Arbeitsbereich WSVFachbereich InformatikUniversität Hamburg
64-414 Vorlesung: Wissensrepräsentation
Wintersemester 2008/09
Veranstalter
Carola Eschenbach, Christopher Habel
Zeit/Ort
Mi 10-12 F-534
Aktuelles
Entgegen der ursprünglichen Ankündigung wird die Vorlesung von Ch. Habel gehalten.
Inhalt
In der Vorlesung werden theoretische und praktische Kenntnisse über Methoden zur Wissensrepräsentation und Wissensverarbeitung vermittelt. Anwendungen, insbesondere aus den Bereichen Modellierung von Alltagswissen, intelligente Agenten und wissensbasierte Systeme sowie dem Information Retrieval werden an Beispielen diskutiert. Themen sind u.a.:
  • Logik, Schließen, Produktionssysteme, Objektorientierte Repräsentationen
  • Constraintbasierte Systeme (Raum und Zeit)
  • Vererbung, Defaults, Nicht-monotones Schließen
  • Abduktives Schließen
  • Vagheit, unsicheres Wissen, probabilistisches Schließen, Kausales Schließen
  • Aktionen, Situations-Kalkül
Verwendbarkeit
Diplomstudiengang: Schwerpunkte SV, WV, IM
Masterstudiengang: Veranstaltung im Modul MV-ISR 1: Wissensverarbeitung I (WV 1)
Literatur
Ronald J. Brachman & Hector J. Levesque. (2004). Knowledge Representation and Reasoning. San Francisco, CA: Morgan Kaufmann.
Stuart Russell & Peter Norvig (2003). Artificial intelligence: A modern approach. Upper Saddle River, NJ: Prentice Hall - Pearson.
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1. Einleitung: Überblick, Motivation und Wissensbasierte Agenten
  • 22.10.08: Einleitung: Wissensrepräsentation und Agenten
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  • 29.10.08: Agenten und Agentenarchitekturen
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  • 05.11.08: Agenten - Wissensrepräsentation - Logik
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2. Logische Wissensrepräsentation & Constraint-Verarbeitung: Belief Revision, Beschreibungslogiken & Relationensysteme
12.11. bis 26.11.08: Wissensrepräsentation - Logik: Propositionale Einstellungen, epistemische & deontische Modalitäten, Logik von Fragen, Belief revision
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26.11. & 10.12.08: Beschreibungslogik: Objektzentrierte Beschreibungen, Frames und semantische Netze; Grundzüge der Beschreibungslogik, Syntax, Semantik und Beweisverfahren, Familien beschreibungslogischer Sprachen.
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17.12.08 & 07.01.09: Constraint-Verarbeitung: Constraintnetze, Kalküle für räumliches & zeitliches Wissen.
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3. Nicht-deduktives Schließen / Schließen unter Unsicherheit: Vererbungsnetze, Default-Schließen, Abduktion
14.01. & 21.01.09: Motivation & Einleitung: Wissenslücken, Wissensmängel; Deduktive vs. Nicht-deduktive Wissensverarbeitung; Vererbung & Schließen in Vererbungsnetzen
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21.01. & 28.01.09: Default-Schließen: Closed-world assumption; Default-Logik: Semantik & Beweisverfahren
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4. Schließen und Handeln
04.02.09: Situationskalkül
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