• P-Bilder (vorwärts referenzierende Bilder): Sie benutzen das vorhergehende I- oder P-Bild zur Rekonstruktion des Bildinhaltes. Hat sich zuviel Information von einem Bild zum nächsten geändert, wird der Inhalt allerdings vollständig intracodiert. P-Bilder dienen selbst als Referenz für andere P-Bilder und für B-Bilder.
  • B-Bilder (bidirektional referenzierende Bilder): Sie referenzieren sowohl das vorhergehende I- oder P-Bild als auch das folgende I- oder P-Bild zur Rekonstruktion des Bildinhaltes. B-Bilder dienen selbst nicht als Referenz für andere Bilder.

Die Reihenfolge der verschiedenen Bildarten innerhalb einer MPEG-Sequenz ist beliebig und muß auch nicht völlig regelmäßig sein. GOP- (Group of Pictures) Muster innerhalb einer Bildsequenz können nach Bedarf dynamisch variiert werden. Dies kann z.B. zur Anpassung der Codierung an den Zustand des Kommunikationsnetzes genutzt werden [HKS 01].