Lauflängencodierung (RLE, Run Length Encoding)
Nachdem der Wertebereich der DCT-Koeffizienten durch die Quantisierung reduziert wurde, werden die einzelnen Werte der Matrix in einem Zickzackmuster entnommen und so serialisiert. Man beginnt mit dem DC-Koeffizienten und reiht dann die AC-Koeffizienten, beginnend mit der kleinsten Frequenz, bis hin zur größten Frequenz nacheinander auf. Diese lineare Anordnung der Koeffizienten wird danach mittels einer Lauflängencodierung zusammengefaßt und codiert. Zu beachten ist jedoch, daß mit diesem Verfahren nur die Nullwerte zusammengefaßt werden.

Entropiecodierung
In dieser letzten Stufe der MPEG-Codierung werden alle Daten eines Blockes mittels eines statischen Codierungsverfahrens nach Huffmann codiert.