1.8.08
Rubin Duo
Annette Rehberger Violine
Stephan Hohlweg Klavier
Beethoven
Sonate für Klavier und Violine Op.30 Nr.3, G-Dur
Tirillo lala Glänzende Funken tanzen im Wellengetümmel
Helles Echo tanzt in sein noch helleres Echo
und fliegt hoch
Perlende Stille Fliegende Farben trillern und jodeln
Nachdenklich fragt es Das Dunkel des Abends
Gewitter?
Die Töne rutschen auf und ab
und drehen sich Werbend ruft sie Die Geige
das Klavier das stolziert vorbei
und wieder kurvt der Weg in Bögen um die Felsen
Die Felsen singen knurren klingen rufen
Funkelnder Kristall
Allegro vivace
in Trippelschritten kommt ein Baum gelaufen Blitze im Geäst
Ein Hornissenschwarm kreist um einen Baum
Welches Gebrumm
Wie sie erzählen ich kann gar nicht so schnell hören
Allegro moderato
Bis in die Wolken spritze ich die Tropfen
Regnet es? Flirrende Blätter
Die Espe rauscht im leichten Wind
Ein Seil knüpfe ich und binde es an die Sonne
und zupfe und streiche das Seil
die leuchtenden Strahlen über den Feldern
Die Haferhalme beugen und strecken sich
mit des Windes Klang
ein Fröschlein hüpft über den kiesigen Weg
Platsch platsch platsch
Klavier und Geige
Der Schatten des Bogens
auf seinem Rücken
Adagio expresivo
Langsam wandert er
Der Weg ins Morgenlicht zur Sonne
Grüngoldner Streifen
Der grasbewachsne Weg durch den Wald
Die Blicke schweben in langen Bahnen
gelb und bunt durch das Licht
Wiegende Schritte
dirigieren die Sänger
rauschender Wald
Scherzo allegro
Springend gehen wir
durch blühende Wiesen
durch schnelle Farben
Die Wiese
und ihre Blüten
erfinde ich
Die Augen färben
verfärben hell und dunkel
Der Sand leuchtet
Draußen grummelt es
Drinnen Beethoven
(im Kursaal)
Gedanken spielen
und immer schneller
rennen jetzt die Blumen
an mir vorbei