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 | Letzte Änderung:
17.01.2013 |
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| 18.479 Oberseminar: Wissens- und Sprachverarbeitung |
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| Veranstalter |
 | Christopher Habel |
 | Carola Eschenbach |
 | Frank Schilder |
 | Hedda Schmidtke |
 | Markus Guhe |
| Zeit/Ort |
 | Di 16-18 F-535 |
| Inhalt |
 | Vorträge über Vorhaben und Ergebnisse von Studien- und Diplomarbeiten, laufenden
Dissertationen und Drittmittelprojekten sowie von anderen Forschungsarbeiten aus dem Bereich
der Wissens- und Sprachverarbeitung. Insbesondere wird der interdisziplinäre Charakter des
Forschungsschwerpunktes berücksichtigt, d.h. die Integration von Ansätzen der Informatik,
Linguistik, Logik und Psychologie steht im Vordergrund der Arbeiten. |
| Aktuelles |
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| Termine |
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| 04.11.2003 | |
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 | Berichte von Mitgliedern des Arbeitsbereichs über verschiedene Konferenzen |
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| 11.11.2003 | |
 | Ladina Tschander |
 | Segmentierung von Routeninstruktionen |
 | Instruktionen - wie Texte allgemein - sind komplexe sprachliche Gebilde,
die aus mehreren Basiseinheiten bestehen, die nicht unwillkürlich nebeneinander
stehen, sondern durch Relationen miteinander verbunden sind. Dass Texte komplexe
Strukturen aufweisen, ist unstrittig; jedoch gehen die Ansichten bezüglich der
elementaren Einheiten von Texten auseinander. In diesem Vortrag diskutiere ich
vorgeschlagene, linguistische Einheiten anhand der Interpretation von
Routeninstruktionen. |
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| 02.12.2003 | |
 | Frank Schilder |
 | After- and before-sentences in discourse |
 | In this talk I show how information structure affects the textcoherence
for after- and before-sentences in a discourse context. Based on Schilder and
Tenbrink (2002) I analyse information structure wrt. the question of how
information is presented on a sentence level and how the presented information
can be connected to the preceding discourse. In particular, I focus on the
question of when a preposed temporal clause is felicitous in a given discourse
context. Note that there are two syntactic variations: either the temporal
clause follows the main clause (eg. (1)) - the unmarked case - or the temporal
clause is preposed (eg. (2)): (1) Peter left the room, after he had a coffee.
(2) After Peter had a coffee, he left the room. I show based on a corpora
investigation that only a certain type of discourse relation licenses a temporal
clause in a preposed position. For this purpose, I distinguish between
"partially ordered set" discourse relation (poset relation) and non-poset
relations. This distinction was first used for the formalisation of topicalised
NPs in Ward and Prince (1991). The main aim of this talk is therefore to show
that the concept of a poset relation can also be applied to discourse relations
and that a preposed temporal clause (ie. (2)) has to be licensed by such a poset
discourse relation. |
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| 18.12.2003 | |
 | Markus Guhe |
 | Inkrementelle Konzeptualisierung für die Sprachproduktion (Incremental conceptualisation for language production) |
 | Konzeptualisierung ist der Teil der Kognition, der aus nichtsprachlichem
Wissen präverbale Botschaften (semantische Strukturen) generiert, die
versprachlicht werden können. Konzeptualisierung kann also als ein Vermittler
zwischen Perzeption anderer kognitiven Fähigkeiten einerseits und Sprache
andererseits angesehen werden. In meiner Arbeit präsentiere ich das erste
komputationelle Modell des Konzeptualisierers. Die Untersuchung von
Konzeptualisierung leidet darunter, dass sie nicht direkt beobachtbar ist,
sondern stets nur mit Hilfe einer anderen Modalität, vor allem Sprache. Um diese
Schwierigkeit zu überwinden, untersuche ich, wie Beschreibungen von Ereignissen
in einer online Bedingung generiert werden können. Es ist also ein stark
datengetriebener Aufbau. Die zeitliche Verflechtung der Verarbeitung von
Eingaben und der Produktion von Ausgaben erlaubt, Eingaben und Ausgaben zu
korrelieren und ist somit ein Mittel, um diese Schwierigkeit zu überwinden.
Außerdem reduziert der online Aufbau die Komplexität von Konzeptualisierung
soweit, dass es möglich ist, ein komputationelles Modell zu bilden.Das Modell
des Konzeptualisierers ist INC (incremental conceptualiser). INC verwendet einen
inkrementellen Verarbeitungsmodus, um die Dynamik der online Bedingung zu
bewältigen, denn inkrementelle Verarbeitung betrachtet nur jeweils die
Änderungen in den Eingabedaten. Die Prozesse von inC arbeiten darüber hinaus
nach dem Erweiterten Wundt'schen Prinzip: Eingaben werden verarbeitet
und Ausgaben werden produziert, sobald sie verfügbar sind. Inkrementelle Modelle
werden typischerweise durch kaskadierte Architekturen realisiert, die einen
unidirektionalen Informationsfluss ohne Feedback verwenden, was die Modelle
effizient und einfach hält. Da dies allerdings auch eine Fehlerquelle ist,
schlage ich eine Aufweichung dieses Prinzips durch indirektes Feedback vor, ohne
damit die Unidirektionalität des Informationsflusses aufzugeben. Bei dieser Art
von Feedback werden keine Informationen explizit zurückgegeben, aber bestimmte
Effekte von Berechnungen beeinflussen vorhergehende Komponenten der Kaskade.
INCs Verhalten wird über Parameter beeinflusst, so dass verschiedene präverbale
Botschaften für dieselbe Eingabe erzeugt werden können. Die Eingaben in diesen
Simulationen sind identisch zu denen, die in Verbalisierungsstudien verwendet
werden. Auf diese Weise können die Simulationsergebnisse mit den beobachteten
Verbalisierungen verglichen und die kognitive Adäquatheit von INC ermittelt
werden. Die Simulationen zeigen, dass INC ein realistisches, d.h. kognitiv
adäquates Modell des menschlichen Konzeptualisierers ist. |
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| 20.01.2004 | |
 | Jan Helwich |
 | Graphenbasierte Navigation eines Geometrischen Agenten: Integration von Perzeption und Instruktion |
 | Für einen Agenten, der auf Grundlage einer im Voraus gegebenen Wegbeschreibung
(Instruktion) navigiert, stellt sich während der Navigation die Aufgabe, das aus der
Perzeption stammende räumliche Wissen mit seiner aus der Instruktion gewonnenen
internen Repräsentation zu vergleichen, um die in der Instruktion beschriebenen
Objekte und räumlichen Konfigurationen in der Umgebung zu identifizieren.
Da Wegbeschreibungen weder alle Objekte und räumlichen Konfigurationen entlang des
beschriebenen Weges enthalten noch jedes Objekt vollständig beschrieben ist, muss der
Agent die Fähigkeit haben, die Ähnlichkeit zwischen beschriebenen und wahrgenommenen
Objekten und räumlichen Konfigurationen zu bestimmen.Der von Tschander et al. (2003)
vorgestellte geometrische Agent, repräsentiert die in der Wegbeschreibung enthaltene
Information in der Conceptual Route Instruction Language (CRIL). Während der Navigation
sind sowohl die räumlichen Informationen aus der Instruktion als auch die aus der
Perzeption als graphenartige Strukturen (CRIL-Graphen) repräsentiert. Knoten und
Kanten der CRIL-Graphen repräsentieren sprachliche und räumliche Konzepte.
Im Vortrag stelle ich die Ergebnisse meiner Diplomarbeit vor. In meiner Diplomarbeit
zeige ich, wie ein Maß der Ähnlichkeit für CRIL-Graphen bestimmt werden kann und
damit die räumliche Information aus der Perzeption mit der räumlichen Information
aus der Instruktion verglichen werden kann. Dabei wird taxonomisches Wissen über
die repräsentierten Konzepte verwendet. Weiterhin mache ich Vorschläge für die
Bestimmung des für den Vergleich relevanten Teilgraphen in dem aus der Instruktion
stammenden CRIL-Graphen, für die Steuerung der Perzeption des Agenten und für die
Nutzung des Ähnlichkeitsmaßes für die Identifikation der in der Instruktion
beschriebenen Objekte in der Umgebung des Agenten. |
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| 27.01.2004 | |
 | Hedda Rahel Schmidtke |
 | Granularitätsaspekte in der Raumrepräsentation |
 | Abstract folgt |
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| 27.01.2004 | |
 | Mareile Hillevi Knees |
 | Computerlinguistische Analyse von Ereignisanaphern und temporalen Referenzen |
 | Abstract folgt |
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| Links |
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