Da das menschliche Wahrnehmungsvermögen strukturorientiert ist, kann die Quantisierung in den Bereichen der hohen Frequenzen größere Quantisierungsstufen ansetzen als in den für den Menschen sensibleren Bereichen der niedrigen Frequenzen, wo sonst sehr schnell "Blockeffekte" wahrgenommen werden würden.

Probleme entstehen bei diesem Verfahren, falls ein Bild tatsächlich einen hohen Informationsanteil in dem hohen Frequenzbereich enthält, wie es z.B. oft in synthetischen Bildern vorkommt, oder wenn sich sehr kleine Schrift im Bild befindet. Hier muß die Quantisierungsmatrix entsprechend angepaßt werden, um einen zu hohen Informations- und Inhaltverlust des Bildes zu vermeiden.