Auf diese Weise ist es z.B. möglich, Bildinhalte, die erst durch einen Kameraschwenk langsam ins Bild kommen, einmal vollständig zu beschreiben und dann auch schon von früheren Bildern aus darauf zu referenzieren. Dies ist selbstverständlich nur dann möglich, wenn zum Zeitpunkt der Codierung diese zukünftigen Bilder bereits zur Verfügung stehen.

In diesem Zusammenhang unterscheidet der MPEG-Standard drei Arten von Bildern:

  • I-Bilder oder Intracodierte Bilder: I-Bilder sind vollständig codierte Bilder, die ohne Bezug auf andere Bilder auskommen. Dementsprechend sind sie auch ohne Bezug wieder zu decodieren. I-Bilder erfüllen mehrere Hauptzwecke:
    • Sie stellen den Anfangszustand dar.
    • Sie dienen den anderen Bildern als Referenzbilder.
    • Sie ermöglichen dem Decoder die Resynchronisation nach einem Übertragungsfehler.