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 | Letzte Änderung:
17.01.2013 |
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18.479 Oberseminar: Wissens- und Sprachverarbeitung Wintersemester 2006/07 |
| Veranstalter |
 | Christopher Habel |
 | Carola Eschenbach |
 | Özgür Özçep |
| Zeit/Ort |
 | Di 16-18 F-535 Beginn 31.10.06 |
| Aktuelles |
 | Das Oberseminar findet im 2-wöchigen Rhythmus statt. |
| KVV-Eintrag |
| Inhalt |
 | Vorträge über Vorhaben und Ergebnisse von Studien- und Diplomarbeiten, laufenden
Dissertationen und Drittmittelprojekten sowie von anderen Forschungsarbeiten aus dem Bereich
der Wissens- und Sprachverarbeitung. Insbesondere wird der interdisziplinäre Charakter des
Forschungsschwerpunktes berücksichtigt, d.h. die Integration von Ansätzen der Informatik,
Linguistik, Logik und Psychologie steht im Vordergrund der Arbeiten. |
| Termine |
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| 31.10.2006 | Christopher Habel & Cengiz Acartürk
On reciprocal improvement in multimodal generation: Co-reference by text and information graphics
In this talk, we argue that in the production of complex documents
combining text and information graphics improvement?seen as a specific revision
process?has to be considered as an independent module in a multi-pass
architecture. Inside improvement, graph comprehension and text comprehension
modules have to build up a common representation, to inspect possible gaps in
co-reference and coherence. We exemplify these tasks with an analysis of
excerpts of a business news from New York Times.
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| 21.11.2006 | Mareile Knees
Zur Ambiguität beim Interpretieren und Annotieren der temporalen Anapher "danach"
In meinem Vortrag werde ich verschiedene Varianten von Ambiguität
vorstellen, die beim Annotieren und Interpretieren anaphorischer Adverbiale wie
danach auftreten können. Meine Analyse
konzentriert sich zwar auf das temporale Pronominaladverb danach, ich gehe jedoch davon aus, dass einige der
in diesem Zusammenhang diskutierten Aspekte auch auf andere Typen anaphorischer
Ausdrücke (z.B. Personalpronomen oder NPs) übertragbar sind. Dies legt zumindest
die von Poesio et al. (2006) formulierte Hypothese nahe, nach der ambige
Pronomina unter bestimmten Umständen nur sehr oberflächlich interpretiert
werden. Zu Beginn werde ich kurz auf die temporale Bedeutung und den
anaphorischen Charakter von danach eingehen.
Danach werde ich berichten, welche Probleme in verschiedenen Annotationsstudien
zu Anaphern mit nominalen und satz-basierten Antezedenten bisher beobachtet
wurden. Anhand zweier Pilotstudien werde ich zeigen, dass bei der anaphorischen
Auflösung von danach zwei Varianten von
Ambiguität auftreten können: strukturelle und referenzielle Ambiguität. Sie sind
ein Grund dafür, dass die Markierung der Antezedenten und die Benennung der
Referenten bei den einzelnen Annotierern teilweise recht verschieden ausfällt.
Im Falle referenzieller Ambiguität können zwei weitere Sub-Typen unterschieden
werden: 1) Wettbewerb zwischen Zeit- und Situationsreferenten und 2) Wettbewerb
zwischen mehreren Situationsreferenten. Dennoch besteht in den meisten Fällen
zwischen den unterschiedlichen Referenten irgendeine konzeptuelle Beziehung.
Basierend auf dieser Annahme werde ich Vorschläge machen, wie beim Annotieren
eine höhere Übereinstimmung zwischen den einzelnen Annotatoren erreicht werden
kann und wie man die unterschiedlichen Ambiguitäts-Typen anhand
unterspezifizierter Repräsentationen abbilden kann.
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| 05.12.2006 | Cengiz Acartürk
Causality Aspect in Information Graphics
Information graphics (i.e. statistical graphs) include spatial as well as
propositional components, providing a test bed for evaluation of conceptual
representations. Causality is one aspect of the conceptualizations about the
relation between variables triggered by information graphics. Beyond simple
dependence, we conceptualize the relation between the two variables in a line
graph in a causal way. Causality aspect in graphs is also reflected by verbal
descriptions. In this talk, characteristics of causality aspect in
information graphics will be discussed together with results obtained from a
preliminary experimental study.
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| 16.01.2007 | Carola Eschenbach
Mereotopologies compared: Mapping the space of merotopological theories
Mereotopological approaches combine the relation 'part' and the binary
relation of 'connection' or 'contact' to define a system of relations between
extended regions without primary reference to points. Several systems of axioms
have been proposed to model topological relations. They all share a set of
defined terms and basic principles concerning the properties of regions that are
in the scope of the theory. Also, the table of composition inferences provided
by Gotts, Gooday and Cohn (1996) is valid for all approaches. But the
approaches also differ in several respects. On the one hand, terminological
differences are obvious: the same name (for example 'complement') is used for
operations or relations that are defined differently. On the other hand,
ontological differences can be observed: different axioms are introduced that
restrict the system of regions of the theories. I will present a framework
for analyzing and comparing mereotopological theories. The proposed framework
provides a uniform and comprehensive terminological system that can be used
across all theories. Notions (such as 'complement') that have been defined
differently in distinct approaches are distinguished in the terminological
system. Second, the framework presents a collection of formulae that have
been employed as ontological axioms in the discussion of mereotopological
theories. A small set of additional axioms serves to display the structure of
the space of theories more clearly. The combinations of ontological axioms form
the space of mereotopological calculi. The positions of the mereotopological
systems presented by Randell, Cui and Cohn (1992), Clarke (1981), Asher and Vieu
(1995), Borgo, Guarino and Masolo (1996), Roeper (1997) and Eschenbach (1999)
serve as landmarks in the space of axiomatic systems.
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| 30.01.2007 | Stephanie Vorwerk
Content-Syndication als Anwendung des Semantic Web
Seit ein paar Jahren gewinnt das Thema Content-Syndication im Web
zunehmend an Bedeutung. Im Zuge der Bemühungen des World Wide Web Consortiums um
das Semantic Web sollen Dokumente mit maschinenverständlichen semantischen
Informationen annotiert werden, die den Inhalt, die Bedeutung sowie die
Beziehung der Daten untereinander formal festlegen. Damit sollen Maschinen in
der Lage sein, die Daten auf semantischer Basis zu verarbeiten. Der gegenwärtige
Standard, der dies realisiert, ist das Resource Description Framework (RDF), und
sein erster verbreiteter Anwendungsbereich findet sich in der
Content-Syndication. Ein anderer Standard, der zwar nicht unmittelbarer
Bestandteil der Bemühungen um das Semantic Web ist, aber sehr ähnliche Ziele
verfolgt, sind die Topic Maps. Das Ziel dieser Diplomarbeit ist es zu zeigen,
wie sich Topic Maps in der Content-Syndication im Web einsetzen lassen. Dafür
wird auf ihrer Basis ein Konzept für die Content-Syndication entwickelt.
Innerhalb dieses Konzeptes geht es darum zu zeigen, wie sich Topic Maps für die
Beschreibung der Struktur syndizierter Inhalte einsetzen lassen. Neben der
Beschreibung der Struktur ist im Kontext des Semantic Web die Beschreibung der
Inhalte syndizierter Daten von besonderem Interesse. Auch dieser Aspekt wird bei
der Entwicklung eines Konzeptes zur Topic Map-basierten Content-Syndication
Berücksichtigung finden.
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| 06.02.2007 | Niels Beuck, Oliver Gries, Roland Illig, Felix Lindner, Arved Solth, Jens Wächter, Carola Eschenbach, Özgür Özçep
Reasoning Services: Tableau-Beweiser für Beschreibungslogiken
Die Aufgabe fuer das Hauptstudiums-Projekt bestand darin, die in der
Grundlagenvorlesung LOS vorgestellte Idee der Tableau-Beweiser für eine
entscheidbare logische Sprache (eine einfache Beschreibungslogik) umzusetzen.
Das im Rahmen des Projektes implementierte System nutzt einen Tableau-Beweiser,
um eine Reihe verschiedener Dienste für das Schließen über Terminologien
bereitzustellen. Entsprechende Dienste werden zukünftig im Rahmen des Semantic
Web für eine intelligente, semantik-basierte Verarbeitung von Daten zunehmend
angefordert werden. Für die effiziente Verarbeitung von Anfragen wurden
verschiedene Optimierungen vorgenommen, deren Effekte durch eine flexible
Testumgebung mess- und dokumentierbar gemacht werden. In dem Vortrag wird
ein Überblick über die erfolgten Arbeiten, das erstellte System, die
implementierten Optimierungen und erste Testergebnisse gegeben. Im Detail wird
auf den Ablauf zur Bearbeitung einer Anfrage sowie die Implementation des
'dependency-directed backtracking' zur Optimierung der Tableau-Expansion
eingegangen.
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