MIN-Fakultät
Fachbereich Informatik
Rechenzentrum

Achtung!

Sie befinden sich auf den alten Webseiten des Fachbereichs Informatik. Die neuen Webseiten sind unter

http://www.inf.uni-hamburg.de/de/inst/irz/irz-access/computer-access

erreichbar.

SunRay-Terminals

SunRay-Terminals sind graphische Terminals zum Arbeiten an den zentralen Sun-Servern des Informatik-Rechenzentrums. Sie sind in den folgenden Räumen aufgestellt:

Raum Rechnertyp Name OS Bemerkungen
  HP E5440
rzsunray1 Solaris 11 Compute- und SunRay-Server
D022 8 SunRay 270 Sunray-Server Solaris 11 17" LCD

Wer ist alles an SunRays eingeloggt?

Mit der Kommandoprozedur /opt/operator/bin/sunray kann man sich anzeigen lassen, welche Benutzer an welcher SunRay eingeloggt sind:

  rzsunray1% /opt/operator/bin/sunray
Display       Raum    Terminal   Benutzer
---------------------------------------------------------------------
rzdspc6:4     C212    SUNRAY_22  kudlek    (Manfred Kudlek)
rzsunray1:3   D107    SUNRAY_36  lieder    (Swetlana Lieder)
rzsunray1:2           SmartCard  zierke    (Reinhard Zierke)
        ....

Bildschirmauflösung und Bildwiederholrate einstellen

Bildschirmauflösung und Bildwiederholrate einer SunRay kann man mit dem Programm /opt/SUNWut/bin/utsettings einstellen. Dieses kann auch mit der Tastenkombination Shift+Props aufgerufen werden. Dann Kategorie “Display” auswählen und “Resolution / Refresh Rate” setzen. Für die 21"-Monitore im Raum D020-D022 sollte man “1280x1024@85Hz” einstellen.

Vor dem Einschalten der SunRays sollte zunächst den Monitor angeschaltet werden, damit die SunRay beim Booten die Fähigkeiten des Monitors abfragen kann.

Betriebszustand einer SunRay abfragen

Die drei Lautstärke-Tasten “Stumm+Leiser+Lauter” (die drei grauen Tasten oben rechts) gleichzeitig drücken. Es erscheint für einige Sekunden ein Bild, das die Ethernet-Adresse und die IP-Adresse der SunRay anzeigt. In der Mitte sollte 100F angezeigt werden für “100MBit-Leitung Full Duplex” sowie unten rechts der Status Code “34 D”. 34 steht dabei für “Netzverbindung steht” und D für “DHCP-Parameter erhalten”.

Diese Parameter sind im "Sun Ray Server 3.1 Administrator's Guide" auf den Seiten 204ff beschrieben. Beim Einschalten außerdem angezeigte Parameter sind:

CodeBedeutung
1   Die SunRay bootet und wartet auf einen Ethernet-Link
21   Die SunRay bootet und wartet auf IP-Adresse und weitere Parameter vom DHCP-Server
22D Die SunRay bootet und wartet auf Verbindung zu einem SunRay-Server
26D Die SunRay ist mit einem SunRay-Server verbunden und wartet auf Login-Bildschirm
25D Die SunRay wird zu einem anderen SunRay-Server umgeleitet
34D Die SunRay hat ihren Betriebszustand erreicht und die Netzverbindung steht

SunRay beibt beim Booten hängen

Manchmal kommt es vor, dass eine SunRay beim Einschalten kein Login-Fenster bekommt (erkennbar am Code 26 D unten rechts im Status-Fenster). Sie wird dann auf den SunRay-Servern im Kommando sunray mit dem Kommentar “No Session” angezeigt:

  rzsunray1% /opt/operator/bin/sunray
Display       Raum    Terminal   Benutzer
---------------------------------------------------------------------
        ....
rzdspc6:3     D133    SUNRAY_03  *** No Session!
        ....

Dann kann man auf dem angezeigten SunRay-Server die hängende Sitzung mit dem Kommando utsession -k -t pseudo.SunRay-Ethernet-Adresse abschießen und anschließend die Sunray durch Aus- und Einschalten (Netzkabel) oder die Tastenkombination Control-Alt-Mond neu starten. Die Ethernet-Adresse der SunRay sieht man entweder im Statusfenster der SunRay (wandert beim Booten über den Schirm, oder nach gleichzeitigem Drücken der drei Lautsprecher-Tasten oben rechts) oder als Ausgabe des Kommandos utdesktop -L -w:

rzdspc6# /opt/SUNWut/sbin/utdesktop -L -w
 
Desktop ID   Location             Other Info           No-Session (H:M:S)
------------ -------------------- -------------------- ------------------
080020fd741e D133    SUNRAY_03    Michael König       0:3:0

1 desktop currently in error state without a session.

rzdspc6# /opt/SUNWut/sbin/utsession -k -t pseudo.080020fd741e

Hängende SunRay-Login-Sitzungen beenden

Wenn eine SunRay hängt, z.B. nach dem Ausloggen der Bildschirm grau bleibt und kein neuer Login-Screen erscheint, dann sollte man den für diese SunRay zuständigen X-Server beenden. Ein neuer X-Server wird automatisch gestartet.

Das geht am bequemsten direkt an der SunRay mit einer der Eingaben

Zweimal Ctrl+Alt+Del beendet den Prozess, der den X-Server blockiert
Zweimal Ctrl+Alt+Backspace beendet die gesamte X-Sitzung

Wenn das nicht funktioniert, kann man sich von einem anderen Rechner aus mit slogin auf dem jeweiligen SunRay-Server einloggen und alle Prozesse mit der eigenen Benutzerkennung beenden:

  zierke@rzsunray1% pkill -u zierke

Dabei wird natürlich auch die aktuelle slogin-Sitzung mit beendet!

Wenn das auch nicht funktioniert, melden Sie sich bitte beim Operating.

Benutzung von Memory Sticks

Die SunRay-Terminals haben jeweils 4 USB 1-Ports; die SunRay 1 (in den Räumen D010 und D020-D022) haben sie auf der Rückseite. Bei den SunRay 150 (Raum D022) sind sie links unter dem Bildschirm, und bei den SunRay 270 (Raum D118/119) vorne unter und links hinter dem Bildschirm. Jeweils zwei USB-Ports sind von Tastatur und Maus belegt.

In die freien USB-Ports kann man einen Memory Stick stecken, der dann automatisch im Verzeichnis /tmp/SUNWut/mnt/username/disk1 eingebunden wird; für username ist jeweils die eigene Benutzerkennung einzusetzen.

Vor dem Entfernen des Memory Sticks muss dieser erst wieder vom System freigegeben werden. Das geht mit dem Befehl

  rzdspc5% /opt/SUNWut/bin/utdiskadm -r disk1
  disk1 is ready for unplugging

Anmerkung: Wenn das Verzeichnis /tmp/SUNWut/mnt/username/disk1 bereits im Zugriff ist, wird u.U. auch ein Verzeichnis disk2 oder disk3 benutzt. Mit dem Befehl

  rzdspc5% /opt/SUNWut/bin/utdiskadm -l
  Device          Partition       Mount Path
  ------          ---------       ----------
  disk1           disk1s0         /tmp/SUNWut/mnt/zierke/noname
  disk1           disk1s2

kann man nachschauen, unter welchem Name der Memory Stick eingebunden wurde.

Bei Problemen, wenn etwa das Einbinden des Memory Sticks nicht funtioniert (z.B. mit manchen USB 2-Memory Sticks), kann man am Ende der Datei /var/opt/SUNWut/log/utstoraged.log nach eventuellen Fehlermeldungen suchen.

Links