Anke Faulbaums Studienarbeit

Diskussion von Erweiterungen der Marken von Petrinetzen zu eigenständigen Systemen

Dies ist ein Überblick über den Inhalt der Arbeit. Die gesamte Arbeit gibt es hier als Postscript-Datei (gz-Format, ca 105 kb)

Aufgrund ihrer grafischen Anschaulichkeit und ihres mathematischen Hintergrunds sind Petrinetze ein gutes Mittel, um Systeme verschiedenster Arten zu modellieren und auf verschiedene Eigenschaften zu untersuchen. So wurden aufbauend auf einfachen Netzen wie z.B. S/T-Netzen immer komplexere Netz Typen entwickelt, um den Anforderungen beim Modellieren von großen Systemen gerecht zu werden. Als ein Beispiel seien hier die Gefärbten Petrinetze (CPN) und die Hierarchischen CPN von Kurt Jensen genannt.

Die bisher beschriebenen Arten von Petrinetzen haben aber immer die Eigenschaft, daß ihre Komponenten entweder passiv sind (im Falle der Stellen und Marken) oder aber aktiv (im Falle der Transitionen). Für große Systeme kann es jedoch sinnvoll sein, Teile auf einer Ebene als passive Objekte zu betrachten, während sie auf einer unteren Ebene dann als aktive System-Komponenten modelliert werden sollen. Um diese Art der Hierarchisierung zu ermöglichen, gibt es Ansätze für Petrinetze, die als Marken wieder Petrinetze enthalten. In dieser Arbeit werden solche Ansätze vorgestellt und diskutiert.


letzte Änderung (und mehr wird's auch nicht geben...): 13.04.1999
email: faulbaum@informatik.uni-hamburg.de