganges: Dieses Modul baut auf dem Pflichtmodul Grundlagen
der Systemsoftware auf. Die dort eingeführten Grundkonzepte werden hier
hinsichtlich Verteilter Systeme und Sicherheit vertieft. Bezüge zu
anderen Modulen aus dem 2. Studienabschnitt bestehen vor allem zu dem
Wahlpflichtmodul Datenkommunikation und Rechnernetze. Im konsekutiven Masterstudiengang: Bezüge bestehen vor allem zu dem Wahlpflichtmodul Datenbanken und Informationssysteme. Vertiefungsmodule des Master-Studiengangs Informatik bauen auf diesem Modul inhaltlich auf. In anderen Studiengängen: Es eignet sich weiter als Bestandteil von Wirtschafts- und Bioinformatik-Studiengängen. Darüber hinaus ist ein Einbringen als Wahlmodul im Rahmen naturwissenschaftlicher Studiengänge bedingt denkbar. |
Voraussetzungen für die Teilnahme |
Verbindlich:
72 Leistungspunkte, Softwareentwicklung I, Softwareentwicklung II,
Formale Grundlagen der Informatik I, Grundlagen der Systemsoftware Empfohlen: Formale Grundlagen der Informatik II, Algorithmen und Datenstrukturen, Grundlagen von Datenbanken |
Studienabschnitt/-semester |
Studienabschnitt: 2 Referenzsemester: keines |
Art, Voraussetzungen und Sprache der (Teil-)Prüfung(en) |
Die Zulassung zur Modulprüfung setzt die regelmäßige
und erfolgreiche Teilnahme an
Übungen/Seminar/Praktikum voraus; die Teilnahme an
Übungen/Praktikum gilt grundsätzlich als erfolgreich,
wenn alle Aufgaben bearbeitet und mindestens 50%
richtig gelöst wurden; die Teilnahme an einem Seminar
gilt grundsätzlich als erfolgreich, wenn das zugeordnete
Themenfeld verstanden, angemessen präsentiert und
ggf. angemessen schriftlich aufgearbeitet wurde; im
Falle abweichender Kriterien müssen diese zu Beginn
der Veranstaltung bekannt gemacht werden.
Gemeinsame Modulprüfung für alle
Lehrveranstaltungen des Moduls; mündlich und in der
Unterrichtssprache. |
Arbeitsaufwand (für Teilleistungen und Gesamtaufwand) |
Gesamt: 9 Leistungspunkte (Verteilte Systeme und Informationssicherheit: 4,5 Leistungspunkte, Übungen/Seminar/Praktikum zu Verteilte Systeme und Informationssicherheit: 4,5 Leistungspunkte) |
Häufigkeit des Angebots |
Wintersemester, jährlich |
Dauer |
1 Semester |
Modul-Kennung |
WPM3 |
Modul-Titel |
Datenbanken und Informationssysteme (DIS) |
Modultyp |
Wahlpflichtmodul Master |
Inhalte und Qualifikationsziele |
Die
Vermittlung der grundlegenden Prinzipien, Konzepte und Methoden der
Informatik erfordert in vielen Fällen eine daten- und
informationszentrierte Herangehensweise. Mit diesem Modul wird ein
tiefes Verständnis der Handhabung von Daten- und Wissensbeständen
geschaffen. Weiter sollen Kompetenzen in Konzeptualisierung
und Realisierung vermittelt werden, da Datenbanksysteme wie kaum eine
andere Klasse von Informatiksystemen hochgradig generische Systeme
sind, die an Anwendungsgegebenheiten angepasst und ingenieurmäßig in
komplexe Softwaresysteme, wie z.B. Data Warehouses oder Web-basierte,
verteilte Informationssysteme, integriert werden müssen. In der
Veranstaltung werden aktuelle Ansätze der Gestaltung und Realisierung
verteilter, Internet-basierter Informationssysteme aufgegriffen. Inhaltliche Schwerpunkte sind: Objekt-relationale Datenbanksysteme und Erweiterbarkeit von Datenbanksystemen; Architektur und Komponenten von Datenbankverwaltungssystemen, insbesondere Transaktionsverwaltung; Verteilte Datenverwaltung und Web-Zugriff; Data Warehouse; Data/Web/Text Mining sowie Semantic Web. |
Unterrichtssprache |
Deutsch mit deutsch- und gegebenenfalls englischsprachigem Lehrmaterial oder Englisch mit englischsprachigem Lehrmaterial |
Lehrformen |
Datenbanken und Informationssysteme (V, 4 SWS), Übungen/Seminar/Praktikum zu Datenbanken und Informationssysteme (Ü/S/P, 2 SWS) |
Verwendbarkeit des Moduls |
Innerhalb
des Studienganges: Im Rahmen der Wahlpflichtmodule steht das Modul
inhaltlich in Zusammenhang vor allem mit den Modulen Grundlagen der
Wissensverarbeitung und Informatik-gestützte Gestaltung und
Modellierung in Organisationen. Im konsekutiven Masterstudiengang: Im Rahmen der Wahlpflichtmodule steht das Modul inhaltlich in Zusammenhang vor allem mit dem Modul Verteilte Systeme und Informationssicherheit. Vertiefungsmodule des Master-Studiengangs Informatik bauen auf diesem Modul inhaltlich auf. In anderen Studiengängen: Das Modul eignet sich weiter als Bestandteil von Wirtschafts- und Bioinformatik-Studiengängen. Darüber hinaus ist ein Einbringen als Wahlmodul im Rahmen naturwissenschaftlicher Studiengänge bedingt denkbar. |
Voraussetzungen für die Teilnahme |
Verbindlich: 72 Leistungspunkte, Softwareentwicklung I, Softwareentwicklung II, Grundlagen von Datenbanken Empfohlen: Formale Grundlagen der Informatik I, Softwareentwicklung III, Algorithmen und Datenstrukturen, Grundlagen der Systemsoftware, Informatik im Kontext |
Studienabschnitt/-semester |
Studienabschnitt: 2 Referenzsemester: keines |
Art, Voraussetzungen und Sprache der (Teil-)Prüfung(en) |
Die Zulassung zur Modulprüfung setzt die regelmäßige
und erfolgreiche Teilnahme an
Übungen/Seminar/Praktikum voraus; die Teilnahme an
Übungen/Praktikum gilt grundsätzlich als erfolgreich,
wenn alle Aufgaben bearbeitet und mindestens 50%
richtig gelöst wurden; die Teilnahme an einem Seminar
gilt grundsätzlich als erfolgreich, wenn das zugeordnete
Themenfeld verstanden, angemessen präsentiert und
ggf. angemessen schriftlich aufgearbeitet wurde; im
Falle abweichender Kriterien müssen diese zu Beginn
der Veranstaltung bekannt gemacht werden.
Gemeinsame Modulprüfung für alle
Lehrveranstaltungen des Moduls; mündlich und in der
Unterrichtssprache. |
Arbeitsaufwand (für Teilleistungen und Gesamtaufwand) |
Gesamt: 9 Leistungspunkte (Datenbanken und Informationssysteme: 4,5 Leistungspunkte, Übungen/Seminar/Praktikum zu Datenbanken und Informationssysteme: 4,5 Leistungspunkte) |
Häufigkeit des Angebots |
Sommersemester, jährlich |
Dauer |
1 Semester |
Modul-Kennung |
WPM4 |
Modul-Titel |
Algorithmik (ALG) |
Modultyp |
Wahlpflichtmodul Master |
Inhalte und Qualifikationsziele |
Aufbauend
auf AD1 und FGI werden weiterführende Algorithmen und die zugrunde
liegenden Analysen präsentiert. Dabei werden Schwerpunkte in den
Bereichen Graphalgorithmen (Wegeprobleme, Spannbäume, Flüsse,
Matching), algorithmische Geometrie (Schnittprobleme, Raumanfragen,
Distanzprobleme) und Lösung komplexer Optimierungsprobleme
(Reduktionen, Approximations-algorithmen, heuristische Techniken)
gelegt. Ziel des Moduls ist das Erlernen fundamentaler Algorithmen und Datenstrukturen sowie Methoden zur Effizienzanalyse von Algorithmen. Darüber hinaus soll Problemlösungskompetenz für formalisierbare, schwierige Probleme überwiegend kombinatorischer Natur vermittelt werden. |
Unterrichtssprache |
Deutsch mit deutsch- und gegebenenfalls englischsprachigem Lehrmaterial |
Lehrformen |
Algorithmik (V, 4 SWS), Übungen/Seminar/Praktikum zu Algorithmik (Ü/S/P, 2 SWS) |
Verwendbarkeit des Moduls |
Innerhalb
des Studienganges: Das Modul bietet die Möglichkeit zur Vertiefung im
Themenbereich Algorithmen und Datenstrukturen. Ein inhaltlicher Bezug
besteht u.a. zu dem Wahlpflichtmodul Grundlagen der
Wissensverarbeitung. Im konsekutiven Masterstudiengang: Ein inhaltlicher Bezug besteht u.a. zu dem Wahlpflichtmodul Interaktives Visuelles Computing. Vertiefungsmodule des Master-Studiengangs Informatik bauen auf diesem Modul inhaltlich auf. In anderen Studiengängen: Das Modul eignet sich als Bestandteil von Wirtschafts- und Bioinformatik-Studiengängen. Darüber hinaus ist ein Einbringen als Wahlmodul im Rahmen naturwissenschaftlicher Studiengänge bedingt denkbar. |
Voraussetzungen für die Teilnahme |
Verbindlich: 72 Leistungspunkte, Algorithmen und Datenstrukturen Empfohlen: Softwareentwicklung I, Softwareentwicklung II, Diskrete Mathematik, Formale Grundlagen der Informatik I und II |
Studienabschnitt/-semester |
Studienabschnitt: 2 Referenzsemester: keins Empfohlenes Semester: 5 |
Art, Voraussetzungen und Sprache der (Teil-)Prüfung(en) |
Die Zulassung zur Modulprüfung setzt die regelmäßige
und erfolgreiche Teilnahme an
Übungen/Seminar/Praktikum voraus; die Teilnahme an
Übungen/Praktikum gilt grundsätzlich als erfolgreich,
wenn alle Aufgaben bearbeitet und mindestens 50%
richtig gelöst wurden; die Teilnahme an einem Seminar
gilt grundsätzlich als erfolgreich, wenn das zugeordnete
Themenfeld verstanden, angemessen präsentiert und
ggf. angemessen schriftlich aufgearbeitet wurde; im
Falle abweichender Kriterien müssen diese zu Beginn
der Veranstaltung bekannt gemacht werden.
Gemeinsame Modulprüfung für alle
Lehrveranstaltungen des Moduls; mündlich und in der
Unterrichtssprache. |
Arbeitsaufwand (für Teilleistungen und Gesamtaufwand) |
Gesamt: 9 Leistungspunkte (Vorlesung Algorithmik: 5 Leistungspunkte, Übungen/Seminar/Praktikum zu Algorithmik: 4 Leistungspunkte) |
Häufigkeit des Angebots |
Wintersemester, jährlich |
Dauer |
1 Semester |
Modul-Kennung |
WPM5 |
Modultitel |
Multidimensionale und multimodale Signale (MMS) |
Modultyp |
Wahlpflichtmodul Master |
Inhalte und Qualifikationsziele |
Es ist
nicht nur das grundlegende und unverzichtbare (auch
fächerübergreifende) Fachwissen über die Signal- und Systemtheorie
sowie ihre Bedeutung für komplexe Informatik-Systeme zu erwerben,
sondern darauf aufbauend die Befähigung i) zum gezielten Entwurf und
zur kritischen Bewertung von grundlegenden Verfahren als auch ii) zur
Modellierung von signalnahen Komponenten zu entwickeln. Es werden die formalen Grundlagen vermittelt, um zeit- und ortsabhängige Signale unterschiedlicher Quellen zu digitalisieren, hinsichtlich ihres globalen/lokalen spektralen Gehalts zu analysieren, bezüglich ihrer statistischen Eigenschaften zu charakterisieren und in Abhängigkeit von anwendungsorientierten Anforderungen durch geeignete Systeme zu übertragen zu bzw. zu verarbeiten. Zugleich wird durch das elementare Faktenwissen der System- und Signaltheorie die Grundlage für die geschlossene Modellierung von mehrdimensionalen und multimodalen Signalen und ihrer Repräsentation, Verarbeitung und Analyse in natürlichen Systemen und technischen Artefakten gelegt. |
Sprache |
Deutsch mit deutsch- und gegebenenfalls englischsprachigem Lehrmaterial oder Englisch mit englischsprachigem Lehrmaterial |
Lehrformen |
Multidimensionale und multimodale Signale (V, 4 SWS), Übungen/Seminar/Praktikum zu Multidimensionale und multimodale Signale (Ü/S/P, 2 SWS) |
Verwendbarkeit des Moduls |
|
Voraussetzungen für die Teilnahme |
Verbindlich:
72 Leistungspunkte, Softwareentwicklung I, Softwareentwicklung II,
Algorithmen und Datenstrukturen, Analysis und Lineare Algebra Empfohlen: Rechnerstrukturen, Diskrete Mathematik |
Studienabschnitt/-semester |
Studienabschnitt: 2 Referenzsemester: keines |
Art, Voraussetzungen und Sprache der (Teil-)Prüfung(en) |
Die Zulassung zur Modulprüfung setzt die regelmäßige
und erfolgreiche Teilnahme an
Übungen/Seminar/Praktikum voraus; die Teilnahme an
Übungen/Praktikum gilt grundsätzlich als erfolgreich,
wenn alle Aufgaben bearbeitet und mindestens 50%
richtig gelöst wurden; die Teilnahme an einem Seminar gilt grundsätzlich als erfolgreich, wenn das zugeordnete
Themenfeld verstanden, angemessen präsentiert und
ggf. angemessen schriftlich aufgearbeitet wurde; im
Falle abweichender Kriterien müssen diese zu Beginn
der Veranstaltung bekannt gemacht werden.
Gemeinsame Modulprüfung für alle
Lehrveranstaltungen des Moduls; mündlich und in der
Unterrichtssprache. |
Arbeitsaufwand (für Teilleistungen und Gesamtaufwand) |
Gesamt: 9 Leistungspunkte (Multidimensionale und multimodale Signale: 5 Leistungspunkte, Übungen/Seminar/Praktikum zu Multidimensionale und multimodale Signale: 4 Leistungspunkte) |
Häufigkeit des Angebots |
Sommersemester, jährlich |
Dauer |
1 Semester |
Modul-Kennung |
WPM6 |
Modultitel |
Algorithmisches Lernen/Algorithmic Learning (AL) |
Modultyp |
Wahlpflichtmodul Master |
Inhalte und Qualifikationsziele |
Für
zahlreiche anspruchsvolle Problemstellungen im Bereich der
wissensbasierten Systeme und der qualitativen Datenanalyse ist es nicht
möglich, die gesamte zur Problemlösung erforderliche Information durch
menschliche Experten bereitzustellen. In solchen Fällen können
generische Verfahren zum Lernen von Systemparametern aus Beispieldaten
zum Einsatz kommen. Eine derartige Methodik zur Softwareentwicklung
spielt etwa für Klassifikationsaufgaben im Bereich der Bild- und
Sprachverarbeitung, bei der Robotersteuerung, oder aber beim Data
Mining zur Entscheidungsunterstützung und Informationserschließung eine
wichtige Rolle. Die Veranstaltung behandelt sowohl Lernverfahren für diskrete als auch für kontinuierliche Beschreibungen (Klassifikation, Regelinduktion und Funktionsapproximation), sowie verschiedene Lernparadigmen: ähnlichkeits-basierte bzw. stochastische Verfahren und Ansätze aus dem Bereich der neuronalen Netze. Schwerpunkte sind dabei die Bedingungen für ein erfolgreiches Training der Systemparameter auch unter realistischen Bedingungen (verrauschte und inkonsistente Daten), der Prozess der Datengewinnung selbst, sowie die Methodik der Systemevaluation. |
Sprache |
Englisch oder Deutsch mit englischsprachigem Lehrmaterial |
Lehrformen |
Algorithmisches Lernen (V, 4 SWS), Übungen/Seminar/Praktikum zu Algorithmisches Lernen (Ü/S/P, 2 SWS) |
Verwendbarkeit des Moduls |
|
Voraussetzungen für die Teilnahme |
Verbindlich:
72 Leistungspunkte, Stochastik, Algorithmen und Datenstrukturen,
Formale Grundlagen der Informatik I, Grundlagen der Wissensverarbeitung Empfohlen: Formale Grundlagen der Informatik II |
Studienabschnitt/-semester |
Studienabschnitt: 2 Referenzsemester: keines |
Art, Voraussetzungen und Sprache der (Teil-)Prüfung(en) |
Die Zulassung zur Modulprüfung setzt die regelmäßige
und erfolgreiche Teilnahme an
Übungen/Seminar/Praktikum voraus; die Teilnahme an
Übungen/Praktikum gilt grundsätzlich als erfolgreich,
wenn alle Aufgaben bearbeitet und mindestens 50%
richtig gelöst wurden; die Teilnahme an einem Seminar
gilt grundsätzlich als erfolgreich, wenn das zugeordnete
Themenfeld verstanden, angemessen präsentiert und
ggf. angemessen schriftlich aufgearbeitet wurde; im
Falle abweichender Kriterien müssen diese zu Beginn
der Veranstaltung bekannt gemacht werden.
Gemeinsame Modulprüfung für alle
Lehrveranstaltungen des Moduls; mündlich und in der
Unterrichtssprache. |
Arbeitsaufwand (für Teilleistungen und Gesamtaufwand) |
Gesamt: 9 Leistungspunkte (Algorithmisches Lernen: 6 Leistungspunkte, Übungen/Seminar/Praktikum zu Algorithmisches Lernen: 3 Leistungspunkte) |
Häufigkeit des Angebots |
Sommersemester, jährlich |
Dauer |
1 Semester |
Zu � 23
In-Kraft-Treten
Diese fachspezifischen Bestimmungen treten am Tage nach der Genehmigung durch das Präsidium der Universität in Kraft. Sie gelten erstmals für Studierende, die ihr Studium zum Wintersemester 2005/2006 aufnehmen.
Hamburg, den 8. Februar 2006
Universität Hamburg