Beteiligung der Studierenden an den Druckkosten im Fachbereich Informatik
Das Rechenzentrum Fachbereichs Informatik beobachtet eine starke Erhöhung des Druckaufkommens auf den zentral betriebenen Druckern des Fachbereichs, insbesondere verursacht durch Ausdrucke von Skripten zu Veranstaltungen — auch außerhalb der Informatik.
Wie an anderen Hochschulen (u.a. am RRZ der Universität Hamburg und der TU Harburg) schon seit längerem eingeführt, erhebt das Informatik-Rechenzentrum aus Gründen der Gleichbehandlung der Studierenden deshalb seit November 2005 für alle Papierausgaben im Fachbereich Informatik eine Druckkostenbeteiligung.
Hinweis: Unabhängig von der Druckkostenbeteiligung ist es weiterhin untersagt, Skripte zu drucken. Die Nutzung der Drucker ist außerdem nur für solche Ausgaben gestattet, die Bezug zum Informatik-Studium haben!
Details zum Abrechnungsverfahren
- Druckkontingente
- Druckkonten- und Auftragsübersicht
- Zahlungsverfahren
- Übertragung von Druckguthaben an eine andere Benutzerkennung
- Preisliste zur Druckkostenbeteiligung
- Reklamationen, Gewährleistungssausschluss, Kostenerstattungen, Verfall von Druckkontingenten
- Hinweise und Tipps
- Ansprechpartner
Druckkontingente
Für jede studentische Benutzerkennung in der Domäne INFORMATIK gibt es ein Druckkonto. Diesem wird pro Semester ein Druckkontingent im Wert von 10 Euro (Grundkontingent) gutgeschrieben. Dieses Grundkontingent beinhaltet einen Ausgleich von eventuellen Fehldrucken. Durch Zukauf kann ein Druckkonto jederzeit aufgestockt werden.
Von dem persönlichen Kontingent werden die durch Druckausgaben verursachten Kostenbeteilungen abgebucht, d.h. in Abhängigkeit vom Druckertyp, Papiergröße und Ausgabemodus wird für jede gedruckte Seite eine bestimmte Menge von Kosteneinheiten verrechnet (siehe Preisliste).
Wichtig: Ist das Kontingent einer Benutzerkennung erschöpft, werden die Druckausgaben automatisch gestoppt und in einer speziellen Warteschlange für maximal 5 Arbeitstage aufbewahrt! Nach dem Kauf neuer Kontingente können die aufbewahrten Druckaufträge auf Anforderung gedruckt werden.
Druckkonten- und Auftragsübersicht
Für die persönliche Benutzerkennung können Sie über Online-Abfragen das aktuelle Guthaben und eine Liste der abgerechneten Druckaufträge abfragen; hierzu müssen Sie sich mit Ihrer Benutzerkennung authentifizieren. Dort finden Sie auch die Liste und den Status der verfügbaren Drucker-Queues.
Zahlungsverfahren für die Druckkostenbeteiligung
Um den Verwaltungsaufwand möglichst gering zu halten, gelten für Druckkontingenterhöhungen folgende Regeln:
- Es sind nur bargeldlose Vorauszahlung möglich; Sie können per EC- oder Geldkarte über ein TeleCash-Terminal in der Informatik-Bibliothek ganzzahlige Euro-Beträge einzahlen.
- Gegen Vorlage der Einzahlungsquittung in der Benutzerberatung (siehe Aushang vor D124) wird Ihr Guthaben dem Druckkonto Ihrer Benutzerkennung hinzugefügt.
- Außerdem können Sie Guthaben per Antrag auf andere Benutzerkennungen übertragen.
Übertragung von Druckguthaben an eine andere Benutzerkennung
Mittels eines Formulars, das in der Benutzerberatung oder bei den Studentenoperateuren (nachmittags in D107) erhältlich und dort ausgefüllt abzugeben ist, kann jeder Inhaber einer Benutzerkennung von dem bezahlten Druckguthaben seiner eigenen Kennung Guthabensanteile an eine andere Benutzerkennung übertragen. Hierzu ist ein Identitätsnachweis des ursprünglichen Inhabers notwendig.
In Ausnahmefällen können mit schriftlicher Bestätigung eines verantwortlichen Mitarbeiters aus der Informatik jeweils für das laufende Semester zusätzliche Kontingente für Sonderaufgaben an Studierende, z.B. für Studien-/Diplomarbeiten, vergeben werden.
Hinweise:
- Ein nicht ausgeschöpftes Grund- oder Sonderkontingent kann nicht an eine andere Benutzerkennung übertragen werden.
- Für die Kostenerstattung ist die betreffende Person selber verantwortlich.
Preisliste zur Druckkostenbeteiligung
Die interne Verrechnung der Druckkostenbeteiligung erfolgt in sogenannten Kosteneinheiten (KE), wobei 1000 KE=1 Euro entsprechen. Basisgröße ist die Druckseite, unabhängig von deren Inhalt (z.B. Text, Bilder) und Druckdichte. Die Kalkulation basiert auf in Testberichten üblichen Annahmen über gemischte Seiteninhalte und Deckungsgrad.
Die derzeitigen Kosten verteilen sich wie folgt (Stand: Oktober 2008):
- Eine einseitig bedruckte DIN A4-Seite auf einem Schwarz-Weiß-Drucker (mit Recycling-Papier) kostet 21 KE (2,1 Cent).
- Eine DIN A4-Farbseite auf Farb-Laserdruckern (rz_fa4) kostet 50 KE (5 Cent) - keine reinen Foto-/Bilderseiten!
- Eine Seite auf dem A3-Drucker rz_fa3 kostet 500 KE (50 Cent).
- Eine Wachs-bedruckte DIN A4-Folie kostet 200 KE (20 Cent).
- Ein im Duplex-Modus bedrucktes Papierblatt wird wie zwei im Simplex-Modus bedruckte Seiten abgerechnet.
- Für Deckblätter wird keine Kostenbeteiligung erhoben.
Beispiel: Ein 12-seitiges Dokument, gedruckt auf einen SW-Drucker im Pool kostet 12*21 KE = 252 KE (entspr. 25,2 Cent), egal ob im Simplex- oder Duplex-Modus gedruckt wurde.
Tabellarische Zusammenfassung:
| Material | Kosteneinheiten | Cent |
| 1 A4-Seite SW-Drucker (simplex) | 21 | 2,1 |
| 1 A4-Seite SW-Drucker (duplex) | 42 | 4,2 |
| 1 A4-Seite Farb-Drucker (simplex) | 50 | 5 |
| 1 A4-Seite Farb-Drucker (duplex) | 100 | 10 |
| 1 A3-Seite Farb-Drucker rz_fa3 | 500 | 50 |
| 1 A4-Seite Folien-Drucker rz_folie | 200 | 20 |
| 1 Deckblatt | 0 | 0 |
Reklamationen, Gewährleistungssausschluss, Kostenerstattungen, Verfall von Druckkontingenten
- Qualität der Ausgabeaufträge:
Das Informatik-Rechenzentrum übernimmt grundsätzlich keinerlei Gewähr für die korrekte Wiedergabe von Ausdrucken oder für die technische Qualität, Lesbarkeit oder Vollständigkeit von Ausgabeaufträgen.
- Verlust von Ausgabeaufträgen:
Die Benutzerinnen und Benutzer sind verpflichtet, ihre Ausgabeaufträge unverzüglich nach ihrer Erstellung abzuholen. Das Rechenzentrum ist nicht verpflichtet, die erzeugten Aufträge sicherzustellen oder zu verwahren und haftet nicht für deren Abhandenkommen.
- Reklamation von Abrechnungen:
-
Reklamationen über fehlerhafte Gutschriften müssen bei Zahlungen im TeleCash-Verfahren sofort geltend gemacht werden.
Reklamationen über fehlerhafte Abbuchung von Ausgabeaufträgen können vom Rechenzentrum nur bearbeitet werden, wenn diese auf den zentralen Druckern im Rechenzentrum erfolgen sollten. Solche Reklamationen müssen unverzüglich, nachdem der Ausgabeauftrag von den Druckern abgeschlossen wurde, in der Benutzerberatung oder bei den stud. Operateuren in Raum D107 geltend gemacht werden, spätestens jedoch nach einer Stunde.
Reklamationen über die fehlerhafte Abbuchung von Ausgabeaufträgen auf Druckern in öffentlich zugänglichen Räumen werden nicht bearbeitet. Dies betrifft insbesondere die Pool-Drucker.
Reklamationen über fehlerhafte Umbuchungen bei der Übertragung von Druckguthaben an eine andere Benutzerkennung müssen unverzüglich nach Eingabe des Umbuchungsauftrages bei dem bearbeitenden RZ-Mitarbeiter geltend gemacht werden, spätestens jedoch nach einer Stunde.
Das Rechenzentrum übernimmt keine Gewähr für Umbuchungsfehler, die auf einer falschen oder unbeabsichtigten Angabe der Anwenderin oder des Anwenders beruhen.
Das Rechenzentrum kann für anerkannte Reklamationen falscher Abrechnungen keine Zahlungen für Kostenrückerstattungen leisten. Es wird aber eine Gutschrift in Höhe des anerkannten Betrages auf das Druckkonto der betroffenen Benutzerkennung eintragen.
- Verfall von Druckkontingenten, Gültigkeitsdauer:
Druckkontingente bleiben nur für die Gültigkeitsdauer der zugehörigen Benutzerkennung erhalten und werden zusammen mit dieser gelöscht. Bei rechtzeitiger Verlängerung einer Benutzerkennung bleibt auch das Druckkontingent für den Verlängerungszeitraum erhalten.
Mit dem Semesterbeginn (1. April bzw. 1. Oktober) wird das Druckkontingent neu gesetzt: Am Telecash-Terminal erworbene (Rest-)Kontingente werden übertragen, das Grundkontingent wird neu gesetzt, Zusatzkontingente für Sonderaufgaben verfallen.
Das Rechenzentrum kann für nicht ausgenutzte Druckkontingente keine Rückzahlungen leisten, sie verfallen. Es steht den Benutzern frei, ihre Restkontingente an andere INFORMATIK-Benutzerkennungen zu übertragen und sich von denen die Kosten erstatten zu lassen.
Hinweise und Tipps
- Die Rechner und Drucker im Pool des Informatik-Rechenzentrums dürfen nur für Studienzwecke verwendet werden.
- Für die Aufbereitung eines Druckauftrages ist der Benutzer
verantwortlich.
Insbesondere sollten Möglichkeiten zur Verringerung der Seitenzahlen geprüft werden. - Eine Liste der verfügbaren Drucker und deren Eigenschaften ist auf den Webseiten des Printservers und des Rechenzentrums zu finden.
- Die Druckerwarteschlangen sind über die üblichen Wege abzufragen: Unix/Linux: Kommando lpq, Windows XP: über das Menü "Drucker und Faxgeräte"
- Um Fehldrucke oder lange Wartezeiten zu vermeiden, sollten die Queues
vor dem Druck abgefragt werden!
Außerdem sollten kritisch die gewünschten Eigenschaften und ggf. auch der Druckerstandort geprüft werden.
Ansprechpartner
bei Fragen zu diesem Thema ist:
- die Benutzerberatung (siehe Aushang vor Raum D124)
- für technische Fragen: Marc Klegin, Informatik-RZ, Tel. 42883-2278