Bei den immer weiter verbreiteten drahtlosen Netzen kommt noch zusätzlich die gegenüber leitungsgebundener Übertragung stark verschlechterte Übertragungsqualität und -zuverlässigkeit hinzu, sowie die höhere Empfindlichkeit gegenüber Angriffen und auch nicht-maliziösen Störquellen (beispielsweise Elektromotoren).

Die oben beschriebene Art der Allokation von Ressourcen durch IP ist also per se für eine ganze Reihe verschiedener Applikationen wie zum Beispiel Videotelefonie oder Liveübertragung von Streamingvideos völlig unzureichend. Jeder dieser Datenströme hat ganz bestimmte Anforderungen an das Netz und seine Dienstgüte. Dabei unterscheidet man in der Regel zwischen den Eigenschaften: Verzögerungszeit (Latenz), Verzögerungsschwankung (Jitter), Bandbreite/Datenrate und Fehlerrate. Beispielsweise ist bei der Übertragung von IP-Telefonie-Paketen (vgl. Voice-over-IP / VoIP) die Anforderung an die Datenrate eher gering, hingegen die Anforderung an die Verzögerungszeiten sehr hoch.