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 | Letzte Änderung:
17.01.2013 |
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| 18.113 Vorlesung: Logik und Semantik (LOS) |
| Veranstalter |
 | Christopher Habel |
 | Rüdiger Valk |
| Zeit/Ort |
 | Mo 14-16, Do 14-16 B-201 |
| Inhalt |
 | Die Vorlesung LOS behandelt die für viele Bereiche der Informatik grundlegenden Konzepte
der Logik und Semantik. Beide Gebiete basieren auf einer gemeinsamen Konzeption
syntaktischer Strukturen, deren Bedeutungen durch Interpretation in passenden Modellen
mathematisch präzise erfasst werden. Als Modelle treten nicht nur mathematische Strukturen
wie Algebren oder Relationengebilde auf, sondern auch Funktionen oder Rechenabläufe einer
(abstrakten) Maschine. Neben den Prinzipien syntaktischer Spezifikationen werden Verfahren
zur Strukturierung, Transformation und Abbildung der syntaktischen Objekte behandelt. Die
Notwendigkeit, die Semantik von Programmier- und Repräsentationssprachen formal und exakt zu
beschreiben, ergibt sich u.a. aus der Forderung nach sicherer Software. Nur so kann geprüft
werden, ob Informatiksysteme das leisten, was in der Spezifikation gefordert wurde.
Teil I (Logik und Semantik) Christopher Habel
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Konsolidierung der im Grundstudium vermittelten Kenntnisse über Aussagen- und
Prädikatenlogik, Beweistheorie - Modelltheorie
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Vertiefung des Verständnisses an Hand von weiteren Kalkülen (Tableaukalkül)
- Modale Aussagen- und Prädikatenlogik, Zeitlogik auf der Basis von Modallogik,
Sortenlogik, Typenlogik, Logik höherer Stufen
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Lambda-Kalkül
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Teil II (Semantik und Programmiersprachen) Rüdiger Valk
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Denotationale Semantik, Domains und stetige Funktionen, Fixpunktsatz
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Formale Spezifikation, Programmverifikation, axiomatische Semantik, Hoare-Tripel, Beweis-Kalküle
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Illustration der denotationalen Semantik bei zusammengesetzten Datenstrukturen,
Fehlerbehandlung, Ein-/Ausgabe
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Operationale Semantik und Nichtdeterminismus, Semantik von nebenläufigen Programmen
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Auswertestrategie funktionaler Sprachen: normal-order evaluation, eager evaluation, lazy evaluation
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Fortführung der Typ-Theorie und der Typ-Kalküle
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| Literatur |
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Zur Logik:
- Fitting, Melvin (1996; 2nd). First-Order Logic and Automated Theorem Proving.
Springer: New York
- Carpenter, Bob (1997). Type-logical semantics. Cambridge, MA: MIT-Press
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Zur Semantik:
- zum Einstieg: Pepper: Grundlagen der Informatik, (Oldenburg, 1992) und
Wätjen: Theoretische Informatik, Kapitel 6 (Oldenburg, 1994).
- Im Wesentlichen: J.C. Reynolds: Theories of Programming Languages (Cambridge University
Press, 1998)
- Als weitere Quellen: J.C. Mitchell: Foundations for Programming Languages (The MIT Press, 1996)
- D. Gries: The Science of Programming (Springer, 1981)
- A.R. Hoare: Unifying Theories of Programming (Prentice Hall, 1998)
- B. Meyer: Introduction to the Theory of Programming Languages (Prentice Hall, 1990)
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| Links |
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Die Seite der Vorlesung im Sommer 03 mit Links zu den Folien
Übungsblätter
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