Diese Auswahl des GOPs, die Verteilung und Verwendung der verschiedenen Bildarten (I-,P- und B-Frames), spielt also eine zentrale Rolle bei der Codierung vom MPEG. Die Herausforderung ist es, das Optimum bezüglich der Dienstgüte zu finden, so daß weder die Fehlerfortpflanzung noch die Netzbelastung und damit auch durch überlaufende Puffer die Bildverluste, zu groß werden.

GOP-Muster werden dabei durch die beiden Werte n und m beschrieben. Das n gibt dabei den Abstand zwischen zwei I-Frames und das m zwischen einem I- und einem P-Frame oder zwei P-Frames an.


Abbildung: Ein Beispiel-GOP-Muster(n=6, m=3) inkl. der Referenzen