DPCM und Bewegungsabschätzung
Nachdem die Daten eines Bildes einer Sequenz ins YUV-Format übertragen wurden und die Auflösung um die Hälfte reduziert wurde, werden die Daten über die DPCM (Differenzpulscodemodulation) codiert.

Da sich die Bilder einer Sequenz jeweils aus einem vorherigen Bild entwickeln bzw. aufbauen, ist es unnötig, ein solches Bild mehrfach vollständig zu codieren. Es kann aus einem vorangegangenen Bild rekonstruiert werden, wobei nur eine geringe Informationsmenge wie Verschiebungsvektoren (falls der Bildinhalt lediglich verschoben wurde) oder Fehlerkorrekturen (falls sich der Bildinhalt nur geringfügig verändert hat), codiert werden müssen. Somit kann die Datenmenge stark reduziert werden ohne einen signifikanten Informationsverlust zu erleiden. Des weiteren läßt sich die Datenmenge reduzieren, indem man nicht nur vorangegangene Bilder zur Rekonstruktion heranzieht, sondern auch Bilder die weiter vorne (in der Zukunft) in der Sequenz liegen.