Kapitel 1: Was ist Informatik?
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Der deutsche Name stammt aus dem Französischen und definiert die Informatik als Wissenschaft von der rationalen Behandlung von Information. Der englische Name computer science stellt dagegen die technologische Entwicklung in den Mittelpunkt, die durch die Erfindung des Computers ausgelöst wurde und die technische Umsetzung von Informationsprozessen erlaubt.
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Zur Erfindung des Computers haben nach einer langen Vorgeschichte mehrere Pioniere in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts beigetragen, unter ihnen Konrad Zuse, der den ersten binären Rechner schuf, sowie die Mathematiker Alan Turing und John von Neumann. Als das formale Konzept der Turing-Maschine zur Beschreibung berechenbarer Funktionen durch den Bau von Rechnern mit der Von-Neumann-Architektur technisch nachgebildet wurde, entstanden universelle Problemlösungsmaschinen. |
Ihre Wirkungsweise wird durch Programmierung festlegt, sodass Hardware (Geräte) und Software (Programme) eine eigenständige Bedeutung erlangten. Die Informatik im engeren Sinne befasst sich mit der Entwicklung innovativer Technologien auf Hard- und Softwareebene. Sie bietet Prinzipien zur Entwicklung von Technologien, Verfahren im Umgang mit Technologien und allgemeine Konzepte zur Problemlösung an. |
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