Synthesizer

Jean Michel Jarre

Jean Michel Jarre war in seinem Heimatland Frankreich schon lange bekannt, als dieses Album in Deutschland erschien. Bis dahin war hier völlig unbekannt. Das änderte sich jedoch schnell.

Dabei hat er hierzulande nicht nur Freunde. Vielen erscheint seinen Musik zu trivial. Dabei fügt er nur ganz geschickt jedem Album einen Titel für die Hitparaden hinzu, bei dem "die Post abgeht".

Oxygene

Oxygene

(1976)
  1. Oxygene Part I
  2. Oxygene Part II
  3. Oxygene Part III
  4. Oxygene Part IV MP3
  5. Oxygene Part V
  6. Oxygene Part VI

Auf diesem Album dreht sich alles thematisch um die Luft. Das wird akustisch immer wieder durch ein paar Zischer ausgedrückt. Der im flotten 6/8 swingende Part IV kam wie geplant in die Charts.

Equinoxe

Equinoxe

(1978)
  1. Equinoxe Part 1
  2. Equinoxe Part 2
  3. Equinoxe Part 3
  4. Equinoxe Part 4 MP3
  5. Equinoxe Part 5
  6. Equinoxe Part 6
  7. Equinoxe Part 7
  8. Equinoxe Part 8

Auf seinem zweiten internationalen Album geht's ums Wasser. Es ist mein Lieblingsalbum, denn hier sind Sounds besonders dicht, überraschend neu und sehr "elektronisch". Die Seite zwei der LP erscheint wie in einem Rutsch durchgespielt, auch hier ist wieder was für die Radio-Hits dabei.

Magnetic Fields

Magnetic Fields

(1981)
  1. Magnetic Fields Part 1
  2. Magnetic Fields Part 2
  3. Magnetic Fields Part 3
  4. Magnetic Fields Part 4
  5. Magnetic Fields Part 5
Zoolook

Zoolook

(1984)
  1. Ethnicolor
  2. Diva
  3. Zoolook
  4. Wooloomooloo
  5. Zoolookologie
  6. Bla-Blah Café
  7. Ethnicolor II
Als alle Welt sampelte, durfte natürlich auch JMJ nicht zurück stehen. Durch seine Zusammenarbeit mit Laurie Anderson, die einige Vokal-Samples beifügte, wurde ein bemerkenswertes Album daraus.
Rendezvous

Rendezvous

(1986)
  1. First Rendezvous
  2. Second Rendezvous
  3. Third Rendezvous
  4. Fourth Rendezvous MP3
  5. Fifth Rendezvous
  6. Last Rendezvous

Zwei Jahre später konnte kein Mensch mehr diese allgegenwärtigen Samples ertragen. Folglich besann sich JMJ wieder auf die pure elektronische Klangsynthese. Jetzt bezog er auch Chöre und Instrumentalsolisten mit ein. Auf einem Stück spielt ein NASA-Astronaut Saxophon.

Revolutions

Revolutions

(1988)
  1. Industrial Revolution: Ouverture
  2. Industrial Revolution: Part 1
  3. Industrial Revolution: Part 2
  4. Industrial Revolution: Part 3
  5. London Kid
  6. Revolutions MP3
  7. Tokyo Kid
  8. Computer Weekend
  9. September
  10. The Emigrant

Das Stück für die Hitparade ist diesmal "London Kid", doch sein genialster Streich ist "Revolution". Wie sich hier knallige Sequenzerbeats, eine Computerstimme, eine türkische Flöte und arabische Musik verbinden ist umwerfend.

Waiting for Cousteau

Waiting for Cousteau

(1990)
  1. Calypso MP3
  2. Calypso 2
  3. Calypso 3
  4. Waiting for Cousteau

Das Album ist dem französichen Tiefseeforscher Jaques Cousteau gewidmet und seinem Schiff "Calypso".

Die ersten drei Stücke sind gewohnte Kost für einen regelmäßigen Hörer von JMJ. Das vierte Stück jedoch fällt aus dem Rahmen, und es macht seinem Namen Ehre: in der CD-Version wartet der Hörer 46 Minuten 53 Sekunden darauf, dass etwas passiert. Doch Godot (Cousteau) kommt nicht. Aber dafür ist diese Ambient-Musik vielleicht zum Meditieren gut.