Jean Michel Jarre war in seinem Heimatland Frankreich schon lange bekannt, als dieses Album in Deutschland erschien. Bis dahin war hier völlig unbekannt. Das änderte sich jedoch schnell.
Dabei hat er hierzulande nicht nur Freunde. Vielen erscheint seinen Musik zu trivial. Dabei fügt er nur ganz geschickt jedem Album einen Titel für die Hitparaden hinzu, bei dem "die Post abgeht".
Oxygene(1976)
Auf diesem Album dreht sich alles thematisch um die Luft. Das wird akustisch immer wieder durch ein paar Zischer ausgedrückt. Der im flotten 6/8 swingende Part IV kam wie geplant in die Charts. |
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Equinoxe(1978)
Auf seinem zweiten internationalen Album geht's ums Wasser. Es ist mein Lieblingsalbum, denn hier sind Sounds besonders dicht, überraschend neu und sehr "elektronisch". Die Seite zwei der LP erscheint wie in einem Rutsch durchgespielt, auch hier ist wieder was für die Radio-Hits dabei. |
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Magnetic Fields(1981)
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Zoolook(1984)
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Rendezvous(1986)
Zwei Jahre später konnte kein Mensch mehr diese allgegenwärtigen Samples ertragen. Folglich besann sich JMJ wieder auf die pure elektronische Klangsynthese. Jetzt bezog er auch Chöre und Instrumentalsolisten mit ein. Auf einem Stück spielt ein NASA-Astronaut Saxophon. |
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Revolutions(1988)
Das Stück für die Hitparade ist diesmal "London Kid", doch sein genialster Streich ist "Revolution". Wie sich hier knallige Sequenzerbeats, eine Computerstimme, eine türkische Flöte und arabische Musik verbinden ist umwerfend. |
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Waiting for Cousteau(1990)
Das Album ist dem französichen Tiefseeforscher Jaques Cousteau gewidmet und seinem Schiff "Calypso". Die ersten drei Stücke sind gewohnte Kost für einen regelmäßigen Hörer von JMJ. Das vierte Stück jedoch fällt aus dem Rahmen, und es macht seinem Namen Ehre: in der CD-Version wartet der Hörer 46 Minuten 53 Sekunden darauf, dass etwas passiert. Doch Godot (Cousteau) kommt nicht. Aber dafür ist diese Ambient-Musik vielleicht zum Meditieren gut. |
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