MIN-Fakultät
Department Informatik

Kriterien für die Zulassung zu Lehrveranstaltungen

 

Grundsätzlich soll allen Studierenden ermöglicht werden, universitätsweit an allen Veranstaltungen teilzunehmen, an denen sie teilnehmen möchten. Wegen beschränkter Kapazitäten ist dies jedoch vielfach nicht möglich. Übersteigt die Zahl der Anmeldungen die Anzahl der maximalen Plätze in einer Veranstaltung, so wird im Dept. Informatik wie folgt verfahren:

Zunächst wird geprüft, ob die Anzahl der maximal verfügbaren Plätze entsprechend erhöht werden kann (z.B. durch Wechsel des Raumes). Anschließend wird geprüft, ob zusätzlich Parallelveranstaltungen angeboten werden können (z.B. bei Übungsgruppen) Reicht die Zahl der Plätze dann immer noch nicht aus, gibt es in der Informatik derzeit drei verschiedene Verfahren, nach denen die Studierenden zu Veranstaltungen zugelassen werden:

  1. Pflicht vor Wahlpflicht vor Wahl

    Dieses Verfahren kommt bei Veranstaltungen des Bachelorstudiengangs zum Einsatz und soll gewährleisten, dass bevorzugt diejenigen Studierenden zugelassen werden, für die diese Veranstaltung eine Pflichtveranstaltung ist. Übersteigt die Nachfrage von Studierenden mit gleichen Kriterien das Angebot, so entscheidet das Los. Dieses Verfahren wird angewendet für: Proseminare, Übungen zu SE1, Übungen zu SE3, Übungen zu FGI2, Übungen zu GDB, Übungen zu RS, Übungen zu AD, Praktikum zu RS, ERB
  2. Bevorzugung eigener Studierender UND Pflicht vor Wahlpflicht vor Wahl

    Zunächst werden Informatikstudierende bevorzugt zugelassen. Als zweites Kriterium kommt wiederum der Verpflichtungsgrad zum Einsatz. Übersteigt die Nachfrage von Studierenden mit gleichen Kriterien das Angebot, entscheidet das Los. Dieses Verfahren wird für ABK-/Methodenkompetenz-Veranstaltungen angewendet. Da das Angebot für Informatikstudierende eingerichtet wurde, sollen zunächst diese darauf zugreifen können.
  3. Losverfahren

    Für alle übrigen Veranstaltungen entscheidet das Los.

Die ABK-Veranstaltungen und die Proseminare sind jeweils zu Anmeldegruppen zusammengefasst worden. Studierende können verschiedenen Veranstaltungen der gleichen Anmeldegruppe Prioritäten zuweisen und werden am Ende höchstens einer Veranstaltung der gleichen Anmeldegruppe zugeteilt. Sind nach der ersten Anmeldephase noch Plätze frei, können sich Studierende zu weiteren Veranstaltungen der gleichen Anmeldegruppe anmelden.

Für die Veranstaltungen des Bachelorstudiengangs wurden zusätzlich Kontingente eingerichtet, die davor schützen sollen, dass Studierende aus “Altstudiengängen” (Magister/Diplom/Staatsexamen) möglicherweise gegenüber Bachelorstudierenden benachteiligt oder bevorzugt werden, falls bei der Priorisierung bspw. keine Informationen über den Verpflichtungsgrad von Diplomstudierenden modelliert wurden. Bleiben Plätze eines Kontingents ungenutzt, so werden diese vor dem Ranking den anderen Kontingenten zugeschlagen.

In Härtefällen (wenn beispielsweise dieses Auswahlverfahren zu einer von Ihnen nicht zu vertretenden Verlängerung Ihrer Studienzeit führen würde) wenden Sie sich bitte an das Prüfungsamt.